Montag, 30. Januar 2017

Überraschungspäckchen zu gewinnen

Hier zwei Beispiele: Eulenseife und feste Handcreme
Beispielpäckchen






Auch in diesem Jahr möchte ich auf meinem Blog monatlich ein Überraschungspäckchen verlosen. Was wird drin sein? Ein Buch auf jeden Fall, ein Lesezeichen, Leseproben, Süssigkeiten, mögt ihr handgesiedete Seife? Oder feste Handcreme? Dann könnte das auch im Päckchen sein.

Was ihr tun müsst? 
Ihr solltet Leser meines Blogs sein, schließlich möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken.

Bitte beantwortet folgende Fragen per Mail an biggiralf at freenet.de (bitte gebt eure Mailadresse an):

Welches Buch hat euch in diesem Jahr schon total positiv überrascht? Auf welches freut ihr euch im Februar?
Bitte gebt an, ob ihr ein Seifchen oder eine Handcreme wollt oder eher nicht. 

 Zeit habt ihr bis zum 5.2., 23.59 Uhr. am 6.2.17 wird dann ausgelost.  Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hier bei mir habt. 


And the winner is: Elysium Fortuna, herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension zu "Black Memory " von Janet Clark, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Black Memory
Autorin: Janet Clark
Seitenzahl: 384 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur,12.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-41833-2
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:

 "Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt."

Über die Autorin:

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de.

Eigene Meinung:

Die Story an sich ist nicht neu. Clare hat ihr Gedächtnis verloren und möchte nun ihre Erinnerung zurückgewinnen. Sie weiß nicht,wer Freund oder Feind ist und wird dazu noch beschuldigt, ein Kind entführt zu haben. Was die Autorin aus dieser Story allerdings gestrickt hat, ist ein absolut genialer Psychothriller.

Janet Clark schaffte es, mich von der ersten Seite an mit einer sehr spannenden Handlung zu fesseln. Auch nach der Hälfte des Buches bleibt die Story undurchschaubar. Dieser Psychothriller überrascht mit vielen Wendungen, einer sympathischen Protagonistin und mysteriösen Nebenfiguren. Der Leser bleibt genauso ratlos wie Clare, wer hinter den ganzen Machenschaften steckt. Kritisiere ich bei manchen Psychothrillern dann am Ende, dass die Handlung zu konstruiert wirkt, ist es bei dieser Story überhaupt nicht der Fall. Meine absolute Leseempfehlung für diese komplexe Geschichte.


Dienstag, 24. Januar 2017

Rezension zu "Angstmädchen" von Jenny Milewski, übersetzt von Maximilian Stadler, Heyne Verlag, Thriller,

Titel: Angstmädchen
Autorin: Jenny Milewski
Übersetzt von Maximilian Stadler 
Seitenzahl: 336 Seiten (Paperback, Klappenbroschur, 9.1.17)
Isbn Nr. 13-978-3-453-43880-4
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 13,99 Euro

Verlagsinfo:
"Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …"

Über die Autorin:
 Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Eigene Meinung:
Die Story beginnt schon sehr spannend und unheimlich mit einem Prolog, der ein düsteres Ende andeutet.

Die Autorin hat ihre Gruselgeschichte flüssig und einfach, fast schon sachlich geschrieben, allerdings besitzt dieser Thriller einige Längen. Nach dem sehr spannenden und etwas unheimlichen Prolog dümpelt die Story etwas dahin und kehrt erst nach ca. der Hälfte des Buches wieder so richtig zur Spannung und zu etwas Grusel zurück.

Die junge, etwas schüchterne Studentin Malin erzählt ihre Geschichte zwar aus der Ich-Perspektive, trotzdem bleibt die Protagonistin sehr distanziert zum Leser, so dass mir das Mitfiebern etwas gefehlt hat. Auch die anderen Charaktere sind sehr dürftig skizziert.

3/5 Sterne für diesen Horrorthriller, der in Richtung "The Ring" geht, mich aber nach einem guten Anfang eher etwas enttäuscht hat. Ich hatte mich auf einen richtig guten Gruselroman gefreut, der Klappentext hat auch darauf hin gedeutet und die Info, dass dieser Thriller Richtung Horror á la King gehen würde. Deshalb war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Mit Kings Horror ist diese Story überhaupt nicht zu vergleichen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Rezension zu "Wer Furcht sät" von Tony Parsons, übersetzt von Dietmar Schmidt, Bastei Lübbe Verlag, Kriminalroman

Titel: Wer Furcht sät
Autor: Tony Parsons
Übersetzt von: Dietmar Schmidt
Seitenzahl: 319 Seiten (Paperback, 11.11.16)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17442-3
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 15.- Euro




Verlagsinfo:
"In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen – auf Pädophile, Mörder, Hassprediger – und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist …"

Über den Autor:
Tony Parsons begann seien Karriere als Musikkritiker und ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Romane schafften es in die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London. 


Eigene Meinung:  
Tony Parsons hat seinen dritten Teil der Reihe um den Detective Max Wolfe die Themen Recht/Gerechtigkeit und Selbstjustiz zum Thema gemacht.

Pädophile, die nach ein paar Jahren wieder aus dem Gefängnis kommen, während das Leben ihrer Opfer für immer zerstört wurde, genauso wie das, ihrer Angehörigen. Hassprediger, die vom Staat beschützt werden.
Der Club der Henker fällt in London seinen Urteilsspruch und vollstreckt diesen auch gleich. Die Hinrichtungen stellen sie ins Netz. Die Londoner verehren die Täter schon fast als Helden. Max Wolfe ermittelt und kommt den Tätern ganz langsam auf die Spur. Er selbst hat auch so seine Probleme mit dem Rechtssystem und einen Verdacht ..

Wir begleiten Max Wolfe und sein Team bei den Ermittlungen zu interessanten Plätzen im Untergrund von London.

Dieser Krimi um Max Wolfe ist sehr fesselnd und spannend geschrieben, die Themen wecken Emotionen beim Leser, manche Urteile kann man selbst ja auch nicht nachvollziehen und manchmal hat man den Eindruck, dass eher die Täter beschützt werden und die Opfer im Stich gelassen werden.


5/5 Sterne für diesen tempo- und actionreichen Krimi mit vielen spannenden Wendungen und überraschendem Ende.



Dienstag, 17. Januar 2017

Rezension zu "Erdbeerpunsch - Band 4 der St. Elwine Reihe" von Britta Orlowski, Bookshouse Verlag, Roman

Titel: Erdbeerpunsch - St. Elwine Band 4
Autorin: Britta Orlowski
Seitenzahl: 438 Seiten, (TB 11.7.16)
Isbn Nr. 13-978-9963534234
Verlag: Bookshouse Verlag
Preis: 15,99 Euro TB
3,99 E-Book

Verlagsinfo:
 "Eine Stippvisite in St. Elwine … Es gibt einen triftigen Grund, der Tally in ihr Immer-mal-wieder-Zuhause nach St. Elwine führt. Nichts ist in dem beschaulichen Küstenort wie erwartet und ihr läuft ein ungehobelter Fremder über den Weg. Sofort findet Tally ihn verdächtig, denn sie arbeitet für Maureenas, eine Organisation, die Frauen auf der Flucht vor ihren gewalttätigen Ehemännern hilft. Ihre Recherche ergibt: Es handelt sich um den Tänzer Louis Bowlder. Diese Neuigkeit erklärt, warum Bowlder elegant über den Boden zu schweben scheint. Er trägt einen Dreitagebart, der mit einem vierten Tag zu liebäugeln scheint und sein dunkles Haar zu einem Männer-Dutt geschlungen. Unter anderen Umständen hätte sie zugegeben, dass er eine Augenweide ist. Leider ist er ebenso gut aussehend wie arrogant. Bei all der Aufregung kommt ihr ein Glas Erdbeerpunsch gerade recht. Mit einem Gastauftritt von Trish Prescott aus der beliebten Lake Anna-Reihe von Joanne St. Lucas."

Über die Autorin: 
Mit acht Jahren gründete Britta Orlowski ihren eigenen Verlag und war Autor, Setzer, Illustrator und Buchbinder in einer Person, bevor sie im Jahr 2008 nach vielen Anläufen den ersten Verlag fand, der ihren Debütroman herausbrachte. In der Zwischenzeit absolvierte sie erfolgreich ihre Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten und gründete eine Familie. Da sie in einer Zahnarztpraxis leider keine Geschichten erfinden durfte, widmete sie sich nach mehr als zwanzigjähriger Tätigkeit dort ganz ihrem Traumjob und wurde Buchautorin. Wenn sie nicht gerade Quilts näht, tummelt sie sich in ihrem geliebten Garten und/oder schreibt an ihren Büchern.

Eigene Meinung:
Im 4. Band der St. Elwine Reihe lernen wir Tally, Sozialarbeiterin und Tochter der Besitzerin des Quilt-Ladens kennen. Die junge Frau möchte eine ihrer Klientinnen mit dreijähriger Tochter in St. Elwine vor ihrem gewalttätigen Ehemann verstecken.

Die Story spielt um die Weihnachtszeit, die Touristen sind weg, doch dafür sind viele Tänzer in das kleine Städtchen an der Küste gezogen um dort für ein Rockmärchen zu proben. Ein gutaussehender Tänzer Louis Bowlder ist für die Choreografie des Stückes zuständig. Tally kann diesen Louis erst einmal gar nicht leiden. Ob das wohl so bleiben wird?

Neben den neuen, sehr lebendigen Charakteren sind natürlich viele der alteingesessenen Bewohner wieder Teil der Geschichte.

Auch dieser Band der Reihe überzeugt durch die fesselnde und spannende Schreibweise der Autorin und die heimelige Atmosphäre in der Ortschaft am Meer. Romantiker kommen hier natürlich auch nicht zu kurz und stellenweise ist die Story sehr humorvoll.

Britta Orlowski traut sich hier, auch schwierige Themen in einer Beziehung, wie z. B. Gewalt in der Ehe anzusprechen. So manches Schicksal einer Person regt zum Nachdenken an.

Ich jedenfalls habe am Wochenende einen Kurztrip nach St. Elwine gemacht und bin schon etwas traurig, dass ich das Städtchen schon so schnell wieder verlassen musste.

Freitag, 13. Januar 2017

Rezension zu " Unglücksspiel" von Ivonne Keller, Droemer Knaur Verlag, Kriminalroman

Titel: Unglücksspiel
Autorin: Ivonne Keller
Seitenzahl: 448 Seiten,  TB (1.9.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51883-0
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9, 99 Euro

Verlagsinfo: 
"Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer.
Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint …"

Über die Autorin: 
Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.

Eigene Meinung: 
In kurzen Kapiteln aus der Sichtweise von verschiedenen, sehr interessanten Personen hat Ivonne Keller eine richtig fesselnde und spannende Geschichte geschrieben.

Anja, deren Mann spurlos verschwunden ist, muss in ein völlig heruntergekommenes Haus ziehen, sich um Job und Tochter kümmern und bekommt dabei noch einige zusätzliche Probleme.

Nerina ist aus dem Kosovo. Sie leidet unter Angstattacken, die auf ein Geheimnis in der Vergangenheit zurückzuführen sind. Anja freundet sich ganz langsam mit Nerina an.

Vor Jahren ist Laura, die Tochter der Vermieter von Anja spurlos verschwunden. Auch das Vermieterehepaar von Anja hat ein Geheimnis.

Jeder der einzelnen Erzählstränge ist unglaublich spannend, so dass die Seiten nur so dahinrasen. Dem Leser werden so einige überraschende Wendungen geboten. Gegen Ende hin werden alle Handlungsstränge verknüpft und alle Geheimnisse gelüftet.

5/5 Sterne für diesen raffinierten Pageturner mit vielen, verschiedenen Charakteren, die alle eine ganz eigene Geschichte haben. 

Samstag, 7. Januar 2017

Rezension zu "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon, Heyne Verlag, historischer Roman


Titel: Die Holunderschwestern
Autorin: Teresa Simon
Seitenzahl: 512 Seiten, TB, Klappenbroschur, (13.6.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-41923-0
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo: "München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?"

Über die Autorin:
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Eigene Meinung:

Bei Katharina Raith, Single, Anfang 30 und Restauratorin in München, taucht plötzlich ein sympathischer Engländer auf, der ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter bringt. Katharina ist natürlich neugierig und beginnt diese Aufzeichnungen zu lesen. Die sehr geheimnisvollen Einträge bringt Katharina dazu, über das Leben ihrer Urgroßmutter Fanny, die 1918 von Weiden nach München gezogen ist, zu recherchieren.

Über die Tagebucheinträge erfahren wir die tragische Geschichte von Fanny und ihrer Zwillingsschwester Franzi. 

Teresa Simon hat diese Familiensaga sehr fesselnd und spannend erzählt. Von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen und war gespannt darauf, ob am Ende der Geschichte wohl alle Familiengeheimnisse, die in der Story so nach und nach ans Licht kommen, aufgedeckt werden können.
 
Die Charaktere in dieser Familiensaga sind sehr lebendig gezeichnet.  Fanny und Katharina sind sehr sympathisch.

Der Erzählstrang 1918 in München spielt zu einer düsteren Zeit und ist entsprechend für Tragödien in Geschichten prädestiniert. Die Autorin scheint über diese Zeit sehr genau recherchiert zu haben.

Am Ende der Geschichte sind einige von Fannys Lieblingsrezepten aufgelistet, die zum Nachkochen einladen.

5/5 Sterne  für diese spannende, geheimnisvolle Familiengeschichte mit vielen Wendungen.



  

Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension zu "Stiefkind " von S. K. Tremayne, übersetzt von Susanne Wallbaum, Droemer Knaur, Psychothriller

Titel: Stiefkind
Autor: S. K. Tremayne
Übersetzt von: Susanne Wallbaum
Seitenzahl:  400 Seiten, Klappenbroschur, Knaur TB (1.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51662-1
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 14,99 Euro
 
Verlagsinfo:
 "Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"!
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück.""

Über den Autor:
 S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt...

Eigene Meinung:
Auch dieser Psychothriller ist sehr atmosphärisch erzählt und die Landschaft an der Küste von Cornwall ist wunderschön beschrieben. Der Plot ist total spannend, es gibt viele Familiengeheimnisse aufzudecken und ständig gibt es neue Wendungen.

Einziger Kritikpunkt: Die Protagonisten David und Rachel bleiben sehr distanziert zum Leser und sind beide nicht sehr sympathisch.

4/5 Sterne für diesen spannenden und fesselnden Psychothriller, bei dem wir viel über die Geschichte Cornwalls erfahren.



Montag, 2. Januar 2017

Rezension zu "Wintertod" von Thomas Nommensen, Rowohlt Taschenbuch, Kriminalroman

 
Titel: Wintertod
Autor: Thomas Nommensen
Seitenzahl: 432 Seiten, TB, Auflage: 2 (21.9.16)
Isbn Nr. 13-978-3499271984
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Eine tote Frau. Lieblos verscharrt. Von niemandem vermisst.

Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten?
Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen?
Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund.

Hochsensibel und eigenwillig: Arne Larsen ermittelt in Berlin"

Über den Autor:
Thomas Nommensen wurde in Schleswig-Holstein geboren, zog aber noch vor dem Fall der Mauer nach Berlin und arbeitete dort als Musiker, Toningenieur, Dozent und Software-Entwickler. 2010 wurde er mit dem Freiburger Krimipreis (1. Platz) ausgezeichnet. 2011 war er Preisträger des Agatha-Christie-Krimipreises und des 1. Deutschen E-Book-Preises. Sein Romanbedüt, der Kriminalroman "Ein dunkler Sommer", ist im Juni 2014 im Rowohlt Verlag erschienen. Mit seiner Frau, der Autorin Jutta Maria Herrmann, lebt der Autor seit einigen Jahren vor den Toren Berlins im brandenburgischen Panketal.
http://www.thomas-nommensen.de 



Eigene Meinung:

Dieser Krimi wird über drei verschiedene Handlungsstränge erzählt. Der ermittelnde Kommissar Arne Larsen lässt uns an seinen Ermittlungen teilhaben. Er ist neu in Berlin und hat so seine Probleme mit seinem Vorgesetzten und mit der WG, in der er wohnt. Seine Teamkollegin Maya Arslan ist keine einfache Frau, sie scheint sehr cool zu sein und zwischen zwei Kulturen festzustecken. Sie lässt Arne darüber im Dunklen, was mit ihrem früheren Teamkollegen passiert ist.

Die Lehrerin Lea ist nach 6-monatiger Zwangspause  wieder im Schuldienst. Sie beobachtet an der Grundschule verstörende Geschehnisse und bekommt von einer Schülerin einen Hilferuf. Sie beginnt zu recherchieren und stößt dabei auf komische Verhaltensweisen einer Familie. Der Rektor geht auf die Beobachtungen der Lehrerin nicht ein, nur ihr Ex-Mann schenkt ihr Gehör, hält sie dann aber auch für überreizt.

Ein Junge berichtet von seinen Erfahrungen in einer Waldsiedlung in der ehemaligen DDR.

Anfangs ist noch total unklar, wie diese drei Handlungsstränge zusammengehören. So nach und nach werden die Erzählstränge gekonnt zusammengeführt.

Thomas Nommensen erzählt sehr detailliert, wir bekommen viel aus dem Privatleben von Arne Larsen mit.

Insbesondere die Vorkommnisse an der Schule und die Reaktionen von Lehrkräften und Rektor sind leider sehr aktuell.

5/5 Sterne für diesen fesselnden und spannenden Krimi mit sehr viel Atmosphäre und Berliner Lokalkolorit, einem interessanten Plot und lebendigen Charakteren. So mag ich Krimis! Den 1. Band um den Ermittler Larsen werde ich mir auch noch holen und ich hoffe auf weitere Folgen.


Sonntag, 1. Januar 2017

Bekanntgabe des Gewinners vom Wunschbuch und Neujahrsgrüße


Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und habt ein bisschen gefeiert.

Ich wünsche euch allen ein gutes, gesundes, friedvolles und glückliches neues Jahr. Mögen eure Träume und Wünsche sich in 2017 erfüllen!


Wie versprochen habe ich per Random.org ausgelost. Gewinnerin ist Angela B. herzlichen Glückwunsch! Sobald ich deine Adresse habe, werde ich dein Wunschbuch bestellen und es dir schicken lassen.

Ich werde in diesem Jahr mit meiner monatlichen Überraschungspäckchen-Aktion fortfahren. Wer weiß? Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal Glück und gewinnt sogar euer Wunschbuch?

Viele Grüße
Biggi




Rezension zu "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter, Bastei Lübbe Verlag, Historischer Roman

Titel: Die Festung am Rhein Autorin: Maria W. Peter Seitenzahl: 607 Seiten (TB, 16.3.17) Isbn Nr. 13-978-3-404-17519-2 Verlag: Bastei...