Donnerstag, 28. Februar 2013

Blog Award verliehen bekommen von Kate Sunday

Danke!
Worum geht es?

Blogger suchen sich zwanzig Blogs aus, die unter zweihundert Follower haben, und die ihnen gefallen. Wenn man nominiert wurde, muss man obiges Bild in einem Post veröffentlichen, die unten stehenden Fragen beantworten und zwanzig Blogs aussuchen, die man gern nominieren möchte.


Die Fragen: 

1. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?

Kommt darauf an ..

2. Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder die Erscheinung?

Die Persönlichkeit 

3. Wann hast du den Blog gegründet?

Im Dezember 2011

4. Welche Person hat dich bisher inspiriert, in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?

da gibt es viele, ich fange ständig mit neuen Dingen an, z. b. mit dem Bloggen oder im letzten Jahr mit dem Imkern und einem Wildkräuterkurs. 

5. Verfolgst du viele Blogs?

Es gibt schon einige, die ich im Auge habe.

6. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?

Mal so mal so, wenn man mich nach dem Backen fragt, müsse ich sagen "bebacken".

7. Welches Buch liest du momentan?

Adieu, Sir Merivel - mal wieder was historisches nach den ganzen Thrillern

8. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?

Shorts aus den USA :), die habe ich schon seit 20 Jahren und die passen immer noch ..

9. Was ist dein Lieblingsrezept?

Karotten mit Cashewkernen, Rosinen und Ingwer dazu Basmatireis oder Gemüse-Currys in allen Variationen

10. Welche Eigenschaften einer Person, sind dir in einer Freundschaft wichtig?

Vertrauen, Ehrlichkeit, Humor (gerne auch schwarzer Humor), über sich selbst lachen können, Direktheit, 

11. Was ist dein Lieblingsfilm?


"Der mit dem Wolf tanzt" und  "Herr der Ringe" sind zwei meiner Lieblingsfilme, ich schaue mir gerne gute Filme an, der letzte der mir gut gefiel war "Nachtzug nach Lissabon"


Ich vergebe den Award an:

http://www.katis-buecherwelt.blogspot.de/
http://mordsbuecher.wordpress.com/
 http://toms-lesewelten.blogspot.de
http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/
http://www.buchmenschlein.com/
http://pillepop.blogspot.de/2012/10/herbst-rund-ums-haus.html?spref=fb
http://testwerkstatt.blogspot.de/

Mittwoch, 27. Februar 2013

Rezension zu "Die Rache des Chamäleons, Autor Åke Edwardson, Ullstein Verlag, Thriller



Titel: Die Rache des Chamäleons
Autor: Åke Edwardson
Isbn Nr. 978-3550080227
Seitenzahl: 256 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (15.2.2013)

 
 Klappentext:
"Dein Mann liebt dich. Eure Kinder. Er ist erfolgreich, und ihr habt ein schönes Leben. Doch eine Nachricht verändert alles. Ein alter Freund glaubt, dass dein Mann ihm noch etwas schuldet. Und das fordert er jetzt ein. Weil du ihn liebst, gehst du mit ihm auf diese tödliche Mission. Doch wer ist der Mann an deiner Seite? Der neue Thriller von Åke Edwardson führt nach Andalusien und in eine terroristische Vergangenheit."

Über den Autor:

Åke Edwardson, geboren 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. Einige Monate im Jahr verbringt das Ehepaar im Süden Spaniens, in Marbella. Bevor Edwardson einer der weltweit erfolgreichsten Autoren von Kriminalliteratur wurde, arbeitete er als Journalist u. a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, schrieb Sachbücher und unterrichtete an der Universität Creative Writing. 

Eigene Meinung:

Peter Matteus führt ein beschauliches, glückliches Leben mit 2 Kindern und einer Ehefrau als Werber in Schweden. Als er eines Tages einen Umschlag mit einem Schließfachschlüssel an seinem Arbeitsplatz vorfindet, wird ihm klar, dass seine Vergangenheit ihn eingeholt hat. Er wird gezwungen, mit seiner Frau zusammen nach Spanien zu reisen und eine alte Schuld zu begleichen.

Die Leseprobe klang spannend. Leider hat sie nicht gehalten, was sie versprochen hat.

Ich hatte mich auf ein spannendes, fesselndes Buch eingestellt, da ich schon mehr Bücher des Autoren gelesen hatte. Der Autor ist ein guter Erzähler, was er mit diesem Buch wieder bewiesen hat. Hier ist ihm allerdings nicht gelungen, mich zu fesseln und die Spannung zu halten. Es ist mehr ein Buch über einen Mann, der seine Vergangenheit aufarbeiten muss. Bruchstückhaft bekommen wir Fragmente aus seinem vorherigen Leben erzählt. Auch seine Frau muss sich mit der Vergangenheit ihres Mannes auseinandersetzen. Das Ende ist dann doch sehr überraschend, allerdings fehlt dem Buch durchweg die Spannung. 

Für Leser von Psychostudien ist dieses Buch sicherlich interessant, für Thrillerfans würde ich es nicht empfehlen, deshalb nur 2/5 Sterne.

Sonntag, 24. Februar 2013

Rezension zu "Die Gesichtslosen" von Stephanie Fey, Heyne Verlag, Thriller

                        Titel: Die Gesichtslosen
Autorin: Stephanie Fey
Isbn Nr. 978-3453435865
Seitenzahl: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 8,99 Euro

Klappentext:
"Mit den Augen der Toten
Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren."


Über die Autorin:

Stephanie Fey, geboren 1967, arbeitete viele Jahre als Illustratorin und Malerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See.

Eigene Meinung:

Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis kehrt nach 2 Jahren, die sie zusammen mit ihrem Freund Lars, einem Archäologen, in Mexiko verbracht hat, als Single nach München zurück. Die Elster, wie sie in Mexiko genannt wurde, ist auf Gesichtsrekonstruktionen spezialisiert. Als eine Frau mit abgezogener Gesichtshaut, die angeblich Selbstmord begehen wollte, in ihrer Wohnung schwerverletzt gefunden wird, ist der Hund der Tatverdächtige. der seiner Besitzerin Fetzen aus dem Gesicht gebissen haben soll. Carina will zusammen mit einem Tierarzt den Hund entlasten.

Carina hat mit ihrem Vater Probleme, der als Kriminalkommissar in München arbeitet, und wie Sie meint, kontrollsüchtig ist. Auch um ihre Schwester, Wanda, die alleinerziehend und chaotisch ist, muss sie sich kümmern. Als diese plötzlich verschwindet, muss sich Carina um ihren Neffen kümmern und gleichzeitig den Fall lösen.

Carina ist eine sehr sympathische Rechtsmedizinerin, künstlerisch veranlagt, sie arbeitet intuitiv und kümmert sich nicht immer um Regeln und Vorgaben ihrer Vorgesetzten, was sie auch in Gefahr bringt.


Das Debüt der Autorin Stephanie Fey besticht durch verschiedene interessante und sehr spannende Erzählungen in der Geschichte. Es geht dabei um die 3. Generation der RAF, um den BND um die Stasi und sogenannte "Romeos", die West-Frauen in wichtigen Positionen zur Spionage für die DDR verführten.
 .
Anfangs ist es noch nicht ersichtlich, wie alle Erzählstränge zusammenhängen. Am Schluss führen jedoch alle zusammen und unsere Fragen werden beantwortet. Stephanie Fey führt den Leser ab und an auf falsche Spuren und hat einige Überraschungen parat.

Auch die Charaktere, die Stephanie Fey erschaffen hat, allen voran die Rechtsmedizinerin Carina, sind glaubwürdig, sehr gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. 

5/5 wohlverdiente Sterne für diesen komplexen,,intelligenten,  fesselnden und sehr spannenden  Pageturner,  der Neues bietet, und uns sehr interessante Einblicke in die Tätigkeit einer Rechtsmedizinerin gewährt.

Ich bin froh, dass ich sofort mit dem  2. Band "Die Verstummten" beginnen konnte.

Sonntag, 17. Februar 2013

Rezension zu "Fünf", Ursula Poznanski, Thriller, Wunderlich Verlag

Titel: Fünf
Autorin: Ursula Poznanski
Seitenzahl: 381 Seiten
Isbn Nr. 978-3-8052-5031-3
Verlag:  Wunderlich Verlag
Preis: 14,95 Euro

Klappentext:
Thanks for the Hunt ... Du bist fündig geworden.
Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind. In Plastikbehälter verpackte Leichenteile. Zeugen, die nach der Befragung sterben. Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausame Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss. Der Fall scheint unlösbar. und plötzlich wird sie selbst zur Beute ..

Über die Autorin:

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Mehr über die Autorin unter www.ursula-poznanski.de


Eigene Meinung.
Beatrice Kaspary, alleinerziehend, zwei Kinder, ständig überfordert, wird zusammen mit ihrem Kollegen Florin Wenninger an einen Tatort gerufen. Eine Frau ist von einem Felsen auf eine Kuhweide abgestürzt. Sie hat Zahlen auf ihren nackten Fusssohlen. Die Zahlen entpuppen sich als GPS-Koordinaten, wie sie zum Geocachen genutzt werden. An den angegebenen Koordinaten finden die beiden Ermittler eine abgehackte Hand in einer Plastikdose. Kollege Stephan klärt die beiden auf, es handelt sich hier wohl um eine makabere Form des Geocachens. Die Ermittler bekommen weitere Rätsel gestellt, die sie zu den nächsten Koordinaten führen und der Killer hat noch nicht aufgehört zu töten ..

Die Kommissare sind ein sympathisches Team, Beatrice ist nicht so sehr beliebt bei ihrem Vorgesetzten, sie ist alleinerziehend und steckt ständig in der Zwickmühle, dem Job und den Kindern gerecht zu werden. Von ihrem Ex-Mann erhält sie nachts Anrufe.  Kollege Florin versucht Beatrice vor dem Vorgesetzten zu schützen.

In diesem Geocache-Thriller stehen die Ermittlungen der beiden Kriminalkommissare  Florin und Beatrice im Vordergrund. Die beiden haben viele Rätsel zu lösen, müssen sich mit dem Geocachen beschäftigen und viele Menschen, die in den Rätseln vorkommen, befragen. Wir erfahren die Story aus der Sicht der Ermittlerin Beatrice, einzelne Kapitel geben die Perspektive der Opfer und des Täters wieder.

Die Story ist spannend und fesselnd erzählt, der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Wir erhalten viele Infos über das Geocachen. Einen kleinen Einblick in das Privat- und Gefühlsleben der Kommissare wird uns auch gewährt. Beatrice begibt sich durch ihre Alleingänge in Gefahr, das stört etwas. Unsympathische Vorgesetzte und Ermittler, die Alleingänge wagen, kommen fast in jedem Thriller vor.

4/5 Sterne für diesen spannenden Geocaching-Thriller - ein Muss für alle Geocacher und solche, die es werden wollen - passt auf euch auf!

Freitag, 15. Februar 2013

Interview mit Catherine Tarley, Autorin von "Die Plantage", erschienen im DTV Verlag



Vor einiger Zeit habe ich bei der Blogger-Aktion des DTV-Verlages  "Die Plantage"  von Catherine Tarley gewonnen. Das Buch hat mittlerweile an die 20.000 Leser begeistert. Bei so viel Interesse wollte der Verlag die Leser gerne mit weiteren Hintergrundinfos zu Catherine Tarley und ihrer Arbeit an "Die Plantage" versorgen.

Deshalb durften wir Blogger die Autorin interviewen, hier das Interview:   

11.   Wann haben Sie begonnen, sich für amerikanische Geschichte zu interessieren? Gab es 
       einen konkreten Anlass?

1976, zur 200-Jahresfeier der amerikanischen Unabhängigkeit, schrieb ich einen Essay zur Gründungsgeschichte der USA. Bei der Recherche stieß ich auf den Mythos der „Lost Colony“ aus der Zeit der ersten englischen Besiedlung Amerikas: Seit 1585 unterhielten englische Auswanderer eine Kolonie auf einer Insel vor North Carolina. Als das Versorgungsschiff um Jahre verspätet aus England zurückkehrte, war die Kolonie verlassen, von den 120 Männern, Frauen und Kindern fehlte jede Spur. Die Suche nach den Siedlern blieb erfolglos, bis heute wurden keinerlei persönliche Gegenstände von ihnen gefunden. Einziger Anhaltspunkt war das in die Palisaden eingeritzte Wort „Croatoan“. Dies ließ vermuten, dass die Überlebenden mit den Indianern der Croatoan-Insel fortgezogen waren. Das geheimnisvolle Schicksal der „verlorenen Kolonie“ hatte mich tief berührt, und von Stund an war mein Interesse an der amerikanischen Gründungsgeschichte geweckt.

22. Wieso ausgerechnet der Unabhängigkeitskrieg?

Nun, ich denke, der Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung ist zentrales Thema der Geschichte eines jeden Landes. Bei der amerikanischen Revolution ging es aber noch um viel mehr: Als die aufständischen Kolonisten ihre individuelle Freiheit und staatliche Unabhängigkeit erklärten, brachen sie mit jedem damals anerkannten Herrschaftssystem. Sie begründeten in den Vereinigten Staaten von Amerika die erste moderne Demokratie – ein faszinierend kühnes und bislang beispielloses Vorgehen! Für die Menschen, die den Unabhängigkeitskrieg miterlebten, wurde die Welt mit ihren Werten grundlegend verändert und so mancher Lebensweg nahm einen völlig unerwarteten Verlauf.  

33.  Wie kam der nächste Schritt zustande, einen Roman zu diesem Thema zu schreiben? 

Ich erzähle gerne Geschichten über die Geschichte, erschaffe eine Welt, wie sie hätte sein können … Es begann mit dem Bild einer verfallenen Palladio-Villa in South Carolina. Ich betrachte das Haus mit dem eleganten Säulenportal und fragte mich, wer dort gelebt haben könnte. Nach und nach entstand in meiner Vorstellung ein eigener Kosmos von Personen und Schicksalen, und da ich manches über die abenteuerlichen Ereignisse der amerikanischen Revolution gelesen hatte, fing ich an, eine Folge von Begebenheiten zu erschaffen, die sich in jener Zeit so hätten ereignen können. Dann war es soweit: Die Geschichte beginnt in der Nacht, mit der Ankunft eines Fremden.

4   Zu welchen im Roman beschriebenen Orten gibt es reale Vorbilder? Haben Sie diese 
     Orte bereist?

Der Roman spielt überwiegend an realen Orten im historischen Charleston, South Carolina. Die Straßen und Plätze der Handlung sind echt, auch bestimmte Gebäude wie der „Exchange“, „Provost Dungeon“ und das „Workhouse“ - die britische Steuerbehörde, der Kerker und das berüchtigte Sklavengefängnis - sind authentisch, man kann sie noch heute besichtigen. Sie haben für den Hintergrund der Geschichte ebenso Pate gestanden wie natürlich die Plantagen am Ashley River und die berühmten Gärten und Rasenterrassen von Middleton Place, das reale Vorbild des Anwesens „Hollow Park“ im Roman. Um den Handlungsabläufen und den Personen meiner Geschichte näherzukommen, besuchte ich auf Reisen durch South Carolina und Georgia die Schlachtfelder des Revolutionskriegs und wohnte bisweilen in original erhaltenen Häusern ehemaliger Rebellen, deren Lebensgeschichte die heutigen Inhaber voller Begeisterung und mit jeder Menge persönlichem Kolorit erzählen. Verbringt man eine gewisse Zeit auf den alten Plantagen am Ashley und Cooper River, im Marschland zwischen trägen Gezeitenströmen und der flache Küste Carolinas, so bekommt man bald ein Gespür für die Atmosphäre des Tiefen Südens, die für die Menschen von damals Segen oder Fluch bedeutete, je nach dem.

55.  Welches ist Ihr Lieblingsbuch/ Lieblingsfilm aus der Zeit? 

„Waffen für Amerika“ von Lion Feuchwanger ist eine kluge Geschichte über die Aufklärung, über die verführerische Macht freiheitlicher Ideen und zugleich eine Hommage an Benjamin Franklin. „The Green Dragoon“ von Robert Duncan Bass beschreibt in den Krieg gegen die amerikanischen „Rebellen“ aus Sicht des umstrittenen britischen Offiziers Banastre Tarleton, während Herman Melville in „Israel Potter“ das Schicksal eines einfachen Soldaten aus Massachusetts erzählt.

In zwei Filmen wird die amerikanische Revolution meines Erachtens sehr plastisch dargestellt, in „Revolution“ (1985) und in „Der Patriot“ (2000).

6   6. Sie haben ein Jahr an „Die Plantage“ geschrieben, wenn man so möchte „in Echtzeit“: 
         Sie schrieben von September bis September, und auch der Roman spielt genau im 
         Zeitraum von einem Jahr mit September beginnend. Was war Ausgangspunkt Ihres 
         Schreibens? 

Aufgrund einer Vielzahl von Eindrücken, sei es aus historischen Büchern, Bildern oder Filmen, ist in meiner Phantasie ein Zeitgemälde entstanden, ja man könnte sagen eine Bühne, die die Basis und den Hintergrund der Geschichte bildet. Auf dieser Bühne nun ließ ich die wahrlich gemischte Gesellschaft meiner Charaktere agieren. So formten die individuellen, teils konventionellen, teils abenteuerlichen und abgründigen Lebenslinien meiner Protagonisten die verschiedenen Handlungsstränge, die sich schließlich zu der Geschichte um „Die Plantage“ verwoben. 

 7. Und wann wussten Sie: „Jetzt ist der letzte Satz geschrieben. Das Buch ist fertig.“?

Der Prolog des Romans, die „Legende des Kriegers“, benennt die Aufgaben, denen sich die Hauptfigur im Handlungsverlauf stellen muss. Zum Schluss hat sich die Legende erfüllt, der letzte Satz nimmt den Wortlaut des ersten Satzes wieder auf. Und damit war das Buch „fertig“.

7   8.     Wie fühlt es sich an, sein eigenes Buch in Händen zu halten?

Es ist ein unbeschreiblich erhebendes Gefühl! Als im Dezember „Die Plantage“ im Handel erschienen war und zu Weihnachten gar auf die Bestsellerlisten kam, machten Freunde in den Buchhandlungen Fotos von „meinen Bücherstapeln“, die sie mir mit ihren Glückwünschen per SMS zuschickten – das waren wunderbare Momente!

Vielen Dank an Marianne Bohl und den DTV Verlag, die das Interview ermöglicht haben. 

Rezension zu "Blinder Instinkt" von Andreas Winkelmann

Titel: Blinder Instinkt
Autor: Andreas Winkelmann
Seitenzahl: 406 Seiten
Isbn Nr. 978-3-442-47538-2
Verlag:  www.goldmann-verlag.de
Preis: 8,99 Euro


Klappentext:
"Er sieht dich, er jagt dich, er lässt dich nie mehr fort.
Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles, um es herum leuchtet in strahlenden Farben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen - vergeblich. Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Über den Autor:
Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus, war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, blieb jedoch nur dem Schreiben treu. "Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus", beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

Eigene Meinung:

Dieses Buch habe ich auf einem Wühltisch bei Edeka als Mängelexemplar für 2,99 Euro ergattert. Abgeschreckt hat mich erst einmal der "Vox-Top-Thriller"-Aufkleber, da ich schon einmal darauf reingefallen bin und einen angeblichen Top-Thriller gelesen habe, der mir überhaupt nicht gefallen hat. Ich war also schon sehr voreingenommen diesem Buch gegenüber, hier wurde ich jedoch positiv überrascht:

Die Geschichte wird durch verschiedene Handlungsstränge erzählt. In einem Handlungsstrang begleiten  wir die Ermittlungen von Kommissarin Franziska Gottlob und ihrem Team. In weiteren Handlungssträngen lernen wir den Boxer Max kennen, dessen Schwester vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist. Auch die Sichtweise des Täters und des entführten, blinden Mädchens wird uns nahe gebracht.

Schon die 1. Seiten überzeugen. Man wird in die Story hinein katapultiert. Andreas Winkelmann schreibt sehr fesselnd und spannend mit Gänsehautfaktor,  das Kopfkino wird zum Laufen gebracht und es entsteht eine Geschichte, in der man gefangen ist.

Die Story besitzt einen interessanten Plot und zeigt neue menschliche Abgründe. Andreas Winkelmann hat Überraschungseffekte gekonnt eingebaut, mit manchen Wendungen rechnet der Leser überhaupt nicht.Die Kommissarin Franziska Gottlob ist sehr sympathisch. Die Figuren besitzen Tiefe, und sind überzeugend.  Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau gehalten.

5/5 Sterne für diesen Page-Turner  mit Gänsehautfaktor. Unbedingt lesen!

Andreas Winkelmann hat einen neuen Fan gewonnen!

Donnerstag, 14. Februar 2013

Rezension zu "Seelenriss" von Hanna Winter, Thriller, Ullstein Verlag

Titel: Seelenriss
Autorin: Hanna Winter
Seitenzahl: 313 Seiten

Isbn Nr. 978-3-148-28767-8
Preis: 8, 99 Euro
Verlag: Ullstein Verlag

Klappentext:
Ein brutaler Killer treibt sein Unwesen in Berlins Straßen. Er genießt es, zu töten. Er muss es wieder tun.
Wann? Wer? Und Warum? Nur Profilerin Lena Peters kann sein blutiges Geschäft beenden. Denn sie hat die Hölle am eigenen Leib erlebt und weiß: Wo Gedanken endlos kreisen, findet das Böse keine Ruhe.

Über die Autorin:
Hanna Winter arbeitete nach dem Studium der Journalistik als Redakteurin. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Mit ihrem ersten Thriller, Die Spur der Kinder, ist ihr auf Anhieb ein Bestseller gelungen. Weiterhin sind von ihr erschienen:  Stirb und Opfertod. 

Eigene Meinung:
Lynn Maurer, schwanger, in einer geheimen Beziehung zu einer Sozialarbeiterin, mit gewalttätigem Freund, hat scheinbar Selbstmord begangen. Sie ist zum Fenster hinausgesprungen. Zuvor hat sie sich mit Säure ihr Gesicht verätzt. Die Profilerin Lena Peters glaubt nicht an Selbstmord. Lynn soll auch nicht das letzte Opfer eines brutalen Serienkillers gewesen sein. Doch was ist sein Motiv? Und warum hat Lena denselben Drohbrief, wie alle Opfer erhalten, nur ohne Nummerierung?

Ein blutrünstiger Thriller um die Profilerin Lena Peters, die zusammen mit Kriminalkommissar Wulf Belling einen skrupellosen Serienkiller zu stoppen versucht und durch ihre Alleingänge selbst in Gefahr gerät. Die Autorin hat über verschiedene Perspektiven der Ermittlerin Lena, einzelner Opfer und aus Sicht des Täters einen durchgehend spannenden Thriller kreiert,  der nichts für schwache Nerven ist.

Der Leser erfährt so einiges aus dem Privatleben der beiden Ermittler. Wulf Belling hat mit seiner pubertierenden Tochter Probleme, Lena kämpft mit ihrer Vergangenheit. Vor kurzer Zeit hat sie den "Stümmler" zu Fall gebracht (hier wird auf das Buch Opfertod Bezug genommen und es wird auch so einiges über dieses Buch verraten. Wer vor hat, das Buch zu lesen, sollte es vorher tun).

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da der Täter keine Spuren hinterlässt und eine Verbindung der Opfer nicht ersichtlich ist.

Der Thriller bedient einige Klischees, schwere Kindheit der Ermittlerin, Ermittlerin gerät durch Alleingänge in Gefahr, schwieriges Privatleben beider Ermittler, Ex-Freund der Ermittlerin taucht auf, Ermittlerin hat ständige Kopfschmerzen, kippt um, flieht aus dem Krankenhaus. Man hat das Gefühl, die Autorin versucht, das möglichste an Ereignissen in die Geschichte zu packen. Sie wirkt dadurch etwas unglaubwürdig  und zu konstruiert. Die Figuren haben wenig Tiefe.

Nehmen wir einer Top-Profilerin ab,dass sie den Freund von Lynn gar nicht verhört? Das wäre doch sofort einer der Hauptverdächtigen. Das Verhör des Kindes eines der Opfer wirkt mehr als unglaubwürdig für eine Top-Profilerin. Die Befragung würde sogar ein Anfänger besser machen.

Für diesen zwar spannenden Thriller, dem es etwas an Tiefe fehlt, 3/5 Sterne. 

Dienstag, 12. Februar 2013

Rezension zu "Minne und Tod in Nürnberg", Eckhard Schröder, E-Book, Krimi


Titel: Minne und Tod in Nürnbeg
Autor: Eckhard Schröder
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 332 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 174 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.a.r.l.
ASIN: B00AVJFPQE
 Preis 2,96 Euro

Kurze Zusammenfassung:

"Es beginnt mit einem Anschlag im Germanischen Nationalmuseum. Das Ziel ist der in Nürnberg sehr bewunderte Wandteppich aus der Minne-Zeit. Dieser Teppich erzählt nicht nur von den Liebesspielen der Ritter im frühen Mittelalter, sondern führt Altkommissar Kopinski zunächst in ein heutiges Geflecht von EU-Subventionsbetrügereien. Warum es dann Zusammenstöße mit rechtsradikalen Gruppen gibt, irritiert die Kommissare zunächst sehr, und noch mehr, als sie über immer mehr Leichen stolpern.
Aber richtig gefährlich wird es, als die Bedrohungen sich auf ihre Familien ausweiten.

Dies ist keiner der üblichen Regionalkrimis, die Lösung dieses dramatischen Falles treibt die Kommissare durch halb Europa und hinterlässt Blessuren an Körper und Seele"

Über den Autor:
Eckhard Schröder, wurde 1943 in Danzig geboren. Nach Schule und Studium in Hamburg folgten viele Jahre als Industrie-Physiker. Die letzten 25 Jahre war die Laser-Medizin, speziell in der Augenheilkunde, sein Thema. Zahlreiche Patente, Fachpublikationen und ein Buch sowie ein internationaler Preis waren seine Ausbeute.
Seit 2006 befindet er sich im Ruhestand und hat in der nun zur Verfügung stehenden Freizeit mit dem Schreiben begonnen. Zunächst zwei kleine Kinderbücher und nun sein aktuelles Projekt, Krimis mit fränkischem Lokalkolorit.
Allerdings bedienen diese Krimis nicht den Mainstream mit blutrünstigen Mord-Orgien, unvorstellbaren Grausamkeiten und fluchenden Ermittlern mit besonderen familiären Problemen. Es handelt sich um einen "klassischen Mord" und solide, aber knifflige Polizeiarbeit. Mehr über den Autoren: http://www.ebookspot.de


Eigene Meinung:  
Kommissar Kopinski und sein Team werden zunächst ins Germanische Nationalmuseum gerufen. Auf die Glasfläche einer Vitrine, in der ein berühmter Wandteppich aus der Minne-Zeit aufbewahrt wird, haben Unbekannte einen abgetrennten menschlichen Arm geklebt. Die Soko "Spieleteppich" beginnt zu ermitteln und stösst dabei auf braunen Sumpf und zwei Leichen. Die Ermittlungen führen die Kommissare nach Polen, Südtirol, sogar nach Spanien und dabei geht ihnen schon mal ein mühsam beschafftes Beweisstück  wieder verloren.

Altkommissar Kopinski und sein Team überzeugen durch ihre Ermittlungsarbeit und ideenreiche Verhöre von Verdächtigen, die allesamt schweigen. Den Verdächtigen steht ein windiger Anwalt zur Seite, der mit allen Wassern gewaschen ist.  Doch Kopinski, Brauer und Krätzchen geben nicht auf um den Mörder zu überführen.

Erzählt wird aus der Perspektive des Alt-Kommissars Kopinski. Es ist relativ schnell klar, wer der Mörder ist, doch das Team hat keine Beweise. Wir begleiten die Kommissare dabei, wie sie den Mörder überführen.

4/5 Sterne für den spannend erzählten Krimi, bei dem klassische Ermittlungsarbeit und ideenreiche Verhöre im Vordergrund stehen. Er wird alle Freunde von klassischen Krimis begeistern.

 

Sonntag, 10. Februar 2013

Rezension zu "Die Verratenen" von Ursula Poznanski, Dystopie, Loewe Verlag


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Titel: Die Verratenen
Autorin: Ursula Poznanski
Seitenzahl: 460 Seiten, gebundene Ausgabe
Verlag: Loewe Verlag
Isbn Nr. 978-3785575468
Preis: 18,90 Euro



Klappentext:

"Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich - Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemberaubende Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Aber sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt."

Über die Autorin:

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Mehr über die Autorin unterwww.ursula-poznanski.de

Eigene Meinung:

Ria wächst in der Sphäre wohlbehütet auf. Ria und ihr Freund gehören zur Elite ihrer Welt. Sie ist die Nr. 7 in der Rangliste der besten Studenten, ihr Freund die Nr. 1. Ihnen wird eine glänzende Zukunft vorausgesagt.

Als Ria versehentlich ein Gespräch zwischen einigen Mentoren und einem farblosen Sentinel, den sie noch nie gesehen hat, belauscht, erfährt sie, dass 7 Studenten zu einer Gruppe von Verschwörern gegen den Sphärenbund gehören sollen. Der Sentinel (so etwas wie ein Polizist in dieser Welt) teilt den Mentoren die Rangnummern der Studenten mit. Darunter die Nr. 1 und Nr. 7! Die Mentoren wollen das nicht glauben, bekommen sie doch die Gespräche der Studenten mit. Der Sentinel hat jedoch Beweise. Er will die Verschwörer so schnell wie möglich eliminieren.Ria ist entsetzt. Sie ist keine Verschwörerin. Sie hat noch nie an dem Sphärenbund gezweifelt. Was soll sie tun? Wer wird ihr glauben? Ist das alles ein Versehen? Wie kann sie die anderen angeblichen Verschwörer warnen, ohne dass die Mentoren das mitbekommen??

Ursula Poznanski schreibt in einem sehr lebendigen, bildhaften, spannenden, unglaublich fesselnden Erzählstil ohne irgendwelche Längen. 

Ria erzählt uns ihr Abenteuer aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive. Der Leser ist sofort mitten in dieser Sphärenwelt. Er kann sich die Lebensweise der Sphärenbewohner ganz genau vorstellen. Obwohl die einzelnen Begriffe wie Sentinel, Salvator, etc. nicht genau erklärt werden, ist sofort klar, um was es sich genau handelt.

Ria ist eine unglaublich starke Protagonisten, die uns an ihren Gefühlen, ihren Ängsten und Zweifeln, sowie ihrer Hin- und Hergerissenheit teilhaben lässt. Die Beziehung zu ihrem Freund Aureljo ist sehr beherrscht, sehr steril, wie alles, in der Welt der Sphären. Der Nachwuchs wird künstlich erzeugt, ab und an werden Kinder der Prims, die vor den Sphären ausgesetzt wurden, aufgezogen. Dass Kinder von ihren Eltern aufgezogen werden, ist undenkbar, das machen nur die unteren Schichten der Sphärenbewohner.

Als  Ria zufällig erfährt, dass sie eine Verräterin sein soll, ohne davon von einem Mentoren oder Sentinel in Kenntnis gesetzt zu werden, bricht ihre Welt zusammen. Die scheinbar behütete Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war, die Fassade beginnt zu bröckeln ..

Diese Dystopie ist der erste Teil einer Trilogie, der zweite Band soll im Herbst 2013 erscheinen. Der Leser wird die Fortsetzung sehnlichst erwarten, hat dieser Auftaktband ihm einige wundervolle Lesestunden bereitet. 5/5 Sterne für diese Dystopie, von einer Meisterin der Erzählkunst! Unbedingt lesen!

Freitag, 8. Februar 2013

Rezension zu Tatort Hunsrück-Teufelspakt von Hannes Wildecker, Krimi,


Titel: Tatort Hunsrück - Teufelspakt
Autor: Hannes Wildecker
Seitenzahl: 256 Seiten Taschenbuch

Isbn Nr. 13-978-3940760098
Verlag:Moll Stephan, Auflage 1 (27. März 2009)
Preis: 10,00 Euro
    Kurzbeschreibung:
    "An verschiedenen Orten des Hunsrücks werden Leichen gefunden, denen man die Herzen aus dem Leib entfernt hat. Kriminalhauptkommissar Heiner Spürmann und seine Kollegin Leni Schiffmann stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Wer sind die Täter und welche Motive sind es, die sie zu solch grausamen Taten verleiten? Die Ermittler scheinen einem Phantom auf der Spur ... es wird spannend!"

    Über den Autor:

    Hannes Wildecker, mit bürgerlichem Namen Hans J. Muth (geb. 19. Dezember 1944 in Hinterwald, Landkreis Sankt Goarshausen), ist ein deutscher Journalist und Autor. Unter dem Pseudonym Hannes Wildecker schreibt Hans J. Muth die Krimi-Reihe "Tatort Hunsrück". Diese Kriminalromane spielen im Hunsrück und beschreiben neben dem eigentlichen Fall die Eigenarten der Natur und den natürlichen, bodenständigen Charme der Bewohner von Hunsrück und Hochwald mit ihren Besonderheiten und Problemen. Mehr über den Autor: www.hanneswildecker.de
    www.hanneswildecker.de
    www.tatort-hunsrueck.de
    Unter seinem richtigen Namen verfasst er die Rom-Thriller Reihe "Die Fälle des Commissario Sparacio".
    Die Ersterscheinung "NAHTLOS" ist ab dem 7.4.2012 im Handel. Mehr darüber unter:
    www.hans-muth.de
    Unter Hans Muth hat der Autor ein Buch mit biografischem Inhalt herausgegeben. Der Titel lautet: "Ein Kind des Hochwalds"


    Eigene Meinung:
    Bei Baumfällarbeiten wird eine Leiche an einem unzugänglichen Ort gefunden. Der Leiche fehlt das Herz. Leni Schiffmann und Heiner Spürmann werden mit den Ermittlungen betraut, die schwierig sind, da die Identität der Leiche erst einmal nicht festgestellt werden kann. In der umliegenden Ortschaft geht das Gerücht um, dass schwarze Gestalten ihr Unwesen im Wald treiben und diese Gestalten werden erst einmal der Tat verdächtigt.
    Es bleibt jedoch nicht bei dieser einen Leiche. Eine Zusammenarbeit mit der  Kripo Bad Kreuznach wird notwendigDavon müssen Leni und Heiner erst noch ihren neuen Chef, der etwas unsympathisch wirkt, überzeugen. Ohne die Mithilfe von Kommissar Zufall, würde das Team jedoch ziemlich lange im Dunkeln tappen.

    Dieser flüssig und spannend geschriebene, solide Krimi rund um ein interessantes, aktuelles Thema, stellt die Ermittlungen  der Kripo in den Vordergrund. Man merkt diesem Krimi an, dass der Autor sich sehr gut mit Ermittlungsarbeit auskennt.  Ein Krimi mit Lokalkolorit, da der Leser zusammen mit den Ermittlern interessante Sehenswürdigkeiten im Hunsrück besucht.Die beiden Ermittler Leni und Heiner sind sympathische Protagonisten, die ein eingespieles Team bilden und auch keine Scheu zeigen, mit den Kollegen aus Bad Kreuznach zusammenzuarbeiten.

     In einzelnen Kapiteln erzählt Heiner Spürmann aus der Ich-Perspektive, in weiteren Kapiteln bekommen wir die Geschichte von Personen aus dem Täterkreis und weiteren Opfern erzählt.

    Ich empfehle diesen Krimi allen Lesern, die spannende Krimis mit sympathischen Ermittlern und Lokalkolorit mögen und vergebe 4/5 Sterne.


    Dienstag, 5. Februar 2013

    Die Gewinnerin der 3 E-Books von Birgit Otten steht fest!



    Die Gewinner des Gewinnspieles, das ich zusammen mit der Autorin Birgit Otten durchgeführt habe, steht fest:

    Es ist Andrea (queenofhome).


    Herzlichen Glückwunsch!

    Birgit Otten hat sich netterweise dazu entschlossen, jedem Teilnehmer ein E-Book zu stiften, damit die Teilnehmer nicht ganz leer ausgehen. Es gibt also nur Gewinner! Bitte teilt mir dazu einfach eure E-Mail-Adresse und den Titel des E-Books mit, das ihr euch wünscht.

    Viel Spaß mit den Gewinnen! Die Autorin würde sich riesig freuen,, wenn ihr zu den Büchern eine Rezension schreiben würdet.

    Eure Biggi


    Montag, 4. Februar 2013

    Gastrezension von Katja Kaddel Peters zu "Mädchenwiese" von Martin Krist, Ullstein Taschenbuch, Thriller

    Da mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen hat (es war eines meiner Thriller-Highlights 2012), habe ich es meiner Gastrezensentin zu Weihnachten geschenkt. 

    Ihre Rezension beweist wieder einmal, dass jeder doch seinen eigenen Buchgeschmack hat:

    Titel: Die Mädchenwiese
    Autor: Martin Krist
    ISBN-13: 978-3548283531 
    Taschenbuch: 416 Seiten
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    Erscheinungstermin: 10. August 2012
    Sprache: Deutsch
    Genre: Thriller (für mich eher ein Krimi)
    Preis: 9,99 Euro
    (auch als eBook erhältlich)


    Kurzbeschreibung lt. Verlagsseite

    "Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.
    Kurze Zusammenfassung
    Lisa, ein junger Teenager, verschwindet in einem Dorf. Ihre Mutter, Laura, macht sich große Sorgen und setzt alles in Bewegung, um ihr Kind suchen zu lassen. Für sie ist Frank, Bruder ihres Ex-Mannes, die erste Anlaufstelle, da er Polizist ist. Sam, Lisas Bruder, wartet sehnsüchtig auf seine Schwester, denn er weiß, wohin sie wollte und sie hat ihm doch versprochen, dass sie sich nach dem Wochenende wieder sehen.
    Alex Lindner, ehemaliger Kriminalbeamter und Besitzer der Dorfkneipe, fühlt sich an eine Mordserie erinnert, die Jahre zurückliegt und die ihn nicht loslässt. Er versucht zu helfen.
    Berta, die alte wunderliche „Dorfhexe“, spricht mit sich selber, wird von den Jugendlichen gehänselt und findet die Leichen. Ihr Leben war nie leicht und sie muss mit ihrem Wissen klar kommen…"

    Meine Meinung
    Wieder einmal mehrere Handlungsstränge in einem Buch. Ich liebe es, verschiedene Geschichten in einem Roman vorzufinden und zu verfolgen, wie sie ineinander fassen und zu einem glaubwürdigen Ende finden.
    Bei Die Mächenwiese muss ich allerdings sagen, dass ich beim Lesen meine Probleme hatte. Das Buch ist zwar in mehrere Kapitel unterteilt, von sehr kurz bis etwas länger gehalten, allerdings wird innerhalb der Leseabschnitte zwischen den Geschichten hin und her gesprungen, manchmal ohne erkennbare Absätze, was meinen Lesefluss doch sehr beeinträchtigt hat. Ich lese eigentlich nur 20-50 Seiten am Stück und musste hier mehrmals 1-2 Seiten zurückblättern, um wieder in den gerade beschriebenen Handlungsstrang hinzukommen.
    Ich muss Martin Krist allerdings zu Gute halten, dass er eine sehr gute Ausdrucksweise hat und das Buch war ansonsten sehr angenehm zu lesen. Die beschriebenen Szenen konnte ich mir sehr gut und bildlich vorstellen. Es wird hauptsächlich in der dritten Person erzählt, aber auch in Ich-Form u.a. aus Sicht von Lisa.
    Angenervt war ich vom Verhalten einzelner Personen gegenüber dem etwas naiven Bruder und dem ehemaligen Polizisten und jetzigen Dorfkneipier. Ich denke mal, wenn Frank oder Laura eins ums andere Mal besser oder ÜBERHAUPT zugehört hätten, wäre die Polizei schon eher auf die Spur des Täters gekommen… dann wäre das Buch allerdings auch sehr schnell zu Ende gewesen. Ich fand diese Darstellung wirklich unrealistisch.
    Dieses Buch wurde mir von mehreren Personen empfohlen und die guten Bewertungen haben mich auf einen wunderbaren Lesegenuss hoffen lassen. Allerdings war ich dann doch von dem Inhalt dieses Krimis (für mich war es definitiv KEIN Thriller!) etwas enttäuscht, mag allerdings auch an meiner hohen Erwartungshaltung gelegen haben.
    Die Folterszenen wurden nicht bis ins kleinste Wiedergegeben und auch die Beschreibung der gefundenen Leichen hielt sich in Grenzen, was allerdings kein negativer Punkt für mich ist.
    Die Geschichten werden zum Schluss gut aufgelöst und finden auch zusammen, die Täterauswahl hat mich hier allerdings auch wieder etwas enttäuscht, da sie mir zu offensichtlich gewesen ist. Für mich gab es da keine wirkliche Alternative.
    Das Cover ist sehr schön für dieses Genre ausgewählt und hätte mich im Laden sehr angesprochen. Es ist in einem schönen dunklen Blau gehalten. Allerdings frage ich mich immer noch, was Schmetterlinge mit diesem Buch zu tun haben…


    Der Berliner Autor Marcel Feige hat hier unter einem Pseudonym geschrieben und ich habe bei amazon.de lediglich dieses eine Buch unter „Martin Krist“ entdecken können.

    - Ich danke Biggi sehr für dieses Weihnachtsgeschenk. -

    Fazit
    Ein Krimi, der zumindest wegen des Covers und wegen der nervigen Verhaltensweisen von Laura und Frank in meinem Gedächtnis haften bleiben wird.
    Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen bin gespannt auf das neue Werk von Martin Krist!

    Vielen Dank für deine ausführliche Rezension, liebe Kaddel!

    Samstag, 2. Februar 2013

    Rezension zu "Geheimakte Labrador" von André Milewski, E-Book, Abenteuerromann

    Titel: Geheimakte Labrador
    Autor: André Milewski
    Dateigröße: 380 B
    Seitenzahl der Printausgabe: 290 Seiten
    Verkauf durch: Amazon Media EU S. a. r. l
    ASIN:  B00AS9ZW4C
    Preis: 2,99 Euro

    Kurzbeschreibung: "Oslo 1952
    Der junge Deutsche Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingerschiffmuseum. Als er den Diebstahl eines geheimnisvollen Medaillons verhindert, findet er sich unvermutet auf der Suche nach Thors legendärem Hammer Mjöllnir wieder.
    Gemeinsam mit dem amerikanischen Archäologen Frederick Crichton und seinen Studenten setzt Max alles daran, um das mythische Artefakt zu finden. Doch eine Spezialabteilung des russischen Geheimdienstes ist ihnen dicht auf den Fersen und schreckt vor nichts zurück, um den Hammer in ihren Besitz zu bringen.

    Die Suche führt Max und seine Freunde über Island nach Grönland und letztlich bis an die Küste Labradors, wo es schließlich zum alles entscheidenden Kampf um Mjöllnir kommt …"

    Über den Autor:
    André Milewski, Jahrgang 1978, lebt und arbeitet in Schleswig-Holstein.
    "Geheimakte Labrador" ist sein Romandebüt.
    Mehr Informationen unter:www.Geheimakte-Labrador.de

    Eigene Meinung:
    Der Chaot Max, von der Uni geflogen, arbeitet als Museumswärter im Wikingerschiffsmuseum, als dort von einem Hünen und seinem Komplizen ein geheimnisvolles Medaillon gestohlen werden soll. Max gelingt es, den Raub zu verhindern. Er muss Oslo verlassen und begibt sich mit dem Archäologen Frederick Crichton und seiner Crew auf die Jagd nach Thors Hammer. Dabei muss Max kämpfen und aus Notlagen entkommen. Natürlich gibt es richtig fiese Bösewichte, die hinter Max und seinen Freunden her sind. Dachshund Ike ist bei der Suche behilflich, natürlich auch der Zufall. Aber unter den Crewmitgliedern ist ein Verräter ..

    Der Debutautor Andre Milewski schreibt flüssig, modern und in kurzen Kapiteln. In einigen Kapiteln erfahren wir die Handlung aus der Sichtweise von Alex und seinen Freunden, andere Kapitel lassen uns an den Erlebnissen und Plänen der Gegenseite teilhaben.

    Ein fesselnder, spannender,  action- und  temporeicher Agentenroman, der sich um die Jagd nach dem legendären Hammer Thors dreht und an verschiedenen Schauplätzen spielt, wie z. B. Norwegen, Island und an der Küste Labradors. Die Personen sind glaubwürdig, allerdings setzt der Autor den Focus nicht auf die Personen, sondern auf die Suche nach Thors Hammer.

    Für alle Freunde von actionreichen Abenteuergeschichten 4/5 Sterne. Die Rechtschreibung und Kommasetzung sollte noch einmal überarbeitet werden. 

    Rezension zu "Ein angesehener Mann" von Abir Mukher Jee, übersetzt von Jens Plassmann, Heyne Verlag, historischer Kriminalroman

    T itel: Ein angesehener Mann Autor: Abir Mukher Jee Übersetzt von: Jens Plassmann Seitenzahl: 512 Seiten ( TB, 10.7.17) ISBN N...