Dienstag, 31. Mai 2016

Rezension zu "Der Keller" von Minette Walters, übersetzt von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann, Goldmann Verlag, Psychothriller

Titel: Der Keller
Autorin: Minette Walters
Übersetzt von: Charlotte Breuer und Norbert Möllemann
Seitenzahl: 224 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 18.4.16)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48432-4
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Munas Leben ist die Hölle. Und niemand kommt ihr zu Hilfe, denn keiner weiß, dass die Familie Songolis ihr Hausmädchen behandelt wie eine Sklavin. Dabei muss sie sich nicht nur Tag für Tag bis zur Erschöpfung um das Wohl der Songolis kümmern, sondern wird auch noch jede Nacht in einen dunklen, fensterlosen Keller gesperrt. Doch dann kehrt eines Tages der jüngste Sohn der Familie aus unerklärlichen Gründen nicht mehr nach Hause zurück. Damit die ermittelnden Polizeibeamten nichts von Munas Schicksal erfahren, darf sie ihren Keller verlassen. Und diese Chance nutzt sie auch. Denn Muna ist sehr viel klüger, als alle ahnen – und ihre Pläne sind sehr viel schockierender, als irgendjemand jemals vermuten würde ..."


Über die Autorin:
Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.


Eigene Meinung:
Nachdem endlich einmal wieder ein Buch von Minette Walters erschienen ist, musste ich das natürlich unbedingt lesen.

Auch dieser Psychothriller der Autorin hat mich nicht enttäuscht. Er ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd erzählt. Muna, die aus einem Waisenhaus in Afrika stammt, wird von der Familie Songolis als Sklavin gehalten. Sie lebt im Keller, wird misshandelt und erhält keinerlei Bildung. Doch Muna ist nicht dumm, obwohl sie von sich selbst behauptet, sie hätte einen Hirnschaden. Sie hat von Kindheit an gelernt sich anzupassen und im passenden Moment schlägt sie zurück.

Erzählt wird die ganze Story aus Munas Sicht in der 3. Person. Minette Walters benutzt dazu eine einfache, knappe Sprache, die zu Muna passt. Das junge Mädchen ist eine interessante, vielschichtige Persönlichkeit, die die Familie Songolis und den Leser immer wieder überrascht.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Szenario, das die Autorin hier erschaffen hat, vorkommen kann. Es gibt leider solche Menschen, die andere Menschen ausbeuten und misshandeln, auch das macht diese Story so spannend.

Einige raffinierte Wendungen wurden eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. So mag ich Psychothriller!


5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen raffinierten, abgründigen Psychothriller.



Montag, 30. Mai 2016

Rezension zu "Malteser Morde - Paulines 2. Fall" von Joyce Summer, Kriminalroman, Ebook

Titel: Malteser Morde - Paulines 2. Fall
Autorin: Joyce Summer
Dateigröße: 3565 KB, ca. 313 Seiten (23.4.16)
ASIN: B01EQ38T8
Preis: 3,99 Euro (TB 10,99 Euro)
    Kurzbeschreibung:
    "In ihrem zweiten Fall hat es Pauline mit einem viel skrupelloseren Gegner zu tun.

    Der Urlaub mit ihrer Mutter auf Malta hätte so schön sein können. Die beiden wollten ein bisschen in Kultur schwelgen und es sich so richtig gut gehen lassen.
    Aber die grausame Geschichte der Insel und des Johanniterordens holt Pauline ein. Ein abgetrennter Kopf auf einem Pfahl ist nur der Anfang.

    Natürlich ist Paulines Neugier geweckt, aber sie muss vorsichtig sein. Der Mörder sucht scheinbar wahllos seine Opfer aus.
    Wird Pauline sein nächstes sein?

    In einer anderen Zeit kämpft derweil der Ritter Andres de Miranda gegen die Osmanen an der Seite des Großmeisters des Ordens einen
    blutigen und scheinbar aussichtslosen Kampf.

    Liegt der Schlüssel zu den Morden wirklich in der Geschichte der Insel?"

    Über die Autorin:
    Joyce Summer ist das Pseudonym einer deutschen Krimiautorin. Die Begeisterung für das Lesen und Reisen brachte sie letztendlich dazu, Krimis zu schreiben. Die Serie um Ben und Pauline soll die Leser an Orte rund um die Welt führen. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten in Hamburg. Neben dem Schreiben hat sie mittlerweile das Kajakfahren für sich entdeckt und ist viel auf der Alster oder in angrenzenden Gewässern zu finden, wenn sie nicht gerade schreibt. „Malteser Morde“ ist der zweite Fall um die Hamburger Cafébesitzerin Pauline. Joyce Summers Autorenseite

    Eigene Meinung:
    Pauline ermittelt in ihrem zweiten Fall auf der Insel Malta. Dieser zweite Band lässt sich gut lesen, ohne den 1. Fall zu kennen.  Gut gefällt mir hier, dass man als Leser sehr viel über die Insel und die Bewohner von Malta erfährt, auch über die Vergangenheit der Insel, insbesondere über die große Belagerung 1565. Mich stört das oft in Krimis, dass Infos sehr belehrend an den Leser gebracht werden und dies dann zu Lasten der Spannung geht. Das ist in dieser Geschichte nicht der Fall.

    Durch verschiedene Erzählstränge erfahren wir wie der Mörder schon in seiner Kindheit Blut geleckt hat, Pauline zuerst mit ihrer Mutter auf Malta ihren Urlaub genießt und dann einen Kopf findet und anfängt zu ermitteln. in einem weiteren Erzählstrang nehmen wir Teil an der Ermittlungsarbeit der unsympathischen Kommissarin Guilia Lucchese. Ein Erzählstrang entführt uns in die Zeit der großen Belagerung 1565 und ist  interessant und recht spannend erzählt. Geschickt werden die Handlungsstränge zusammengeknüpft.

    Dieser solide Krimi mit einer sympathischen, sehr neugierigen Pauline, die sich auch gerne in große Gefahr begibt, ist spannend bis zum Ende, obwohl ich als geübte Krimileserin bereits ahnte, wer hinter allem steckt.






    Freitag, 27. Mai 2016

    Maigewinnspiel Überraschungspaket zu gewinnen - mitmachen bis zum Dienstag, 31.5.16

     Ich weiß, ich bin etwas spät dran mit meinem monatlichen Gewinnspiel. Ich war ja auch im Urlaub, zwei Tage in Düsseldorf bei einem großartigen Konzert von Mumford and Sons, dann noch eine Woche im Westerwald. Wir haben uns mit Freunden getroffen und waren ausgiebig Geocachen.

    Wieder zu Hause, haben wir etwas Internet-Probleme, angeblich liegt es an einem Störsender. Deshalb bin ich etwas im Verzug mit meinem Mai-Gewinnspiel.


    Gewinnen könnt ihr bei mir  

    geschenke-0069.gif von 123gif.de

    ein Überraschungspaket mit mindestens einem Buch und vielen Kleinigkeiten passend zum Thema Lesen.

    Was ihr tun müsst?

    Ihr solltet Leser/in meines Blogs sein.
    Bitte beantwortet folgende Frage entweder als Kommentar oder per Mail:

    Was stört euch, wenn ihr Rezensionen lest?  
    Mich stört z. B.,  in Psychothrillern, wenn in der Rezension geschrieben wird "Die psychisch kranke" oder "alkoholkranke" Protagonistin ...
    Oft kommt das Problem der Protagonistin um die es in dem Psychothriller geht, erst so nach und nach raus. Das macht einen Teil der Spannung aus und macht die Geschichte erst so richtig interessant. Wenn das schon in der Rezension gespoilert wird, ist die Story nur halb so spannend. 

    Bitte gebt eure Mailadresse an oder schickt mir die per Mail.    
    Zeit habt ihr bis zum 31.5.16, 23.59 Uhr. Am folgenden Tag wird dann per Random.org ausgelost.  Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben. Wenn ich dann eure Adresse habe, schicke ich euer Päckchen sofort los.

    Teilnahmebedingungen:
    1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
    2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel
        einverstanden sein.
    3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
    3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
    4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
    5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

    Ich wünsche euch viel Glück.
     Liebe Grüße
    Biggi


    Die Randomorg.-Losfee hat entschieden:
    Gewonnen hat Gisela Simak.  Herzlichen Glückwunsch. Ich brauche deine Adresse, liebe Gisela, dann schicke ich das Päckchen los.
    Vielen Dank für eure Kommentare. Leider haben nicht sehr viele Leser ihr Glück versucht.
    Im Juni gibt es das nächste Gewinnspiel, da könnt ihr euer Glück wieder versuchen.


    Mittwoch, 25. Mai 2016

    Rezension zu "Der Sommer der Sternschnuppen" von Mary Simses, übersetzt von Ivana Marinovic, Blanvalet Verlag, Roman

    Titel: Der Sommer der Sternschnuppen
    Autorin: Mary Simses
    übersetzt von: Ivana Marinovic
    Seitenzahl: 448 Seiten, (TB, Klappenbrochur, 18.4.16)
    Isbn Nr. 13-978-3-7341-0253-0
    Verlag: Blanvalet Verlag
    Preis: 9,99 Euro

    Verlagsinfo:
    "Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit
    Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ..."

    Über die Autorin:
    Mary Simses studierte Journalismus und Jura. Sie arbeitete zunächst als Anwältin und gab sich nur nach Feierabend ihrer Leidenschaft für das Schreiben hin. Ihr Debütroman "Der Sommer der Blaubeeren" war in Deutschland ein Nummer-1-Bestseller und verkaufte über eine halbe Million Exemplare. Gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Mann, mit dem sie eine Anwaltskanzlei betreibt, lebt Mary Simses im Süden Floridas.

    Eigene Meinung:
    Die Überschrift in den einzelnen Kapiteln ist witzig. Es wird eine Grammatikregel erklärt, dann ein Beispielsatz zu der Regel genannt, der zum Kapitel optimal passt. Der Originaltitel des Buches lautet ja auch "The Rules of Love and Grammar".

    Die Geschichte liest sich leicht und ist stellenweise richtig witzig. Grace ist eine total sympathische Protagonistin, die ihr eigenes Potential leider noch nicht erkannt hat und von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Sie trifft in ihrer alten Heimatstadt Dorset nicht nur ihre alte Freundin, sondern auch ihre Highschool-Liebe, der ein bekannter Regisseur geworden ist und zufällig einen Film in Dorset dreht. Das stellt das ganze Städtchen auf den Kopf.  Regan Moxeley,  ihre alte Rivalin aus der Highschool,  kommt ihr auch heute noch ziemlich oft in die Quere. 

    4/5 Sterne für diese gefühlvolle, witzige Lovestory,die Lust auf einen Besuch in Dorset und auf die "Einstiegsdrogen-Eiscreme Cookie-Crunch" macht.




    Dienstag, 24. Mai 2016

    Rezension zu "Herz über Kopf - Famous 1" von Phoebe Ann Miller, Amrun Verlag, Lovestory

    Titel: Herz über Kopf - Famous 1
    Autor: Phoebe Ann Miller
    Seitenzahl: 510 Seiten (10.3.16)
    Isbn Nr. 3-978-3958691858
    Verlag: Amrun Verlag
    Preis: 12,90 Euro
     Verlagsinfo:
     "Sara hat einen Job, Familie und Freunde und ist tief in ihrer Heimat Bamberg verwurzelt. Als rationaler Mensch folgt sie stets ihrem Kopf, bis sie Cooper trifft, der ihren Verstand lahmlegt. Doch nicht nur die Entfernung erschwert eine Beziehung zu dem berühmten Schauspieler, auch die oberflächliche Glitzerwelt Hollywoods und aufdringliche Paparazzi stellen ihre Liebe auf eine harte Probe. Wird Sara für Cooper ihr Leben ändern oder zerbricht sie im Scheinwerferlicht?"

    Der erste von zwei Bänden um Sara und Cooper.
    Band 2 "Famous: Liebe über Schmerz" folgt im März 2017

    Über die Autorin:

    Phoebe Ann Miller ist, auch wenn sie es nicht gerne zugibt, eine hoffnungslose Romantikerin, was sicher auch daran liegt, dass sie seit Jahren eine glückliche Beziehung mit jemanden führt, der all ihre Macken erträgt.
    Sie ist vielseitig und nicht realitätsscheu, sieht trotz ihrer romantischen Ader nicht alles durch die rosarote Brille. Dennoch genießt sie es, sich ihren Tagträumereien hinzugeben, woraus einige ihrer Geschichten entstanden.

    Ihre Homepage: www.pm-writes.com
    Ihre Facebookseite: www.facebook.com/phoebeannmiller
    Eigene Meinung:
    Dieser Liebesroman um Sara und den Schauspieler Cooper ist fesselnd und gefühlsbetont erzählt. Sara erzählt aus der Ich-Perspektive, wie sie sich in den Schauspieler Cooper verliebt. Sie ist ein Vernunftsmensch, hasst Fernbeziehungen, liebt ihre Familie und ihre Freunde und nun hat sie Herzflattern wegen eines Hollywood-Stars, der in ihrer Heimatstadt Bamberg einen Film drehte. Ob ihre Liebe eine Zukunft hat? Die junge Frau stolpert über ihre eigenen Gefühle und  versucht aus dem Bauch heraus zu handeln. Ganz klar, dass ihre beste Freundin und ihr Vater von Saras neuen Steite erst einmal nicht begeistert sind. 
    "Herz über Kopf - Famous 1" ist eine Liebesgeschichte mit sympathischen Haupt- und Nebenfiguren. Während des Lesens ist es fast, als ob Sara und ihre Freunde zum eigenen Freundeskreis gehören würden und man möchte unbedingt wissen, wie es den Freunden geht und was sie so machen. So entwickelt sich das Buch dann zu einem Pageturner.
    Die Story ist detailliert und sehr intensiv erzählt. Die vielen geschilderten Schauplätze in Bamberg machen neugierig auf die Stadt.  

    5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung. Fans von Colleen Hoover und Co. kommen sicher voll auf ihre Kosten.


    Sonntag, 22. Mai 2016

    Rezension zu "Traumaspiel" von Mark Franley, Thriller, Ebook

    Titel: Traumaspiel
    Autor: Mark Franley
    Seitenzahl: 278 Seiten, 404 KB, (4.4.16)
    ASIN: B01DSZ7M9U
    Preis: 0,99 Euro (Einführungspreis, nur kurze Zeit gültig)
     
    Kurze Inhaltszusammenfassung:
     "Von einer Schreibblockade geplagt und von seinem Leben gelangweilt, wagt es der Erfolgsautor Sebastian Filmoor Kontakt zu dem verurteilten Frauenschänder Adam Voss aufzunehmen – dem Mann, dessen Geschichte ihm vor vielen Jahren als Vorlage für seinen ersten Bestseller diente.
    Inspiriert durch die gewissenlose Art des Kriminellen, beginnt Sebastian ein Spiel mit dem Feuer … doch wer ist die junge Frau, die ihm diese andere Art zu leben zeigt?

    Zeitgleich wird Hauptkommissar Lewis Schneider aus Berlin in seine Heimatstadt Nürnberg versetzt. Nur wenige Stunden nach seiner Ankunft ereignet sich dort ein grauenhaftes Familiendrama. Auf den ersten Blick scheint der Tathergang eindeutig, wäre da nicht dieses Buch, das Sebastian Filmoor erst vor kurzem dem Frauenschänder in der JVA signiert hatte…"

    Über den Autor:
    1972 in Nürnberg geboren, ist Mark Franley bis heute seiner Heimat treu geblieben. Inspiriert durch die lange und oftmals auch dunkle Geschichte seiner Stadt, wird diese zur perfekten Kulisse für das, was einen guten Psychothriller ausmacht.
    Die Eigenschaft mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, spiegelt sich in all seinen Geschichten wieder und erklärt sicherlich auch den Erfolg, von bisher über 450.000 verkauften eBooks. Immer wieder finden sich gesellschaftliche Themen, geschickt eingebettet in fiktive Geschichten, und regen so zum Nachdenken an. Einige kurze, prägnante Sätze genügen, um den Leser in eine andere Welt zu holen und ihn dort festzuhalten. Spannung ist in jedem Fall garantiert!

    Eigene Meinung:
    Mark Franley benutzt auch in diesem Thriller eine einfache, schnörkellose Sprache. Von Anfang an ist die Story sehr spannend erzählt, der Plot ist richtig gut und die Spannung bleibt das ganze Buch über bestehen.

    Wer hinter den ganzen Ereignissen, die in Sebastian Filmoors Leben und das seiner Frau steckt, ist eigentlich schon von Anfang an klar. Wie das die Person allerdings genau bewerkstelligt, ist jedoch nicht klar und das hat mich dann doch total interessiert und ans Buch gefesselt. Leider bleibt das am Ende im Dunkeln.

    Hauptkommissar Lewis Schneider aus Berlin ist eine interessante Figur. Er wird sicherlich zusammen mit seinem Kollegen noch einige interessante Fälle lösen müssen.

    Allerdings hat mich die Auflösung dieses Thrillers nicht überzeugt. Es bleiben zu viele Fragen offen, z. B. wer hinter dem Familiendrama der Unruhs steckte.
    Zum Ende hin wurde mir die ganze Sache dann wieder etwas zu hastig erzählt.

    Auch einige Rechtschreib- und Kommafehler sind noch zu finden.




    Dienstag, 17. Mai 2016

    Rezension zu "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

    Titel: Fremdes Leben
    Autorin: Petra Hammesfahr
    Seitenzahl: 496 Seiten (gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 8.3.16)
    Isbn Nr. 13-978-3-453-35893-5
    Verlag: Diana Verlag
    Preis: 19,99 Euro

    Verlagsinfo: ""Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …"

    Über die Autorin:
    Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben".

    Eigene Meinung:

    Die 48-jährige Cilly oder Claudia, wer die Frau ist, die in der Klinik aufwacht, weiß man anfangs noch nicht. Die Frau weiß es ja selber nicht, wer sie ist. Sie kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist. Von der Pflegerin und der Ärztin erfährt sie, dass sie Claudia heißt. Mit diesem Namen kann sie nichts anfangen. Sie ist fest der Überzeugung, dass sie Cilly heißt und dass sie ermordet werden sollte.

    Durch ihren Sohn Maik, durch Recherchen der Ärztin und Pflegerin erfahren wir Stück für Stück, wie das alte Leben von Claudia ausgesehen hat. Claudia wurde bei einem Unfall vor zwei Jahren schwer verletzt und lag in einem Pflegeheim. Ganz langsam kehrt Claudia in das Leben zurück. Sie hat mit schweren Verletzungen und Behinderungen zu kämpfen. Ihr Ehemann hilft ihr gezwungenermaßen dabei. Er hat bereits eine neue Familie gegründet. Claudia versucht die Erinnerungslücken auszugleichen und setzt Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen. Manchmal ergeben sich durch ihre Nachforschungen neue Rätsel und die Story wird immer spannender und holt an Tempo auf.

    Die Geschichte um Claudia oder Cilly liest sich so spannend wieein Krimi. Petra Hammesfahr erzählt sehr detailliert, ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd. Am liebsten hätte ich das Buch an einem Stück durchgelesen.

    Etwas komisch fand ich, dass Claudia nicht sofort versucht hat, ihre Freundinnen, an die sie sich erinnert hat, zu kontaktieren. Der Unfall und Claudias altes Leben bleiben sehr mysteriös. Erst fast am Ende der Geschichte werden die ganzen Ereignisse aufgelöst.

    5/5 Sterne für dieses durchdachte, fesselnde Psychospiel mit glaubwürdigen Figuren, das mir total gut gefallen hat.


    Dienstag, 10. Mai 2016

    Rezension zu "Das Eisrosenkind Christine Bernard, von Michael E. Vieten, Abacus-Verlag, Kriminalroman

    Titel: Das Eisrosenkind - Christine Bernard
    Autor: Michael E. Vieten
    Seitenzahl: 304 Seiten (Broschiert, 7.3.16)
    Isbn Nr. 13-978-3862824137
    Verlag: Abacus Verlag
    Preis: 12,90 Euro

     Verlagsinfo: 
    "Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schönheit des Grauens? Nach seinem ersten Psychokrimi „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ veröffentlicht Michael E. Vieten nun einen weiteren mörderischen Fall, bei dem Kommissarin Bernard mit den dunkelsten und abgründigsten Seiten der Menschen konfrontiert wird. Ihre Ermittlungsarbeiten führen sie durch das winterliche Trier. Ein Thriller, der Gänsehaut verschafft – und das nicht nur aufgrund eisiger Temperaturen!"

    Über den Autor:
    Michael E. Vieten. Jahrgang 1962. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen. Den Großteil seines Lebens hat er im Norden Deutschlands verbracht. Heute lebt und arbeitet er im Hunsrück. Gelernter Hotelkaufmann. Später Wechsel in die IT-Branche. 2002 gründete er sein eigenes Unternehmen und verkauft es 2011, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die ihm wirklich wichtig sind.

    Michael E. Vieten schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Seine Bücher sind eine Mischung aus Lebenserfahrungen, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie. Er freut sich immer sehr darüber, wenn er seinen Lesern etwas mitgeben konnte, für ihre eigene Reise durch die Zeit.

    Die Ruhe zum Schreiben findet er in einer kleinen Gemeinde am Fuße des Erbeskopfs. Von seinem Schreibtisch aus hat er einen freien Blick über die Höhen des Hochwalds und den Nationalpark, durch den er in Schreibpausen gerne wandert.

    Den Kontakt zu seinen Lesern hält er persönlich und über soziale Medien und Lesungen. In seinem Blog stehen umfangreiche Textproben und Audiolesungen bereit. Interessierten Lesern bietet er in der Rubrik "Autor intern - Neuigkeiten aus der Schreibstube" einen Einblick in seine Arbeit als Autor.

    Michael E. Vieten will sich auf einen bestimmten Schreibstil oder ein Genre nicht festlegen. Er experimentiert gerne und beschränkt seine Protagonisten wie in einem Kammerspiel oft auf engste Räume. Seine Helden sind fehlbar. Sie glauben, sie zweifeln, sie hoffen, sie fürchten und sie irren. Oft kämpfen sie mit sich selbst. Er lässt keine Wunder geschehen. "So sei das Leben nun mal", sagt er. "Eine gefährliche Sache. Hat noch keiner überlebt".

    Michael E. Vieten liebt klassische Musik, den Wald, das Meer, philosophische Fragen und kluge Antworten.

    Eigene Meinung: 
    Dieser zweite Krimi um die Kriminalkommissarin Christine Bernard ist flüssig, teilweise sehr detailliert und mit der nötigen Spannung erzählt. Die Kommissarin ist eine sympathische Figur, von der wir auch etwas aus ihrem Privatleben mitbekommen. Im Vordergrund dieses Krimis steht die Ermittlungsarbeit des Teams. Allerdings haben die Ermittler wenig Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte. So konzentieren sie sich erst einmal auf das private Umfeld des entführten Kindes. Kommissar Zufall spielt hier wie so oft, eine entscheidende Rolle, damit die Ermittlungen voranschreiten können. 

    Mir haben hier etwas die Überraschungen und Wendungen gefehlt. Mir war klar, dass es der von der Ermittlerin vermutete Täter nicht sein konnte. Gegen Ende gerät Christine in Gefahr und einige spannende Verfolgungsjagden gibt es auch noch.

    3/5 Sterne für diesen unaufgeregt erzählten, soliden Krimi.


    Donnerstag, 5. Mai 2016

    Rezension zu "Zersetzt" von Michael Tsokos und Andreas Gößling , Droemer Knaur Verlag, True Crime Thriller

    Titel: Zersetzt
    Autoren: Michael Tsokos und Andreas Gößling
    Seitenzahl: 432 Seiten (Klappenbroschur, 1.4.16)
    Isbn Nr. 13-978-3-426-51877-9
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Preis: 14,99 Euro


    Verlagsinfo:
    "True-Crime-Thriller
    BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychopathen in einem Keller um sein Leben ..."

    Über die Autoren:
    Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

    Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

    Eigene Meinung: 
    Auch in "Zersetzt" ist der Erzählstil der beiden Autoren sachlich nüchtern. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und der Leser bekommt interessante Infos über rechtsmedizinische Untersuchungsmethoden und über Ermittlungsarbeit.

    Manche Kapitel sind aus der Sicht der einzelnen Opfer erzählt, zwei Männern, die in Transnistrien grausam gefoltert werden und aus der Sicht einer Frau, die in der Gewalt eines irren Psychopathen ist und von diesem vergewaltigt und misshandelt wird.

    Mir persönlich ist  der Erzählstil der beiden Autoren zu sachlich nüchtern, es wurden zu viele Fälle in dieses Buch gepackt. Mir fehlt die Atmosphäre.

    Die Fälle mit denen der Rechtsmediziner Fred Abel zu tun hat, sind äußerst grausam und brutal. Die Figur Fred Abel blieb mir fremd. Er ist so eine Art Superheld, der bei der Bundeswehr sehr gut ausgebildet wurde, Verbindungen in alle Welt hat,  sofort den richtigen Riecher hat in aussichtslosen Fällen und diese natürlich auch löst.

    3/5 Sterne bekommt diese True-Crime-Thriller von mir. Dieser Thriller ist etwas für Leser, die gerne einen Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin haben möchten.

    Montag, 2. Mai 2016

    Rezension zu "Die Bestrafung" von Steffen Jacobsen, übersetzt von Maike Dörries, Heyne Verlag, Thriller

    Titel: Die Bestrafung
    Autor: Steffen Jacobsen
    übersetzt von: Maike Dörries
    Seitenzahl: 512 Seiten, TB, Broschur 9.11.15
    Isbn Nr. 13-978-3-453-43763-0
    Verlag: Heyne Verlag
    Preis: 9,99 Euro

     Verlagsinfo:
    "Dänemark verliert seine Unschuld, als ein Selbstmordattentäter im Tivoli, dem beliebtesten Vergnügungspark des Landes, eine Bombe zündet. Mehr als Tausend Menschen finden den Tod. Doch niemand bekennt sich zu dem Anschlag, und die Ermittlungen laufen ins Leere. Bis Kommissarin Lene Jensen eine Verbindung zu einem vermeintlichen Selbstmord im U-Bahnhof Nørreport herstellt. Gemeinsam mit Privatdetektiv Michael Sander geht sie der Sache auf den Grund. Sie finden Schreckliches."

    Über den Autor:
    Steffen Jacobsen, 1956 geboren, ist Chirurg und Autor. Seine Bücher sind unter anderem in den USA, England und Italien erschienen. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Kopenhagen.

    Eigene Meinung:
    Nachdem ich den ersten Pageturner  "Trophäe" von Steffen Jacobsen verschlungen habe, musste ich natürlich diesen Thriller auch lesen.

    Von der ersten Seite an war ich wieder gefesselt und sofort mitten im Geschehen. Der Autor schafft es, mit seinem mitreißenden, fesselnden Erzählstil von der ersten Seite an Spannung zu erzeugen.
    Die Story ist brandaktuell und man kann es sich gut vorstellen, dass Terroristen wie geschildert vorgehen würden.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben so ihre Eigenheiten. Manchmal ist es nicht einfach, gute und böse Figuren zu unterscheiden.

    5/5 Sterne für diesen erstklassigen Thriller. Fans der Serie "Homeland" werden begeistert von diesem Thriller sein. 



    Rezension zu "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter, Bastei Lübbe Verlag, Historischer Roman

    Titel: Die Festung am Rhein Autorin: Maria W. Peter Seitenzahl: 607 Seiten (TB, 16.3.17) Isbn Nr. 13-978-3-404-17519-2 Verlag: Bastei...