Freitag, 30. Dezember 2011

Rezension zu "Hemmersmoor"

Titel: Hemmersmoor
Autor: Stefan Kiesbye
Isbn-Nr. 978-3-6085208-4
207 Seiten
www.klett-cotta.de/Tropen












Klappentext: 

Ein kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, Jahre nach dem Krieg. Eine Kneipe, wo die Alten von den Wiedergängern und Irrlichtern reden. Ein Gutshaus, dessen Besitzer die Menschen im Dorf verachten und manipulieren. Eine late Fabrik, nach der Niemand zu fragen wagt.

Hier wachsen Christian und seine Freunde auf, in einer verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben, Inzest und Brutalität. Tiefschwarz und erschreckend direkt schildert Stefan Kiesbye das Leben dieser jungen Menschen und des Dorfes. Dabei macht er uns vertraut mit dem Abgründen, die hinter jedem Fenster und am Ende jeden Feldweges lauern können.

Über den Autor:
Stefan Kiesbye geboren 1966 in Eckernförde an der Ostsee, studierte Schauspiel, danach Amerikanistik, Englisch und Vergleichende Literaturwissenscaften an der FU Berlin und in Buffalo, New York. 2001 machte er an der University of Michigan den Master of Fine Arts. Er unterrichtet Kreatives Schreiben im UCLA Extension Writers' Program. 2008 erschien sein Roman "Nebenan ein Mädchen", das in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Kiesbye ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Los Angeles.

Eigene Meinung:

Cover möchte ich normalerweise nicht bewerten, da ich Bücher nicht nach dem Cover kaufe, es kommt schließlich auf den Inhalt an! Hier passt das Cover aber super zum Buch, es ist düster, unheimlich, mysteriös, es gibt die Atmosphäre des Buches super wieder!

Anlässlich der Beerdigung von Anke treffen sich Christian und seine Jugendfreunde in Hemmersmoor, wo sie zusammen aufgewachsen sind. Linde pisst auf das Grab ihrer ehemaligen Jugendfreundin Anke.


Der Autor lässt in jedem Kapitel eine Person ihre Erlebnisse in der ich-Form erzählen. Dabei sind die Kapitel dann sozusagen Kurzgeschichten.. Der Erzählstil des Autors gefällt mir sehr gut, er ist sehr nüchtern, sehr spannend, voller Andeutungen, der Leser ist mitten im Geschehen. Durch die Andeutungen möchte man wissen, wie es weitergeht.
Das Buch ist von Anfang an sehr, sehr spannend, düster, unheimlich, grausam. Sämtliche Grausamkeiten der Menschen spiegeln sich in Hemmersmoor: Schuld, Aberglaube, Inzest, Verrat, Untreue, Mord, Neid, alles ist vorhanden. Hemmersmoor ist wohl das Tor zur Hölle. Der Autor hat sämtliche menschlichen Abgründen in den Geschichten rund um Hemmersmoor zusammengefasst.

Dass diese Dinge passieren, kann man täglich in der Zeitung lesen, sie passieren nebenan, im stillen Kämmerlein, die Nachbarn ahnen etwas, mischen sich aber nicht ein und zur Not hält die Gemeinschaft eben zusammen ..
Das Buch hat mich etwas an die Bücher von Steven King erinnert. 
Ich werde mir das 1. Buch des Autors auf jeden Fall  besorgen und die Neuerscheinungen beobachten, vielleicht ist wieder ein gutes Buch von ihm dabei.

Ich vergebe 5/5 Sterne!

Vielen Dank an das Team von Vorablesen, hier habe ich das Buch gewonnen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

Titel: Sieh mir beim Sterben zu

Autor: P. J. Tracy

Isbn-Nr.: 978-3805208598

Seitenzahl: 384 Seiten

Wunderlich Verlag






Klappentext:

Minnesota, im eisigen Januar: Ein Skifahrer wird tot uner der Klippe am See gefunden. Ein Unglück?

Ein halbes Jahr später: In Minneapolis wird die Leiche eines Transvestiten angeschwommen. Selbstmord? Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth gehen zunächst davon aus. 

Doch dann erfahren sie, dass das FBI auf Filme im Web gestoßen ist, die die Ermordung der beiden Männer zeigen. Es gelingt den FBI-Agenten jedoch nicht, die Filme zu ihren Urhebern zurückzuverfolgen. Sie wenden sich an die Monkeewrench-Crew. Und was Grace MacBride und ihre Freunde entdecken, übersteigt Ginos und Leos Vorstellungen bei weitem. Denn die Morde wurden vorher in verschlüsselten Botschften angekündigt. Als eine weitere Nachricht auftaucht, beginnt ein rasanter Wettlauf mit der Zeit ..

Über das Autorenduo:

P. J. Tracy ist das Pseudonym eines Autorenteams aus Mutter und Tochter. Die ehemaligen Drehbuchautorinnen erzielten mit ihrem Krimidebüt "Spiel unter Freunden" einen internationalen Überraschungserfolg, der von Lesern und Kritikern mit Lob überhäuft wurde. Seitdem schreiben sie erfolgreich an ihrer Serie um das Monkeewrench-Team, insgesamt sind 5 Thriller bereits erschienen.

Eigene Meinung:

Bisher hatte ich von diesem Autorenduo noch kein Buch gelesen, das wird sich jetzt aber ändern!

Mir hat der Schreibstil des Autorenduos sehr gut gefallen. Sie schreiben flüssig, eine Spannung wird aufgebaut, der Schlagabtausch der beiden Cobs Gino und Leo ist einfach köstlich. Es erscheinen viele skurrile Figuren, z. B. ein ständig betrunkener Ex-Richter, der sich nicht darum schert, was die Öffentlichkeit von ihm hält. Dieser Richter wird Wild Jim genannt und hält sein Schläfchen gerne am Mississippiufer ab. Dann das Monkeewrench-Team! Roadrunner, der am liebsten nur in Laufklamotten herumrennt, Grace MacBride, auf die Leo ein Auge geworfen hat, Annie und Harley Davidson mit seinem tollen Haus. Das Monkeewrench Team soll das FBI unterstützen, daher soll John Smith, ein biederer FBI-Beamter, beim Monkeewrench-Team quasi einziehen. Dieses Team aus schrägen Typen, die hochintelligente Computer-Freaks sind, mit ihren unkonventionellen -  und nicht immer gesetzestreuen -  Methoden bringen Smith zum Nachdenken. Er staunt über sich selber, als er während der Dienstzeit ein Bier zu sich nimmt und es mit manch anderen Regeln auch nicht mehr so genau nimmt. Das Team ist anfangs auch nicht sehr begeistert darüber, einen FBI-Agenten zu haben, der ihnen bei ihrem Tun über die Schulter schaut.

Die Story fand ich sehr aktuell, es zeigt auf spannende Weise, die Tücken des Internets auf. Der Leser wird auf verschiedene Spuren gelockt, das Ende ist überraschend und mehr verrate ich euch nicht, selber lesen!

Das Taschenbuch zu dieser gebundenen Ausgabe soll übrigens am 1.6.2012 erscheinen!

Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!

Freitag, 16. Dezember 2011

Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

Titel: Blutstein
Autor: Johan Theorin
Isbn-Nr. 978-3-492-95150-0
448 Seiten
Piper Verlag









Klappentext:

Rot wie Blut schimmert die Gesteinsschicht im Steinbruch von Stenvik. Jeder auf Öland kennt die Legenden von den Bluttaten, die diesen Stein gefärbt haben sollen. Auch Per Mörner kennt sie, und dennoch beschließt er, mit seinen Töchtern im Frühjahr nach Stenvik zu ziehen. Nach einem gescheiterten Brandanschlag auf seinen Vater Jerry sieht Per sich gezwungen, auch ihn zu sich auf die Insel zu holen. Doch Per kann nicht verhindern, dass Jerry schon kurz darauf vor seinen Augen getötet wird. Der Vater schien seinen Mörder gekannt zu haben – wer aber könnte ihn so gehasst haben, dass er das Risiko einging, ihn in aller Öffentlichkeit zu töten? Mörner lässt die Frage keine Ruhe. Und was er herausfindet, erschüttert ihn zutiefst …

Eigene Meinung: 

Das ist das 1. Buch, das ich von Johan Theorin gelesen habe. Der Autor erzählt spannend, mysteriös und geheimnisvoll. Ich konnte mir die Personen, um die es in diesem Krimi geht, sehr gut vorstellen.
Von der 1. Seite an war ich gefesselt! Per, eine der Hauptpersonen des Krimis, wird mit Benzin übergossen. Der Leser rätselt, ob Per den Brandanschlag überleben wird. Im nächsten Kapitel geht es um den alten Gerlof, der aus dem Altenheim zurück nach Öland zieht, weil er meint, sterben zu müssen, und ein Nachbar von Per ist. Dann lernen wir Vendela Larsson kennen, die mit ihrem Mann in der Nachbarschaft von Per und Gerlof wohnt und ihre unglückliche Kindheit auf einem Bauernhof, der auch in der Nähe liegt, verbracht hat.

Der Krimi wird verwoben mit den Mythen von Trollen und Elfen, die hier auf Öland leben sollen. Es geschehen Dinge, bei denen man nicht recht weiß, ob Elfen hier ihre Hand im Spiel haben. Per fängt an zu ermitteln, wer hinter dem Brandanschlag auf seinen Vater steckt, dabei hat er auch noch andere Sorgen, seine Tochter kommt mt einer sehr schweren Krankheit ins Krankenhaus.
Vendela hat ihre Geheimnisse und Sorgen, kommt auf Öland mit ihrer Kindheit in Kontakt und versucht, mit Hilfe der Elfen ihre Probleme zu lösen. Gerlof stößt über das Tagebuch seiner Frau auf ein Geheimnis.
Die 3 verschiedenen Handlungsstränge von Vendela, Per und Gerlof werden sehr gut miteinander verwoben und die Geheimnisse am Schluß des Krimis aufgelöst.
Ein toller Skandinavien-Krimi, der sich zu lesen lohnt und etwas ungewöhnlich ist, da hier der Sohn des Opfers ermittelt.

Der Autor hat noch 2 weitere Bücher geschrieben: "Öland" und "Nebelsturm". 

Von mir erhält dieser Skandinavien-Krimi 5 Sterne

Rezension zu "Geisterfjord" on Yrsa Sigurdardottir, Thriller, Fischer Verlag


Titel: Geisterfjord

Autorin: Yrsa Sigurdardottir

Seitenzahl:358 Seiten

ISBN 978-3-5-96-19273-1

Fischer Verlag









Klappentext: 

Drei junge Leute aus Reykjavik planen ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen, sie ahnen nicht, welch gewalttätige Ereignisse sie damit in Gang setzen.
In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt Polizistin Dagny gemeinsam mit Freyr, einem Psychater, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubige Polizeiakten aus dem vorherigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die ganze Wahrheit.
Dieser unheimliche und furchteinflösende Stand-Alone-Thriller der internationalen Bestsellerautorin Yrsa Sigurdatottir ist neben diversen Kinderbüchern ihr 6. Roman und beruht zum Teil auf Tatsachen.

Über die Autorin:

Yrsa Sigurdatottir (geb. 1963) ist Ingenieurin u. Schriftstellerin, ihre Krimis sind in 30 Ländern erschienen: Das letzte Ritual, das gefrorene Licht, das glühende Grab, die eisblaue Spur, Feuernacht.

Eigene Meinung:

Dieses Buch hat mich fasziniert. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend, sehr atmosphärisch. Es ist teilweise sehr gruselig, so dass mir ab und an ein kalter Schauer über den Rücken lief beim Lesen. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen! Das ist mir schon sehr lange nicht mehr passsiert!

Es gibt zwei Erzählstränge in dieser Geschichte. Einmal erfahren wir, was diese 3 jungen Leute mit Putti, dem Hündchen in den Westfjorden erleben. Der 2. Erzählstrang handelt von Freyr und seinen Ermittlungen. Die Autorin hat diese beiden Erzählstränge in jedem Kapitel abgewechselt. Am Ende eines jeden Kapitels ist etwas total Spannendes passiert, so dass ich gezwungen war, schnell das nächste Kapitel zu lesen, um zu sehen, wie es zB. gerade in den Westfjorden wieder weitergeht.

Natürlich habe ich mitgerätsel, was da so passiert sein könnte, ob und wie die beiden Handlungen zusammenhängen und war sehr überrascht vom Ende! Es hat mich auch noch etwas beschäftigt, dieses Ende!

Freyr, der Psychiater, kommt ab und an ins Zweifeln über seinen eigenen Geisteszustand und kämpft mit seinen eigenen Problemen. Er lebt allein, seine Frau hat sich getrennt von ihm, nachdem ihr gemeinsamer Sohn vor Jahren spurlos verschwunden ist. Er hat noch etwas Kontakt zu seiner Ex-Frau. Freyr hat mir als Person ganz gut gefallen. Er ist kein Superheld, sondern ein ganz normaler Mensch, der den Dingen auf den Grund gehen möchte.

Ich vergebe 5 Punkte für diesen tollen Island-Thriller!

Und ich habe schon wieder einige Bücher auf meiner Leseliste!

Samstag, 10. Dezember 2011

Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

Titel: Stern der Göttin

Autor: Sandra Melli

511 Seiten
ISBN Nr. 978-3-426-50416-1
Knaur Verlag










Klappentext:

Seit die sechs Götter sich nach der letzten gewaltigen Schlacht aus der Welt zurückgezogen haben, herrscht in den Dämmerlanden große Not: Hunger, Kriege und Feindschaft bestimmen das Leben der Menschen. Doch die Verehrung für die Götter ist ungebrochen, und so halten die Menschen sich fest an die alten Allianzen: Anhänger der schwarzen, blauen und violetten Götter stehen unversöhnlich den Anhängern der weißen, grünen und gelben Götter gegenüber. Aus diesem festen Gefüge scheint es kein Entkommen zu geben - selbst wenn es in den Untergang führt.

In dieser gefährlichen Welt findet sich völlig unvorbereitet das junge Katzenmädchen Laisa wieder: Ihr ist jede Farbfeindschaft fremd, und so versteht sie die Fehden der Menschen nicht. Doch als ein mächtiger Zauberer sie bitte, ein wertvolles Artefakt vor einem durchtriebenen schwarzen Magier zu retten - den sagenumwobenen Stern der Göttin -, weiß Laisa, dass sie den Auftrag nicht ablehnen kann, wenn sie den Untergang der Dämmerlande verhindern will ..

Über die Autoren:

Das Autorenpaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht, hat unter dem Pseudonym Sandra Melli ein liebevoll gestaltetes Fantasy-Universum geschaffen. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fanasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. "Stern der Göttin" ist der 1. Band mit der Heldin Laisa und ihren Freunden. Das Autorenpaar lebt in der Nähe von München.


Eigene Meinung:

Das 1. Kapitel handelt von Wassarghan, dem  Erzmagier des Schwarzen Landes, der mittels einer Intrige als Kommandant der schwarzen Festung des Dämmerlandes eingesetzt wurde. Dadurch kann sich auf die Suche nach dem Stern der Göttin begeben.

Wir lernen Laisa im 2. Kapitel kennen. Laisa wird von Grom, einem Katzenmann, am Rande seines Stammesgebiet gefunden.  Laisa wächst in einem Katzendorf auf. Sie ist sehr mutig, mutiger als die anderen Katzenwesen, aber noch sehr unerfahren und noch sehr jung. Sie spürt, dass sie irgendwie anders ist, als die Katzenwesen im Dorf. Als Handelsmänner ins Dorf kommen um Katzenwesen als Karawanenwächter einzustellen, darf Laisa mitreisen und damit beginnt ihr Abenteuer.
Unterwegs erschnüffelt sie den Duft eines anderen Katzenwesens und folgt dem Geruch. Sie trifft auf Flußmaulmenschen, die ein Katzenjunges namens Rongi und einige Menschen gefangen genommen haben um diese an Magier zu verkaufen. Laisa versucht, das Katzenjunge zu befreien und gerät erst einmal in eine Falle.

Im Laufe des Buches lernt Laisa viele Wesen kennen, sie gewinnt gute Freunde, die ihr bei ihren Aufgaben helfen und mit ihr zusammen einige Abenteuer erleben. Laisa kann Ungerechtigkeiten nicht ausstehen und muss sich daher immer einmischen, was sie und ihre Freunde in verschiedene gefährliche Situationen bringt. Laisa entwickelt sich im Laufe des Abenteuers. Sie gerät nicht mehr so schnell in eine Falle, wie am Anfang der Geschichte, sie wird vorsichtiger und entwickelt einfache, magische Fähigkeiten. Was für ein Wesen Laisa wirklich ist, wird in der Geschichte jedoch nicht verraten, Laisa ist immer noch auf der Suche nach sich selbst, auch am Ende des Buches, ist dieses Rätsel noch nicht gelöst.

Im 3. Kapitel lernen wir Khaton kennen, den Wächter des weißen Gottes Meandir, dessen Aufgabe es ist, zu verhindern, dass der fragile Frieden zwischen den Völkern gebrochen wird. Allerdings vernachlässigt dieser seine Aufgabe etwas, er unterrichtet lieber die jungen Adligen als getarnt als Professor Valgrehn in Thelan, der Gelehrtenstadt. Als er einen Bericht von einem Gewährsmann erhält, dass Salvar, der Kommandant der schwarzen Festung von seinem Posten enthoben und durch einen Mann aus dem Osten ersetzt worden war, vermutet er, dass Salvar eine Teufelei aushecken würde. Eine weitere Information beunruhigte ihn auch, dass T`wool, das mächtigste Reich auf der roten Seite, weiter rüsten würde. Er bekommt weitere Infos über die blauen Länder, dass ein kriegserprobter  König aus dem Bergreich Andhir zu deren Feldherr ernannt wurde. Er bekommt Besuch von einer Goldenen, die eine Botin der uralten Göttin Irisea ist. Sie hat eine Botschaft für Khaton. Die Göttin ist unzufrieden, wie er seine Aufgabe, über den Frieden zu wachen, ausführt. Ein Artefakt, der Stern der Göttin, ist aufgetaucht u. Thelan, der Magier des Schwarzen Landes, hat den Stern der Göttin in seinen Turm gebracht. Andere Magier, wollen diese fürchterliche Waffe auch für ihre Zwecke nutzen und die großen Kriege neu entfachen. Ihm wird eine Person, die dieses Artefakt entwenden kann und zu ihm bringen kann, zur Seite stehen. Er wird diese Person erkennen, wenn sie in der Nähe ist.

Mehr verrate ich euch nicht!

Die Geschichte von Laisa und ihren Freunden hat mir sehr gut gefallen. Die Fantasy-Welt, die das Autorenpaar erschaffen hat, ist sehr gut ausgearbeitet, der Leser kann sich die verschiedenen Völker, Länder und Wesen sehr gut vorstellen und ist mitten im spannenden Geschehen. Auf der 1. Seite gibt es eine Karte, die dem Leser hilft, die Lage der verschiedenen Länder zu erkennen und die Reise von Laisa nachvollziehen zu können. Im Anhang werden die einzelnen Götter, Personen, Begriffe, Länder und Völker noch einmal aufgeführt.

Laisa ist eine sehr sympathische Heldin mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl, die ohne Vorurteile auf alle Wesen zugeht. Auch Rongi, der Laisa immer nacheifern möchte, hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Abenteuer mit ihren Freunden.

Von mir gibt es 5 Sterne für dieses tolle Buch!
Vielen Dank an Vorablesen für diesen Gewinn!

Dienstag, 6. Dezember 2011

Buchvorstellung "Die Furcht des Weisen" von Patrick Rothfuss

Buchvorstellung

Die Furcht des Weisen

Autor: Patrick Rothfuss

858 Seiten
Hobbit Presse Klett-Cotta









Der Nikolaus hat mir die lang ersehnte Fortsetzung von "Der Name des Windes" gebracht. Ich freu mich schon darauf, das Buch beginnen zu können!

Klappentext:

Dreierlei fürchtet der Weise: Die See bei Sturm, die mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes.
"Vielleicht habt ihr von mir gehört" .. von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. An der arkanischen Universität wird es für ihn immer ungemütlicher. Ein arroganter Widersacher quält ihn mit Attacken sympathetischer Magie. Und überides hat ihn die unberechenbare Pfandleiherin Devi in der Hand.
Schließlich bleibt ihm nichts anderes übirg, als die arkanische Universtität zu verlassen und sein Glück als Poet und Banditenjäger am Hof von Maer alveron zu versuchen .. Stets hat der junge Kvothe aber sein Ziel vor Augen: die sgenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, zu finden.
Eine Geschichte voller Poesie und Musik, voller Leidenschaft und Intrigen, dunkler Geheimnisse und Magie.

Der Autor Patrick Rothfuss, geb. 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Englisch-Dozent am Stevens Point College in Wisconsin.







Montag, 5. Dezember 2011

Sprüche

Gestern habe ich einen interessanten Spruch in der Sonntag aktuell gelesen. Er stammt von Willy Reichert:

Viele Bücher finden zwar ins Bücherregal, aber nicht in den Kopf.

Dieser Spruch hat mir sehr gut gefallen. 

Sonntag, 4. Dezember 2011

Rezension zu "der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek

Der Seelenbrecher
Autor: Sebastian Fitzek
ISBN Nr. 978-3426637920
Link368 Seiten
erscheinen im Droemer Knauer Verlag


Klappentext:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den "Seelenbrecher" nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...

Eigene Meinung:
Sebastian Fitzek liefert wieder einmal Spannung von der ersten Seite an. Dem Leser fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek gefällt mir ausnehmend gut, das fängt schon bei seinen Kapitelüberschriften an z. B. "Heute, 10.14 Uhr - Sehr viel später, vele Jahre nach der Angst".

Interessant ist der Aufbau des Buches. Ein Professor hat 4 Studenten für einen Versuch, die Patientenakte 131071/VL des Seelenbrechers zu lesen, angeheuert. Die Studenten müssen eine Einwilligungserklärung unterschreiben und werden für den Versuch bezahlt. Sie wissen nicht, was passieren wird. Die Akte stammt aus dem Nachlaß eines berühmten Psychaters Victor Larenz. Warum Larenz die Patientenakte zu einem Thriller umgedichtet hat, gilt es in diesem Versuch herauszufinden. 2 Studenten brechen den Versuch ab, übrig bleiben ein Mann und eine Frau, die den Versuch wagen. Die Studenten lesen also quasi zusammen mit dem Leser diese Patientenakte. Sie stellen sich die gleichen Fragen, die der Leser sich stellt, was ist hier Wahrheit, was ist erfunden?

Hauptfigur des Thrillers ist Caspar, ein Patient, der sich nicht mehr daran erinnern kann, wer er ist. Caspar ist eine sehr sympathische Figur und man leidet mit ihm. Er übernimmt im Laufe der Schreckensnacht die Rolle des Anführers der eingeschlossenen Truppe und erinnert sich schrittweise im Laufe der Geschichte, wer er ist und warum er sein Gedächtnis verloren hat. Manch einer glaubt ihm nicht, dass er sein Gedächtnis verloren hat.

Sehr geschickt bringt Fitzek immer neue Wendungen ins Geschehen, so dass der Leser immer wieder eine neue Spur verfolgen kann. Er schaffte es, dass ich teilweise während des Lesens eine Gänsehaut bekam, so fesselnd ist die Schreckensnacht beschrieben. Ich muss gestehen, ich konnte nicht erraten, wer der Täter ist! Gerade das liebe ich an den Thrillern von Fitzek, der Täter ist nicht vorhersehbar. Das Ende ist sehr überraschend, aber auch schlüssig, es wirkt nicht konstruiert.

Von mir bekommt dieser Thriller die absolute Höchstpunktzahl:
5 Sterne

Blogstart


Geschafft! Der Titel für meinen Bücherblog steht!
Jetzt fange ich einfach mal damit an, mal sehen was daraus wird. Als Titel meines Blogs habe ich als großer Fan von Carlos Ruiz Zafón in Anlehnung an dessen Friedhof der vergessenen Bücher aus "der Schatten des Windes" und "das Spiel des Engels" die Bibliothek der vergessenen Bücher gewählt.

Ich stelle mir dabei eine geheime Bibliothek vor, der Eingang ist nicht für jeden sichtbar, nur ausgewählte Personen dürfen in die Bibliothek. In dieser Bibliothek gibt es wunderschöne Leseecken, kuschelig, gemütlich, ein Kaminfeuer, viele Pflanzen und viel Licht. Leise Musik spielt im Hintergrund. Es gibt Regale, vollgestopft mit Büchern, alte, neue, lustige, spannende, geheimnisvolle, phantasievolle, vergessene, aktuelle. Jeder Leser wird hier sein Wunschbuch finden. Vielleicht auch seine Geschichte?

Rezension zu "Ein angesehener Mann" von Abir Mukher Jee, übersetzt von Jens Plassmann, Heyne Verlag, historischer Kriminalroman

T itel: Ein angesehener Mann Autor: Abir Mukher Jee Übersetzt von: Jens Plassmann Seitenzahl: 512 Seiten ( TB, 10.7.17) ISBN N...