Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension "Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band 1" von Robert McCammon, übersetzt von Nicole Lischewski, Luzifer Verlag, Thriller

Titel: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal - Band 1
Autor: Robert McCammon
Übersetzt von: Nicole Lischewski
Seitenzahl: 516 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag, 25.5.17)
Isbn Nr. 13-978-3-95835-197-4
Verlag: Luzifer Verlag
Preis:  19,95 Euro

Verlagsinfo:
"Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde – wunderschön und mutig. Kein Wunder, dass sie von manchen Einwohnern gehasst wird und den meisten zumindest suspekt vorkommt.
Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend: In ihrem Haus finden sich okkulte Hinweise, sie weigert sich, die Worte des Herrn zu sprechen, und Zeugen berichten von unaussprechlichen Dingen, die sie mit dem Leibhaftigen selbst begangen haben soll.
Aber Matthew zweifelt an den Anschuldigungen. Gibt es so etwas wie Hexerei wirklich? Und wenn Rachel tatsächlich wie ein Dämon durch die Nacht fliegen kann, wieso hat sie sich dann nicht längst selbst aus dem Gefängnis befreit?
In Fount Royal gehen noch weitaus rätselhaftere Dinge vor. Wer ermordete Rachels Ehemann? Wer wäre imstande, eine ganze Stadt zu paralysieren? Und wer würde davon profitieren, wenn die Hexe verbrannt würde?
Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …"

Über den Autor:
Robert McCammon ist der Autor der New York Times Bestseller Boy's Life und Gone South, sowie zahlreicher anderer von Kritikern hochgelobter Romane. Mehrere Millionen Exemplare seiner Bücher befinden sich im Umlauf. Robert McCammon ist für sein Lebenswerk mit dem Bram Stoker Lifetime Achievement Award ausgezeichnet worden und hat außerdem den Grand Master Award der World Horror Convention und den World Fantasy Award erhalten.
Er lebt in Alabama.

Eigene Meinung:  
Robert McCammons erster Teil über den Gerichtsdiener Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal fesselt von der ersten Seite an.

Wir begeben uns 1699 nach Fount Royal und verfolgen dort die Ereignisse, die über den Friedensrichter Woodward und seinen  Gerichtsdiener Matthew Corbett, hereinbrechen. Die beiden sollen der angeblichen Hexe Rachel, die wunderschön und sehr klug ist, den Prozeß machen. Es gibt angebliche Zeugenaussagen, die gesehen haben wollen, wie es die Hexe mit dem Leibhaftigen getrieben hat, es werden Beweise gegen Rachel gefunden und die Lage scheint aussichtslos für die arme Frau. Doch der Gerichtsdiener zweifelt, der Friedensrichter wird sehr krank und Matthew beginnt zu ermitteln.

Hier passt einfach alles, es herrscht eine atmosphärisch dichte, etwas düstere Atmosphäre vor, die Handlung ist sehr fesselnd und spannend, sehr realistisch und bildgewaltig beschrieben. Die Figuren sind sehr lebendig dargestellt.
Der überaus intelligente Gerichtsdiener Matthew Corbett ist eine sehr sympathische Figur. Er hinterfragt jedes Ereignis und stellt den angeblichen Zeugen sehr intelligente Fragen, so dass seine Gegenüber oft in Zweifel geraten. Natürlich gibt es zwielichtige Gestalten, viele Intrigen,  und man hofft, dass der Mörder von Rachels Ehemann gefunden wird und Rachel frei gesprochen wird.

Am Ende erwartet den Leser ein böser Cliffhanger.

Ich kann diesen historischen Thriller, der sehr spannend und fesselnd erzählt ist, jedem Leser nur empfehlen. Ich finde ihn auch sehr gut übersetzt und warte sehnsüchtig auf Band 2.


Samstag, 22. Juli 2017

Rezension zu "Der Hirte" von Ingar Johnsrud, übersetzt von Daniela Stilzebach, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Der Hirte
Autor: Ingar Johnsrud
Übersetzt von: Daniela Stilzebach
Seitenzahl: 511 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (26.6.17)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0587-5
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 14,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Die Kinder von »Gottes Licht« folgen ihrem Hirten ... bis in den Tod!
Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ..."

Über den Autor:
Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der größten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Roman, der Thriller »Der Hirte«, wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert, und in seiner Heimat wird Johnsrud als neuer Star der skandinavischen Spannungsliteratur gefeiert.

Eigene Meinung:
Der Klappentext klang spannend, die Thematik hat mich interessiert. Die Presse überschlägt sich, das Buch wurde als bestes Thrillerdebüt für den Maruits Hansen Prisen nominiert.
So richtig nachvollziehen kann ich diesen Hype um "Der Hirte" nicht.

Dieses Debüt von Ingar Johnsrud ist zwar temporeich erzählt, ständig wechseln die Erzählstränge, mal in die Vergangenheit, dann wieder wird die Sichtweise von verschiedenen Personen wiedergegeben. Flüssig geschrieben und spannend finde ich diesen Thriller nicht. Ich stolpere über manche Formulierungen, manche Szene hätte ich gerne ausführlicher beschrieben gehabt, dann wieder verliert sich der Autor in Details, die für die Handlung völlig unrelevant sind. Frauenbrüste unter der Kleidung scheinen es ihm angetan zu haben, die beschreibt er sehr ausführlich, was Form, Brustwarzenfarbe, etc. angeht. Mag sein, dass dieser Thriller auch einfach schlecht übersetzt wurde.

Vom Hauptkommissar Fredrik Beier erfahren wir zwar viel Privates, er hat Sex mit der Ex und mit seiner neuen Freundin natürlich auch. Er bleibt trotzdem ziemlich blass.

Ingar Johnsrud behandelt viele Themen, Nazis, Versuche am Menschen, eine Sekte spielt eine Rolle, religiöser Fanatismus und natürlich darf Islamismus auch nicht fehlen. Spannend wird diese Story trotzdem nicht und es wäre besser gewesen, wenn er manche Themen nicht nur umrissen hätte, sondern mehr auf die Thematik eingegangen wäre.

Dieser Thriller hat gute Ansätze, mehr jedoch nicht. Ich frage mich, was da noch für Thriller für den Maurits Hansen Prisen nominiert worden sind?
Diese Reihe werde ich definitiv nicht weiterverfolgen.




Mittwoch, 19. Juli 2017

Rezension zu "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter, Bastei Lübbe Verlag, Historischer Roman

Titel: Die Festung am Rhein
Autorin: Maria W. Peter
Seitenzahl: 607 Seiten (TB, 16.3.17)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17519-2
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis:  10,00 Euro
  
Verlagsinfo: "Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
 
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ...

Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude"
 
Über die Autorin:
Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
 
Eigene Meinung:
Da ich die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz im letzten Jahr besucht habe und historische Romane mag, war ich sehr gespannt auf diesen historischen Roman von Maria W. Peter. 
 
Von Anfang an war ich gefesselt von diesem historischen Roman mit Krimielementen und einer Lovestory. 
 
Die Autorin scheint gut über die Entstehung der Festung recherchiert zu haben und wir bekommen über die Geschichte mit, was es für Probleme zwischen den Rheinländern und den Preußen zu der Zeit, in der dieser Roman spielt, gegeben hat.  
 
Die Geschichte rund um die Halbfranzösin Franziska, die die Unschuld ihres Bruders beweisen möchte und dadurch kräftig ermittelt und spioniert, ist von Anfang an fesselnd und spannend erzählt.
 
Franziska ist eine sympathische, für ihre Zeit sehr selbstbewusste junge Frau. Der Leutnant Rudolf Harten ist zwar ein sehr strenger Preuße, er hilft Franziska wo es nur geht und sammelt dadurch auch Sympathiepunkte. 
 
Das Leben der Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts ist sehr lebendig erzählt, man kann sich die Probleme, die ihren Alltag beherrscht haben, sehr gut vorstellen.

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen spannenden, historischen Roman mit vielen überraschenden Wendungen.


 


 

Dienstag, 18. Juli 2017

Rezension zu "Blutschmuck" von Petra Mattfeldt, Gmeiner Verlag, Thriller

Cover Blutschmuck, Thriller
Titel: Blutschmuck
Autorin: Petra Mattfeldt
Seitenzahl: 276 Seiten, Klappenbroschur (5.7.17)
Isbn Nr. 13-978-3-8392-2143-3
Verlag: Gmeiner Verlag

Verlagsinfo:
 "Ohne Gewissen  Die Kommissarin Sarah Bischoff lernt auf der Beerdigung ihrer Mutter Lisa Schönfeld kennen, die sich als eine Freundin aus Jugendtagen vorstellt. Nachdem Lisa eine Halskette an Sarah bemerkt, verschwindet sie sichtlich verstört von der Trauerfeier. Sarah Bischoff beginnt daraufhin mit ihrem Freund, dem Profiler Falko Cornelsen, hinter das Geheimnis des Schmuckstücks zu kommen und öffnet damit die Tür zu einem dunklen Kapitel, in dem auch ihre eigene Familie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint"

Über die Autorin:
Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere historische Romane veröffentlicht. Mit »Sekundentod«, dem ersten Fall des Profilers Falko Cornelsen, ist ihr der erfolgreiche Sprung ins Krimigenre gelungen.

Eigene Meinung: 
In diesem dritten Band rund um den Profiler Falko Cornelsen, rollt dieser einen alten Fall auf. Seine Freundin Sarah hat auf der Beerdigung ihrer Freundin eine merkwürdige Begegnung mit einer alten Freundin ihrer Mutter. Falko wird neugierig und fängt an zu ermitteln. Dabei stößt er auf einige alte Fälle, in denen es um brutale Vergewaltigungen geht.

In einem Erzählstrang führt Falko Gespräche mit den noch lebenden Opfern und durchsucht alte Dokumente von Sarahs Familie. Ein weiteren Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit. Hier erfahren wir, was den Opfern damals passiert ist und auch einiges über die Täter, die aber noch im Dunkeln bleiben.

Dieser Krimi braucht etwas, bis er spannend wird. Am Anfang der Geschichte wird sehr viel Privates von Falko uns einer Beziehung zu Sarah behandelt. 

Der Profiler  ist ein sympathischer Ermittler, der interessante Gespräche mit den Opfern führt und unkonventionelle Ermittlungsmethoden anwendet.

Die beiden Vorgängerbände waren wesentlich thrilliger. "Blutschmuck" ist ein solider Krimi mit viel Ermittlungsarbeit, Thriller würde ich die Story nicht nennen.










Montag, 10. Juli 2017

Rezension zu "Love is war - Verlangen" von R. K. Lilley, übersetzt von Sonja Häußler, Heyne Verlag, Lovestory

Titel: Love is war - Verlangen
Autorin: R. K. Lilley
Übersetzt von: Sonja Häußler
Seitenzahl: 352 Seiten, Klappenbroschur, Paperback, (19.6.17)
Isbn Nr. 13-978-3-453-58055-8
Verlag: Heyne Verlag

Preis: 12,99 Euro
 Verlagsinfo: "Es ist Liebe. Es ist Krieg. Es ist Scarletts und Dantes Geschichte.
Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen … aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg."

Über die Autorin:
R. K. Lilley schreibt, seit sie denken kann. Um ihre Rechnungen bezahlen zu können, hat sie unter anderem viele Jahre lang als Stewardess gearbeitet. Ihr war schon lange klar, dass sie eines Tages darüber schreiben würde. LOVE IS WAR ist ihre erste Serie bei Heyne.

Eigene Meinung: 
Diese Lovestory ist in einem sehr leichten Schreibstil geschrieben. Scarlett beschreibt die Ereignisse aus ihrer Sicht. Ab und an wechselt der Erzählstrang in die Vergangenheit. Wir erfahren viel über Scarlett und Dantes Jugend. Scarlett wuchs in Armut auf, während Dantes Familie sehr reich ist. Das kennen wir doch schon, oder?

Die Protagonisten sind nicht sehr gut ausgearbeitet, keine Figur wirkt irgendwie authentisch, sie erfüllen so ziemlich jedes Klischee.  Sympathiepunkte konnte Scarlett trotz ihrer verkorksten Jugend bei mir nicht gewinnen, sie hat mich eher genervt. So richtig passiert ist in der Geschichte eigentlich überhaupt nichts und am Schluss bleibt offen, warum Scarlett und Dante so eine chaotische Beziehung führen.

Der erste Band dieser Reihe hat sich interessant angehört, das war es dann leider auch schon. Wer auf seichte Erotikszenen steht ohne große Handlung und Figuren mag, die jedes Klischee erfüllen, ist hier vielleicht richtig. Ich kann diese Reihe nicht empfehlen und werde sie auch nicht weiterverfolgen.

 

Samstag, 8. Juli 2017

Gewinnspiel "Das Geheimnis des Seelenspiegels" von Tom Glasauer zu gewinnen











Gestern habe ich euch das Buch "Das Geheimnis des Seelenspiegels" von Tom Glasauer vorgestellt.


Tom Glasauer hat mir freundlicherweise ein Exemplar seines Buches "Das Geheimnis des Seelenspiegels" für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.  Vielen Dank.


Bitte beantwortet folgende Frage per Mail an biggiralf at freenet.de oder als Kommentar  (bitte gebt eure Mailadresse an):

Was macht Tom Glasauer zur Zeit beruflich?


Zeit habt ihr bis zum 16.7.17, 23.59 Uhr, am  17.7.17 wird dann ausgelost.  Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands und Österreichs möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hiei mir habt.


Ramdom org hat entschieden: Roswitha W. hat das Buch gewonnen. Sie hat bereits eine Mail von mir. Herzlichen Glückwunsch.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension zu "Das Geheimnis des Seelenspiegels" von Tom Glasauer, Ansata Verlag, Roman

Titel: Das Geheimnis des Seelenspiegels
Autor: Tom Glasauer
Seitenzahl: 240 Seiten (Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,10.4.17)
Isbn Nr. 13-978-3-7787-7525-7
Verlag: Ansata Verlag
Preis: 16,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Die wundersame Reise zum wahren Selbst

Vor langer Zeit in einem fernen Land: Der junge Händler Mansaar hat alles, was man sich nur wünschen kann – ein gut gehendes Geschäft, eine schöne Frau und zwei wohlgeratene Kinder. Doch statt sich an seinem Erfolg zu erfreuen und seinen Reichtum zu vermehren, wie es von ihm erwartet wird, verspürt er ein zunehmendes Unbehagen und wachsende Verzweiflung. Selbst die angesehensten Ärzte können ihm nicht weiterhelfen. Allein der geheimnisvolle Seelenspiegel scheint Heilung zu versprechen, doch die Suche danach ist lang und beschwerlich. Mansaar begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse …

Ein farbenprächtiger, exotischer Roman mit einem hochaktuellen Thema: Mansaars Reise steht sinnbildlich für die Bemühungen, uns aus Fremdbestimmung zu lösen, zu innerem Gleichgewicht zurückzufinden und ein zufriedenes, erfülltes Leben zu führen."

Über den Autor:
Tom Glasauer, 1968 geboren, war bis 2012 Berater, Projektleiter und Seniormanager bei internationalen Kunden. Nach seinem eigenen Burn-out 2012 wagte er erfolgreich den Neubeginn als ganzheitlicher Trainer und Coach für Burn-out-Prävention, -Begleitung und -Nachsorge. Dabei arbeitet Tom Glasauer u.a. auch mit Meditation und Qi Gong. Das Geheimnis des Seelenspiegels, in dem er Erfahrungen aus seiner persönlichen Krise verarbeitet, ist sein erstes Buch. Tom Glasauer lebt in Baden-Württemberg. www.tomglasauer.de


Eigene Meinung:
Mansaar ist ein erfolgreicher Händler. Er hat eine Familie und Freunde. Doch irgendwie ist er mit seinem Leben nicht zufrieden. Er fühlt sich krank, antriebslos und kann die anstehende Arbeit nicht mehr bewältigen. Seine Freunde raten ihm zum Arzt zu gehen. Alle Ärzte, die er kontaktiert, können ihm nicht weiterhelfen. Ein Freund erzählt ihm, dass es ihm einmal ähnlich erging und Mansaar begibt sich auf seinen Rat hin zu einem weisen Mann, der ihm den Tipp gibt, sich auf die Suche nah dem Seelenspiegel zu begeben. Mansaar muss auf seiner Reise einige Abenteuer bestehen und bekommt einige Lektionen erteilt.

Tom Glausauer hat zum aktuellen Thema "Burnout" und Sinn des Lebens eine märchenhafte Geschichte, die an die Erzählungen aus 1001 Nacht erinnern, erschaffen. Mansaar ist ein sympathischer Protagonist, der sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.

In der spannend und flüssig erzählten Geschichte sind viele Lebensweisheiten verpackt. Die regt zum Nachdenken und Innehalten an. Habe ich euch neugierig auf dieses Buch gemacht? Dann schaut am Wochenende hier vorbei. Es gibt ein Exemplar von diesem Buch bei mir zu gewinnen.



Samstag, 1. Juli 2017

Rezension zu "Amnesia - Ich muss mich erinnern" von Jutta Maria Herrmann, Droemer Knaur Verlag, Thriller

Titel: Amnesia - Ich muss mich erinnern
Autorin: Jutta Maria Herrmann
Seitenzahl: 304 Seiten (TB, 1.6.17)
Isbn Nr.  13-978-3-426-51997-4
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro
Verlagsinfo:

"Du hast nichts zu verlieren.
Du hast eine mörderische Wut.
Und du kannst dich an nichts erinnern …
Als die Berlinerin Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Bei ihrer Familie in der südwestdeutschen Heimat angekommen, muss sie dann schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester Kristin von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen glaubt nicht, dass sie dazu wirklich fähig ist.
Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot – und Helen, die Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen nimmt, hat keinerlei Erinnerung an die vergangene Nacht. Amnesie …
Die deutsche Spannungs-Autorin Jutta Maria Herrmann legt endlich nach und blickt mit ihrem düsteren und psychologisch tiefgründigen Thriller in die menschlichen Abgründe. Ein Psycho-Thriller der Extraklasse!"
Verlagsinfo:

Über die Autorin:
Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Nach "Hotline" und "Schuld bist du" ist "Amnesia" ihr dritter Thriller im Knaur Verlag.

Eigene Meinung
Nachdem ich die beiden ersten Bücher von Jutta Maria Herrmann nahezu verschlungen habe, habe ich mich auf den dritten Thriller der Autorin riesig gefreut.

In "Amnesia - Ich muss mich erinnern" geht es um Helen, die ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt, muss ziemlich viele Medikamente nehmen, die ihre Wahrnehmung trüben, ihr Freund ist spurlos verschwunden und daher beschließt sie, in ihre Heimat zurückzukehren. Sie möchte ihre Schwester und ihre Mutter über ihre tödliche Erkrankung informieren. Helen hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter und möchte sich mit ihrer Mutter vor ihrem Tod versöhnen. Das klappt erst einmal gar nicht. Helens Auftauchen verursacht große Unruhe in ihrer Familie und in ihrem früheren Freundeskreis.

Ihre Schwester ist schwanger und freut sich sehr auf das Kind. Kristin, so heißt ihre Schwester,  ist mit Leon verheiratet. Helen kennt Leon aus ihrer Jugendzeit und ist nicht begeistert davon, dass er ihr Schwager ist. Das Verhältnis von Kristin und Helen kühlt immer mehr ab, da Helen vermutet, dass Leon Kristin misshandelt und sie darauf anspricht. Als ihr Schwager eines morgens tot aufgefunden wird, deutet darauf hin, dass Helen etwas mit seinem Tod zu tun hat.

Die Story ist aus der Ich-Perspektive von Helen geschrieben. Ihre Gefühle, ihre Empfindungen, ihre Verwirrung und ihre Verzweiflung, weil sie oft Erinnerungslücken hat, sind gut nachvollziehbar.  Durch Rückblicke erfahren wir, was in ihrer Jugendzeit mit ihrer Freundin passiert ist und was Leon damit zu tun hatte.
Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Spannung, die in Helens Familie herrscht, kann man schon fast körperlich spüren.

Die Geschichte braucht etwas, bis sie spannend wird. Atemlose Spannung von der ersten Seite an, wie ich sie von einem Thriller erwarte, herrscht hier allerdings nicht.

Ich würde die Geschichte auch nicht als Thriller bezeichnen, psychologischer Spannungsroman wäre hier passender.  Das Familiendrama und die Beziehungen der Personen untereinander stehen in dieser Geschichte im Vordergrund.





Rezension zu "Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Hannah Kent, übersetzt von Leonie Reppert-Bismark, Droemer Knaur Verlag, historischer Roman

Titel: Wo drei Flüsse sich kreuzen Autorin: Hannah Kent Übersetzt von: Leonie Reppert-Bismark Seitenzahl: 432 Seiten (Hardcover, 1.9.1...