Sonntag, 6. August 2017

Rezension zu "Nr. 25" von Frank Kodiak, Droemer Knaur Verlag, Thriller

Titel: Nummer 25
Autor: Frank Kodiak
Seitenzahl: 384 Seiten (TB, 3.7.17)
Isbn Nr. 13-978-3-426-52009-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Psychopath gegen Psychopath: ein nervenzerrender Thriller, ein unerbittliches Duell auf Leben und Tod.

Der Schriftsteller Andreas Zordan ist Dauergast auf den Bestsellerlisten. Die riesige Fangemeinde kann nicht genug kriegen von seinen Thrillern. Nichts bereitet Zordan mehr Freude als das detailgenaue Beschreiben ausgefallener Tötungsmethoden. Das gelingt dem Einzelgänger nur, weil er sich selbst für einen Psychopathen hält. Er ist kontaktscheu, meidet andere Menschen und lebt einsam in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er weiß: Würde er nicht in seinen Büchern töten, müsste er auf die Realität ausweichen.
Als er eines Morgens im Garten die übel zugerichtete Leiche eines Mädchens im Teenageralter findet, meldet er es nicht der Polizei, sondern lässt sich auf ein Psychoduell mit einem Mörder ein, der ihn offenbar herausfordert. Und muss erkennen, dass er selbst weit entfernt ist von dessen kaltblütiger Grausamkeit."

Über den Autor:
Frank Kodiak ist das Pseudonym für Andreas Winkelmann, geboren 1968, der bei Rowohlt (rororo) schon einige Thriller veröffentlicht hat (u.a. die Bestseller DeathBook, Die Zucht, KillGame). Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für spannende, unheimliche Geschichten. Bevor er sein erstes Buch veröffentlichte, arbeitete er nach dem Studium der Sportwissenschaften zunächst jedoch als Soldat, Sportlehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Bremen - in einem einsamen Haus am Waldrand. Mehr über Andreas Winkelmann: andreaswinkelmann.com.

Eigene Meinung:
Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann, hat mit "Nr. 25" einen rasanten, spannenden und fesselnden Thriller erschaffen. Von der ersten Seite an ist die Story spannend erzählt.

Andreas Zordan, der Bestsellerautor und Zyniker, um den sich dieser Thriller dreht, ist eine interessante Figur, die einen ständig überrascht. Der Autor lebt alleine in einem Haus im Wald und hasst Fans und Interviews.
Es macht Spaß, den Schlagabtausch, den er sich mit der frisch ausgelernten Journalistin Greta Weiß ständig liefert, zu verfolgen. Greta Weiß soll ihn zu einem Interview überreden, damit sie eine Festanstellung bei ihrer Zeitung bekommt. Ob ihr das wohl gelingen mag?

Erzählt wird über verschiedene Perspektiven, was die Story um so interessanter macht. 

Der Running Gag "Helene Fischer" hat mir auch sehr gut gefallen.

Die Geschichte bietet neben einem interessanten Plot, einige Wendungen, ist manchmal etwas zynisch und überrascht am Ende.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Man hat das Gefühl, dass der Autor am Schreiben dieser Story genauso viel Spaß hatte, wie ich beim Lesen des Thrillers.


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