Mittwoch, 8. November 2017

Rezension zu "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland, übersetzt von Maria Hochsieder-Belschner, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Ich treffe dich zwischen den Zeilen
Autorin:Stephanie Butland
Übersetzt von:Maria Hochsieder-Belschner
Seitenzahl: 320 Seiten (Klappenbroschur, TB, 2.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3-426-52075-8
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur.
Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben?

Ein wunderschöner Roman über Familie, Liebe, Verlust und Vergangenheitsbewältigung mithilfe der besonderen Kraft der Literatur."

Über die Autorin:
Wenn Stephanie Butland nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Coach und Motivationstrainerin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie im Nordosten Englands.

Eigene Meinung: 

Loveday ist ein Büchernerd. Sie fühlt sich zwischen Unmengen von Büchern viel wohler, als mit Menschen. Entsprechend beschränken sich ihre Kontakte auf Archie, ihren Chef und Inhaber des Antiquariats und auf die Mitarbeiter und Kunden des Antiquariats. Warum Loveday ist, wie sie ist, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Als Nathan eines Tages in das Antiquariat spaziert, versucht er, sie mit Gedichten und mit einer Einladung zu einem Poetry Slam für sich zu interessieren. Ob das wohl funktioniert?

Stephanie Butlands Schreibstil gefällt mir sehr gut. Sie schreibt leicht, mit viel Wortwitz, unglaublich wortgewandt und sehr tiefgründig. Es dreht sich das ganze Buch um Bücher, Gedichte und Poetry Slam.

Loveday erzählt uns ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive. Viele Kapitel blicken in die Vergangenheit von dieser jungen Frau zurück.

Die Protagonistin Loveday ist eine liebenswerte Außenseiterin, Archie, ihr Chef und guter Freund, wurde auch sehr gut und sehr lebendig gezeichnet. Auch den Zauberer Nathan schließt man als Leser sofort ins Herz.

Mir hat dieses tiefgründige, sehr warmherzige und humorvolle Buch sehr gut gefallen. Es ist ein absolutes Lesehighlight für alle Bücherfans!





 

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