Montag, 30. Oktober 2017

Überraschungspäckchen im Oktober zu gewinnen

Die kalte, dunkle Jahreszeit naht, da haben wir wieder mehr Zeit zum Lesen. Zumindest geht es mir so. Denn die Imkerei ruht bis zum Frühjahr, der Garten erst einmal auch und von meinen Seifen habe ich auch einen guten Vorrat angelegt.

Zu gewinnen gibt es ein Buch, Zubehör rund ums Buch, wie z. B.  Lesezeichen, Leseproben, Tee, etwas Süßes oder Saures (passend zu Halloween :)).









Was ihr tun müsst? 
Ihr solltet Leser meines Blogs sein, schließlich möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken.

Bitte beantwortet folgende Fragen per Mail an biggiralf at freenet.de (bitte gebt eure Mailadresse an) oder als Kommentar auf meinem Blog:

Habt ihr einen Lieblingsgruselfilm oder eine Serie? Ich habe im letzten Jahr Stranger Things 1 angeschaut und bin völlig im Fieber der neuen Staffel. Ich liebe diese Serie, sie ist so schön gruselig!
 
Zeit habt ihr bis zum 5.11., 23.59 Uhr. am  6.11.17 wird dann ausgelost.  Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück.

 Random Org hat entschieden. Die Gewinnerin heißt Doro H. herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 28. Oktober 2017

Rezension zu "Memory Game - Erinnern ist tödlich" von Felicia Yap, übersetzt von Bettina Spangler, Penhaligon Verlag, Thriller

Titel: Memory Game - Erinnern ist tödlich
Autorin: Felicia Yap
Übersetzt von: Bettina Spangler
Seitenzahl:444 Seiten, TB 25.9.17)
Isbn Nr.  13-978-3-7645-3182-9
Verlag: Penhaligon Verlag
Preis:  14,99 Euro


Verlagsinfo:
 "Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?
In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?"

Über die Autorin:
Felicia Yap wuchs in Kuala Lumpur auf, studierte Biochemie in London und erwarb ihren Doktor der Geschichte an der University of Cambridge. Sie arbeitete bereits als Biologin, Historikerin, Dozentin, Kritikerin und Journalistin, unter anderem für The Economist und Business Times. Sie lebt in London, wo sie vor kurzem ein Programm zu Kreativem Schreiben an der Faber Academy abschloss. Memory Game – Erinnern ist tödlich ist ihr Debüt.

Eigene Meinung:
Der Klappentext klang sehr spannend und interessant. Da ich Dystopien genauso liebe, wie Thriller war ich sehr gespannt auf "Memory Games - Erinnern ist tödlich".

Erzählt wird über verschiedene Sichtweisen von Claire, Mark, Sophia und Hans,dem ermittelnden Kommissar. Den Kapiteln vorangestellt werden Zitate der Protagonisten, der Klappentext von Marks Bestseller. Der Klappentext sagt bereits genügend zur Story aus. 

Mich hat dieses Debüt von Felicia Yap leider nicht überzeugen können. Für einen Thriller war mir die Story nicht fesselnd und spannend genug, auch wenn die Geschichte zum Ende hin spannender wird, dafür sind die ersten 300 Seiten einfach zu langatmig. Der Schluss der Geschichte ist raffiniert, das muss man dem Buch lassen. Es handelt sich hier um ein Ehedrama mit Krimielementen. 

Der Einblick in eine Welt, in der es nur zwei Arten von Menschen gibt, solche, die sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern könne, und solche, die sich an die Ereignisse von zwei Tagen erinnern können, war mir zu gering.


Eine gute Idee, leider nicht sehr fesselnd umgesetzt.











Montag, 23. Oktober 2017

Rezension zu "Der schwarze Thron - Die Königin" von Kendare Blake, übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer, Penhaligon Verlag, Fantasy

Titel: Der schwarze Thron - Die Königin
Autorin: Kendare Blake
Übersetzt von: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Seitenzahl: 512 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, (25.9.17)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-3147-8
Verlag: Penhaligon Verlag
Preis: 14,99 Euro
  Verlagsinfo:
"Drei Schwestern. Drei magische Talente. Nur eine Krone.


Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück. "

Über die Autorin:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Die New York Times-Bestsellerautorin hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, darunter die düstere Fantasy-Saga »Der Schwarze Thron«. Kendare Blake wurde in Südkorea geboren und lebt heute in Kent, Washington. Die Tierliebhaberin liebt es zu reisen, Schokolade zu essen und bei »Final Fantasy« zu cheaten.

Eigene Meinung:
Im 2. Band von "Der schwarze Thron" hat das Jahr des Aufstiegs begonnen - der Kampf um die Krone. Arsinoe und Mirabella wollen ihre Schwestern nicht töten, sie rebellieren gegen ihr Schicksal. Unterstützt wird Arsinoe von ihrer Freundin Jules, die einige Überraschungen parat hat. Die 3. Schwester Katherine hingegen hat sich stark  verändert. Sie ist machthungrig und möchte die Krone für sich gewinnen. Sie schmiedet ihre eigenen Pläne um ans Ziel zu kommen.
Wer wird wohl Königin werden?

Diese Fortsetzung hat es in sich. Sie ist spannend, fesselnd und temporeich geschrieben mit sehr vielen Wendungen, so dass die Seiten nur so fliegen und die Story rasant vorangetrieben wird.

Die Geschichte bietet viel, verborgene Talente, Intrigen, Geheimnisse, Liebesgeschichten, Hass und brutale Rituale der Inselbewohner.

Die drei Schwestern sind sehr lebendig dargestellt. Katherine hat eine starke Veränderung erfahren und schreckt vor keiner Grausamkeit mehr zurück. 

Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, es gibt ja auch noch weitere Bände, auf die ich mich freue.

Mich hat der 2. Band vollkommen überzeugt. Dieser Band ist sehr ideenreich, mit viel Action und Tempo, so muss High-Fantasy sein!






Mittwoch, 18. Oktober 2017

Kleiner Bericht über meinen Besuch der Frankfurter Buchmesse


Ich habe am Freitag, den 13.10.17, die Buchmesse besucht und mich mit einigen lieben Freunden, die aus ganz Deutschland angereist waren getroffen. Ich freue mich immer auf die Buchmesse, damit ich liebgewonnene Freunde wiedersehen kann, die viel zu weit weg wohnen. Das steht bei mir im Vordergrund des Messebesuchs.


Toll finde ich es, Autoren und Facebookfreunde auf der Messe zum 1. Mal persönlich zu treffen. Diesmal durfte ich die Autorin Annette Henning kennenlernen. 
Viele Autoren lesen aus neuen Büchern, andere werden interviewt und es gibt Signierstunden. 

Hier einige Bilder von meinem Messebesuch:


Ssebastian Fitzek (sein neues Buch "Flugangst 7a" erscheint demnächst)
Der 7. Zorn erscheint auch demnächst
Das Autorenpaar Iny Lorentz


Eine liebe Freundin hat mir ein signiertes Exemplar besorgt. Vielen Dank, Wenke.



Ein signiertes Exemplar von Nora Bergers "Hexenzeichen" habe ich auch bekommen

Das ist auch immer Pflichtprogramm (einmal im Leben in blond):


 
Die Thrillerautorin Melisa Schwermer haben wir auch getroffen

Montag, 9. Oktober 2017

Rezension zu "Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Hannah Kent, übersetzt von Leonie Reppert-Bismark, Droemer Knaur Verlag, historischer Roman

Titel: Wo drei Flüsse sich kreuzen
Autorin: Hannah Kent
Übersetzt von: Leonie Reppert-Bismark
Seitenzahl: 432 Seiten (Hardcover, 1.9.17)
 Isbn Nr.: 13-978-3-426-19979-4
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 19,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Der neue Roman "Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Bestseller-Autorin Hannah Kent ist ein mitreißendes Drama um die Macht von Angst und Aberglaube - basierend auf einer wahren Geschichte aus dem 19. Jahrhundert.

Irland 1825: Die 14-jährige Mary soll der verwitweten Bäuerin Nora mit deren schwer behindertem Enkel Michael zur Hand gehen. Der kleine Junge, so munkelt man im Dorf, sei ein Wechselbalg, ein Feenkind, und mache die Kühe krank. Mary gibt nichts auf das Gerede, doch als Nora davon hört, reift in der einsamen, verzweifelten Frau eine ungeheuerliche Idee: Wenn es ihr gelingt, den Wechselbalg zu vertreiben, würde sie den gesunden Michael wiederbekommen und endlich wieder eine echte Familie haben. Getrieben von Angst und Aberglaube und unterstützt durch die geheimnisvolle Kräuterfrau Nance ist sie bald bereit, alles zu versuchen – und Mary fällt es immer schwerer, sich gegen die beiden Frauen durchzusetzen.
Hannah Kent gelingt es durch ihre kristallklare Sprache erneut, eine grausame und wahre Geschichte eindringlich zu erzählen; die rauhe Schönheit Irlands verschmilzt mit dem Seelenleben ihrer Figuren, die dem Leser, wie schon in ihrem Debüt-Roman "Das Seelenhaus", ganz nahe kommen."

Über die Autorin: 

Hannah Kent, geboren 1985 in Adelaide, Australien, ist die Mitbegründerin der australischen Literaturzeitschrift 'Kill Your Darlings'. 2011 gewann sie den Writing Australia Unpublished Manuscript Award für ihr Debüt 'Das Seelenhaus'. Seit seiner Publikation 2013 ist der Roman in fast dreißig Sprachen übersetzt worden, stürmte die Bestsellerlisten und gewann weitere zahlreiche Preise. 'Wo drei Flüsse sich kreuzen' ist Hannah Kents lang erwarteter zweiter Roman, mit dem sie ihrer Faszination für archaische Mythen des Nordens treu bleibt.

Eigene Meinung:

Nachdem mir das "Seelenhaus" bereits so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt darauf, was Hannah Kent aus einer wahren Begebenheit in Irland für eine Geschichte kreiieren würde.
Von der ersten Seite an war ich gefangen von der Geschichte.

In einem Tal im Irland 1824 sind die Leute sehr arm. Sie leben von der Butterherstellung und vom Eierverkauf, bestellen ihre kargen Felder und hoffen jedes Jahr, ihre Pacht aufbringen zu können. Als Noras Mann stirbt, ist sie auf sich allein gestellt. Sie hat den behinderten Sohn ihrer verstorbenen Tochter zu versorgen und ist alleine damit überfordert. Deshalb nimmt sie die 14-jährige Mary in ihre Dienste. Mary kümmert sich liebevoll um den schwerbehinderten Michael, der weder laufen, noch sprechen kann. Da die Frauen kaum schlafen können, weil Michael tag und nacht schreit, suchen sie Hilfe bei der Kräuterfrau Nance, zu der die Talbewohner gehen,wenn sie mit ihrem eigenen Heilkräuterwissen nicht weiterkommen. Ein Arztbesuch ist für die Dorfbewohner unerschwinglich. Im Dorf wird gemunkelt, Michael sei ein Wechselbalg und am Tod von Noras Mann schuld. An allem Unglück im Dorf wird die Schuld bei  Außenseitern gesucht, wie Nance und Michael. Nora steigert sich langsam auch in den Glauben hinein, dass ihr Enkel ein Wechselbalg ist.  Mary kann sich gegen Nora und Nance nicht durchsetzen. Der neue, übereifrige Pater wettert in den Gottesdiensten gegen die Heilerin  und kann Nora, die Hilfe bei ihm sucht, auch nicht weiterhelfen. So nehmen die Ereignisse ihren Lauf.

Hannah Kent schreibt sehr detailliert, so dass der Leser in die etwas düstere, sehr atmosphärisch erzählte Geschichte hineintaucht und sich im Irland 1824 wiederfindet. Die Welt der Talbewohner ist voller Aberglauben, jeder kämpft um sein Leben, wenn ein Unglück geschieht, sind es die anderen, die daran schuld haben. Außenseiter, die alleine leben, wie die Kräuterfrau Nance, oder der behinderte Michael sind willkommene Sündenböcke.

Nora, Nance und Mary sind sehr gut charakterisiert, als Leser nimmt man Teil an dem Schicksal der drei Frauen und hofft, dass sich ihre Probleme lösen.

Meine absolute Lesesempfehlung für diese tragische Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.




Mittwoch, 4. Oktober 2017

Rezension zu "Sog" von Yrsa Sigurdartòttir, übersetzt von Tina Flecken, Thriller, BTB Verlag

Titel: Sog
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir
Übersetzt von: Tina Flecken
Seitenzahl: 448 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag (18.9.17)
Isbn Nr. 13-978-3-442-75664-3
Verlag: BTB Verlag
Preis: 20,00 Euro



 Verlagsinfo: "Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.

Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ..."

Über die Autorin
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. SOG ist nach DNA der zweite Roman um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Eigene Meinung:
Nach "DNA" ist "Sog" der zweite Fall mit Kommissar Huldar und der Kinderspsychologin Freyja. Dieser 2. Band lässt sich zwar unabhängig vom ersten Fall lesen, ich würde dennoch empfehlen, "DNA" zuerst zu lesen um die Ermittler besser kennenzulernen.

Kommissar Huldar, der von seinen Führungsaufgaben entbunden wurde, bekommt es mit einer zehn Jahre alten Zeitkapsel zu tun. Dort wird von einem Schüler eine Mordserie angekündigt. Die Opfer wurden allerdings nur mit ihren  Initialen erwähnt. Hat das eine Bedeutung und wer ist der Schüler?  Zur gleichen Zeit finden sich in einem Hot Tub eines Mannes zwei abgetrennte Hände.

Kommissar Huldar muss während der Ermittlungen auf Freyjas Hilfe zurückgreifen, was er ungern macht, da das Verhältnis der beiden mehr als angespannt ist. 
Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich als schwierig, Akten aus alten Fällen, die mit den jetzigen Ereignissen in Zusammenhang stehen können, sind verschwunden, manche Beteiligten erinnern sich an nichts, andere schweigen. 

Die Charaktere in diesem Buch sind gut gezeichnet und glaubwürdig. Huldar trinkt zu viel, ist unsicher, etwas tolpatschig Frauen gegenüber und  steht sich manchmal selbst im Weg, so dass er von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Freyja  hadert damit, degradiert worden zu sein und wird unerwartet Tante.

Yrsa Sigurdardotir beschreibt weder die Vergewaltigung, noch die brutalen Morde genau, ihr reichen Andeutungen und dem Leser auch, den die Beschreibungen setzen die Vorstellung des Lesers in Gang.

Ein sehr spannender, sehr atmosphärischer und  etwas düsterer Thriller, der alle Handlungsfäden langsam verknüpft, mit überraschenden Wendungen aufwartet und den Leser zum Schluß noch einmal überrascht. Meine absolute Leseempfehlung für diesen raffinierten Thriller. 

Rezension zu "Ein angesehener Mann" von Abir Mukher Jee, übersetzt von Jens Plassmann, Heyne Verlag, historischer Kriminalroman

T itel: Ein angesehener Mann Autor: Abir Mukher Jee Übersetzt von: Jens Plassmann Seitenzahl: 512 Seiten ( TB, 10.7.17) ISBN N...