Mittwoch, 11. April 2018

Rezension zu "Was bleibt, sind wir" von Jill Santopolo, übersetzt von Carola Fischer, Heyne Verlag, Liebesroman


Titel: Was bleibt, sind wir
Autorin: Jill Santopolo
Übersetzt von: Carola Fischer
Seitenzahl: 384 Seiten, (12.2.18)Paperback, Klappenbroschur
Isbn Nr. 13-978-3-453-42215-5
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:
"Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn?
Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …"
Über die Autorin:
Jill Santopolo lebt in New York und arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne.

Eigene Meinung:
Lucy und der gutaussehende Gabe treffen sich bei einem Seminar an der Uni und verlieben sich ineinander. Für beide scheint diese Liebe etwas besonderes zu sein, etwas ganz großes. Beide sind jedoch nicht bereit, sich dieser Liebe komplett hinzugeben. Lucy möchte Karriere machen in New York, Gabe träumt davon, als Fotograf um die Welt zu reisen. So trennen sich ihre Wege und beide leben ihren Lebenstraum. Doch irgendwie kommen beide doch nicht voneinander los. Immer wenn Gabe in die USA zurückkommt oder Lucy eine Mail schreibt, taucht Lucy in diese Liebe ein und braucht unheimlich lange um Gabe zu vergessen.

Lucy und Gabe sind sehr lebendig gezeichnet. Lucy ist eine sympathische Person , die sehr unter der Liebe zu dem sehr eigensüchtigen Gabe leidet. Da tat mir der Ehemann von Lucy, der sie sehr zu lieben scheint, schon fast etwas leid. Lucy und Gabe scheint irgendetwas magisch zu verbinden, egal was passiert, sie brauchen sich immer wieder gegenseitig.

Zum Ende hin war die Story etwas vorhesehbar, passt aber zu dieser Geschichte. Ansonsten hat mir diese Geschichte voller Emotionen sehr gut gefallen.







Sonntag, 1. April 2018

Frohe Ostern Gewinnspiel Buchpaket zu gewinnen



Ich wünsche euch und euren Lieben ein schönes Osterfest. Hat der Osterhase Bücher in euer Osternest gelegt?

Ihr habt hoffentlich besseres Wetter als wir hier. Der Frühling hat sich heute verabschiedet, es schneit.

Ich möchte ein Ostergewinnspiel veranstalten und verlose ein Überraschungspäckchen. 

Was ist denn in dem Päckchen drin? Ein Buch auf jeden Fall, ein Lesezeichen, Leseproben, Süssigkeiten, mögt ihr handgesiedete Seife oder feste Handcreme?  Dann könnte die auch im Päckchen sein.

Was ihr tun müsst?
Schreibt mir eine Mail oder einen Kommentar, was euer Buchhighlight in diesem Jahr bisher war.

Ich  freue mich natürlich, wenn ihr meinem Blog treu bleibt oder Follower werdet. 

Zeit habt ihr bis zum 8.4.18, 23.59 Uhr. am  9.4.18 wird dann ausgelost.  Der/die Gewinner/in wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands und Österreichs möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hier bei mir habt.

Huhu, ich war leider etwas später dran mit der Auslosung. Die Gewinnerin Janna ist bereits benachrichtigt.


Rezension zu "Ghost Writer" von Andreas Gruber, Luzifer Verlag, Kurzgeschichtensammlungg

Titel: Ghost Writer
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 366 Seiten, (TB, 15.2.2018)
Isbn Nr. 13-978-3958353091
Verlag: Luzifer Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: 
"19 unheimliche Geschichten.

In Ghost Writer entführt Andreas Gruber Sie mit seinen Horrorgeschichten in das Leipzig des Jahres 1840, nach New Orleans um 1908 und in das Wien des Jahres 1945.
Wir treffen auf elektronische Spinnen, einen krimineller Zahnarzt, einen verrückter Erfinder in einem Kellerlabor und ein ungewöhnliches Brüderpaar, das an einer seltenen Krankheit leidet.
Erfahren Sie mehr über einen erschreckenden archäologischen Fund bei Athen, eine Lovecraft-Hommage über die Miskatonic-Universität in Arkham, sowie eine teuflische Weihnachtsgeschichte direkt aus der Hölle.
Und freuen Sie sich nicht zuletzt auf ein Wiedersehen mit Edgar Allan Poe und Jack the Ripper.
Bei Andreas Gruber ist alles möglich!"

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Bücher wurden u.a. für den Friedrich-Glauser-Krimi Preis nominiert, mit der Herzogenrather-Handschelle, dem Skoutz-Award, dem Leo-Perutz-Krimi-Preis, dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Eigene Meinung: 
Andreas Gruber hat vor jeder seiner 19 Geschichten ein Vorwort verfasst. Schon das Vorwort vor den Kurzgeschichten gefällt mir richtig gut. Man erfährt viel Privates von Andreas Gruber, er gibt einen Einblick in die Entstehungsgeschichte dieser Geschichten und die einleitenden Worte  enthalten viel Humor (natürlich ist der teilweise rabenschwarz).
Die Geschichten sind total abwechslungsreich, mal bekommen wir es mit Vampiren zu tun, dann mit dem Herrn der Finsternis, wieder andere handeln von mesmerische Experimenten.

Es gibt skurrile Stories, dann wieder welche mit viel schwarzem Humor, manche sind phanstastisch, andere morbide. Vermisst habe ich allerdings gruselige Schauergeschichten.

Meine Lieblingsgeschichten sind "Die lebenden Bücher von Arkham", "Ghost Writer" und "Tief unten in Dudewater, Lousiana".




Mittwoch, 28. März 2018

#Werbung Rezension zu "Der zauberhafte Trödelladen" von Manuela Inusa, Blanvalet Taschenbuch Verlag, Liebesroman

Titel: Der zauberhafte Trödelladen
Autorin: Manuela Inusa
Seitenzahl: 336 Seiten, TB (18.6.18)
Isbn Nr. 13-978-3734106255
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro



Verlagsinfo: Willkommen zurück in der Valerie Lane – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby's Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten ."

Über die Autorin:
Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane - sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym - veröffentlicht. Mit acht im Selfpublishing erschienenen eBooks erreichte sie die Kindle-Top-100. Im November 2015 erschien ihr erster Verlagsroman "Jane Austen bleibt zum Frühstück" bei Random House/Blanvalet, im März 2017 folgte "Auch donnerstags geschehen Wunder". Der im Oktober 2017 erschienene Auftakt der Valerie-Lane-Reihe - "Der kleine Teeladen zum Glück" - stieg bereits nach einer Woche in die SPIEGEL-Bestsellerliste ein. Im Januar 2018 dürfen sich die Fans der Reihe, die sich um die fünf Ladeninhaberinnen der gleichnamigen Straße in Oxford, England dreht, auf Band 2 - "Die Chocolaterie der Träume" - freuen.

Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Sie liebt Sonnenuntergänge, Kerzen, Tee und Kuschelsocken. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Besuchen Sie sie gerne auf Facebook oder Instagram. :)

Eigene Meinung:
Der dritte Teil der Valerie-Lane-Reihe von Manuela Inusa dreht sich um den Trödelladen von Ruby. Die junge Frau hat es nicht gerade einfach. Ihr Vater wohnt bei ihr. Der hat seit dem Tod seiner Frau so einige Macken und Ruby kümmert sich liebevoll um ihn. Doch einen Partner hat Ruby nicht. Sie kann sich auch kaum vorstellen, dass es ein Mann mit ihrem Vater aushalten könnte. Der obdachlose Gary hilft ihr ein wenig in ihrem Laden und sie lässt ihn ab und an in ihrem Laden übernachten.

"Der zauberhafte Trödelladen" ist mein erstes Buch von Manuela Inusa. Man kann diesen Band unabhängig von den beiden ersten Teilen der Reihe lesen. Die weiteren Ladenbesitzer der Valerie-Lane lernen wir in diesem Band kennen.

Die Story lässt sich leicht und locker zwischendurch lesen. Romantik, Nostalgie und Liebe spielen hier genauso eine Rolle, wie Freundschaft und Erfüllung von Lebensträumen.

Ruby ist eine sympathische, sehr verträumte und etwas unsichere junge Frau. Gary scheint so Einiges in seinem Leben mitgemacht zu haben.

Mir hat die Geschichte von Ruby und ihrem Laden ganz gut gefallen, wobei die Story etwas vorhersehbar ist.



Freitag, 23. März 2018

Rezension zu "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

Titel: Als Luca verschwand
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl:  496 Seiten (gebundene Ausgabe, 12.3.18)
Isbn Nr. 13-978-3453292093
Verlag: Diana Verlag
Preis: 20,00 Euro


Verlagsinfo:
"Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt."

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln, wo auch ihr neuestes Buch An einem Tag im November spielt, das erstmalig im Diana Verlag erscheint. 

Eigene Meinung:
Die Geschichte beginnt damit, dass eine Kassiererin im Drogeriemarkt eine Mutter mit einem kleinen Jungen beobachtet, die sehr viel Zeit in der Kosmetikabteilung verbringt. Petra Hammesfahr erzählt sehr detailliert, was die Kassiererin beobachtet, und man bekommt schon sehr schnell ein Bild von der Mutter, um die es letztendlich in der Geschichte geht. Als Mel, so heißt die Mutter, den Drogeriemarkt verlässt, ist das Baby, das sie im Kinderwagen vor dem Drogeriemarkt schlafen ließ, verschwunden.  Die Kripo wird informiert und beginnt mit Zeugenbefragungen und der Suche nach dem Baby.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Wir bekommen einen Einblick in die Familie des entführten Jungen und deren Beziehungsgeflecht, in die Ermittlungsarbeit der Kripo und ein Handlungsstrang erzählt von Anni, die verdächtigt wird, Luca entführt zu haben und die viele Schicksalsschläge hinter sich hat.

Petra Hammesfahr erzählt fesselnd und spannend über die Entführung von Luca. Sie lässt den Leser tief in die Familienstrukturen und in die Probleme der einzelnen Personen mit ihren Familien blicken.

Die verschiedenen Personen sind glaubwürdig und sehr genau beschrieben, so dass man eine genaue Vorstellung von den Charakteren bekommt.

Ich hatte zwar schon sehr schnell einen Verdacht, was da genau passiert ist, das hat der Spannung jedoch nicht geschadet.

Petra Hammesfahr konnte mich mit dieser Geschichte wieder so richtig fesseln. Ich kann euch das Buch nur empfehlen.



  

Dienstag, 20. März 2018

#WERBUNG Rezension zu "Spätsommerliebe - Band 4 der Mayerhofen-Reihe " von Petra Durst Benning, Blanvalet Verlag, Roman

 Achtung: Das Buch erscheint erst am 16.7.18
Ich durfte es im Rahmen einer Verlagsaktion schon lesen.

Titel: Spätsommerliebe - Band 4 der Mayerhofen Reihe
Autorin: Petra Durst-Benning
Seitenzahl: 320 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 16.7.18)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0637-8
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: ca. 8,99 Euro

 Verlagsinfo:
 "Spätsommer die Liebe säht, erntet das Glück.
Im Genießerdorf blühte im letzten Sommer nicht nur das Geschäft, sondern auch die Liebe. Magdalena und Christine sind glücklich, doch der Alltag holt sie schnell ein. Der Gastwirt Apostoles bringt Feuer in Magdalenas Leben, aber sie ist von den neuen chaotischen griechischen Verhältnissen überfordert. Auch Christine kann sich nur schwer auf Reinhards Fürsorge einlassen und ihre alten Muster aufgeben. Als sich dann eine Autorin von Liebesromanen in ihre Pension einmietet, knistert regelrecht die Luft in Maierhofen. Sich zu verlieben ist einfach – aber wird es den Maierhofen-Frauen gelingen, ihre Gefühle in den Spätsommer hinüberzuretten?" 

Über die Autorin:
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Eigene Meinung:
Im vierten Band der Mayerhofen Reihe gibt es ein Wiedersehen mit den sympathischen Bewohnern von Maierhofen. Wir dürfen teilhaben an ihrem Alltag mit viel Arbeit, an ihren Festen, ihren Problemen und wir dürfen uns mit ihnen freuen.

Im Focus der Geschichte sind diesmal Christine und Reinhard sowie Apostolos und Magdalena. Auch von Greta und Vincent gibt es Neues zu berichten. Michelle aus Reutlingen nimmt sich eine Auszeit in Genießerdorf um einen Liebesroman zu schreiben und hat sich bei Christine einquartiert. Ob es ihr gelingt, einen Liebesroman zu schreiben?

Ein Besuch in Maierhofen ist wie ein Wellness-Wochenende. Man kann das Brot das Magdalena bäckt schon fast riechen und bekommt Lust, einen Spaziergang mit Greta und den Hunden zu unternehmen.

Petra Durst-Benning verpackt in eine fesselnde Geschichte, in der die Seiten nur so fliegen, mit netten, sympathischen Protagonisten ernste Themen, die zum Nachdenken anregen.  Diesmal sind große Themen der Geschichte "Work -Life-Balance", wie es so schön heißt und die Schwierigkeit, dass die Liebe im Alltag fortbesteht. Das müssen einige Dorfbewohner auf etwas schmerzhafte Art in dieser Geschichte genau so lernen, wie sicher viele von uns Lesern..

Am Schluss des Buches gibt es einige Ideen für die Gestaltung eines Sommerfestes und ganz viele, leckere, einfache Rezeptideen zum Nachkochen.



Freitag, 16. März 2018

Rezension zu "Jasmin - Zeit der Träume, Band 3 der Blütenträume-Saga " von Annette Hennig, Tinte und Feder Verlag, Familiensaga

Titel: Jasmin - Zeit der Träume, Band 3 der Blütenträume-Saga
Autorin: Annette Hennig
Seitenzahl: 380 Seiten, TB (7.11.2017)
Isbn Nr. 13- 978-1503946811
Verlag: Tinte und Feder Verlag
Preis: 9,99 Euro
  
Verlagsinfo:
"»Jasmin – Zeit der Träume« ist der letzte Band der großen Blütenträume-Saga um vier Generationen von Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eine junge Frau, ein großer Traum und ein altes Geschenk, kostbarer als jeder Schatz.
An ihrem achtzehnten Geburtstag erhält Jasmin ein besonderes Geschenk: mehrere verschollen geglaubte Kisten aus dem Nachlass ihrer Ururgroßmutter Isolde, die bis zu diesem Tag auf dem Dachboden der alten Villa am Ostseestrand schlummerten.
Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie alte Briefe und Tagebücher darin findet, die sie der Verwirklichung ihres großen Traums näher bringen: Sie möchte Schriftstellerin werden und die Familiengeschichte der von Langenbergs soll ihr als Romanvorlage dienen.
Als sie immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Familie eintaucht, offenbart sich ihr ein Geheimnis, das größer und schmerzvoller nicht sein könnte. Die bis zu diesem Tag bedingungslose Liebe zu ihrer Urgroßmutter Flora gerät ins Wanken. Doch Gräfin Flora von Langenberg überlässt wie immer nichts dem Zufall und lädt den attraktiven Verlegersohn Clemens Meerbusch in die Villa an der Ostsee ein. Wird er Jasmin dabei helfen, ihren Traum zu erfüllen?"

Über die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Ihr Debütroman "Agnes Geheimnis" ist der Auftakt zu der Trilogie "Und immer war es Liebe".

Mehr über die Autorin und ihre Bücher auch auf: www.annettehennig.de
oder annette.hennig.96@facebook.com


Eigene Meinung: 

In diesem dritten und letzten Teil der Blütenträume-Saga lernen wir Jasmin kennen. Die junge Frau erhält an ihrem 18. Geburtstag eine Kiste voller Tagebücher, Unterlagen und Briefe von ihrer Urgroßmutter, der Gräfin Flora von Langenberg.  Jasmin möchte Schriftstellerin werden und aus diesen Unterlagen und den Familiengeheimnissen, die die Kiste beinhaltet, ein Buch schreiben.  
Zusammen mit Jasmin und dem Verlegersohn Clemens Meerbusch sichten wir die Unterlagen und tauchen in alte Familiengeschichten ein. 

Jasmin ist eine sympathische, junge Frau, die von ihrer Familie unterstützt wird und ihren Traum leben kann.

Auch der letzte Teil dieser Trilogie ist flüssig und bildhaft erzählt, so dass man in die Geschichte eintaucht. Einige Zusammenhänge aus den beiden vorherigen Bänden werden durch diese Geschichte klarer. 

Allerdings passiert nicht viel Neues, es wird viel aus den beiden Büchern wiederholt und mir fehlt daher etwas die Spannung. Ich habe hier mehr Überraschungen und Wendungen in der Story erwartet. So gefesselt, wie von den ersten beiden Bänden war ich leider nicht. 







Dienstag, 6. März 2018

Rezension zu "Die Wolkenfischerin" von Claudia Winter, Goldmann Verlag, Roman

Titel: Die Wolkenfischerin
Autorin: Claudia Winter
Seitenzahl: 400 Seiten, TB, Klappenbroschur (9.12.2017)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48573-4
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo:
 "Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …"

Über die Autorin: 
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Eigene Meinung: 
Die junge Französin Claire lebt in Berlin und soll Chefredakteurin werden. Da bringt ein Anruf ihrer Mutter ihr Leben durcheinander. Da ihre Mutter im Krankenhaus liegt, soll Claire auf ihre jüngere Schwester, die schon erwachsen ist, aufpassen. Claire, die eigentlich beruflich nach Paris reisen sollte, fährt nach in die Bretagne.

In Moguériec, so heißt der Ort, an dem Claire aufgewachsen ist, wird sie mit ihrer jüngeren Schwester, ihrem Jugendfreund und mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Man ahnt schon was kommt, in Moguériec möchte ihr Chef einige Urlaubstage verbringen und Claire versucht sich mit noch mehr Lügen aus der Affaire zu ziehen.
 

"Die Wolkenfischerin" ist das erste Buch, das ich von Claudia Winter gelesen habe. Es ist flüssig geschrieben, teilweise auch etwas witzig. So richtig gefesselt hat mich die Story allerdings nicht. Ich weiß nicht so richtig, woran das liegt. Ich brauche immer eine Protagonistin, die mir sympathisch ist. Claire Durant war mir allerdings nicht sehr sympathisch. Ihre Aktionen waren teilweise übertrieben.

Die Story ist sehr vorhersehbar und das Bretagne-Feeling, auf das ich gehofft hatte, kam auch nicht so richtig rüber, da retten die Rezepte aus der Bretagne am Ende des Buches leider auch nichts mehr.


Samstag, 3. März 2018

Rezension zu "Jene Tage in St. Germain" von Annette Hennig, eBook, Roman

Titel: Jene Tage in St. Germain
Autorin: Annette Hennig
Seitenzahl: 183 Seiten, eBook, 1.3.18
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 389 KB
ASIN:B079V4VL3X
Preis: 4,99 Euro
 
Verlagsinfo: 
 "Liebe versteht alles
Liebe erträgt alles
Liebe verzeiht alles

Die junge, begabte Goldschmiedin Marie-Luise Schneider aus Leipzig reist 1955 mit dem festen Vorsatz nach Paris, dort Kontakte zur Künstlerszene zu knüpfen.

Doch schon an ihrem ersten Abend in der Stadt der Liebe kommt alles ganz anders.

Die Zwanzigjährige verliebt sich Hals über Kopf in den adretten Sébastien.
Zusammen verbringen sie wundervolle Tage und atemberaubende Nächte, bis Sébastien ihr gesteht, dass er nicht frei für sie ist.

Verzweifelt und innerlich zerrissen fährt Marie-Luise nach Deutschland zurück, nicht ohne die Hoffnung, dass sich Sébastien eines Tages zu ihr bekennt.
Fortan kehrt sie jedes Jahr für ein paar Tage nach Paris in die Arme ihres Geliebten zurück.

Wird sich ihr Wunsch von einem gemeinsamen Leben an der Seite Sébastiens erfüllen?"

Über die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Ihr Debütroman "Agnes Geheimnis" ist der Auftakt zu der Trilogie "Und immer war es Liebe".

Mehr über die Autorin und ihre Bücher auch auf: www.annettehennig.de
oder annette.hennig.96@facebook.com

Eigene Meinung:
Annette Hennig erzählt den ersten Band dieser zweiteiligen Reihe flüssig, sehr bildhaft und detailliert.

Ein Erzählstrang handelt von Marie-Luise, die 1955 in Leipzig lebt und davon träumt, nach Paris zu reisen, um dort die Sehenswürdigkeiten anzuschauen und Kontakte zu den dortigen Goldschmieden zu knüpfen. Ihre Eltern sind nicht so begeistert von ihrer Idee. Daher greift Malu, wie sie genannt wird, zu einer Notlüge, dass ihre Freundin Hanna mitreisen würde.

In Paris lernt sie bereits am ersten Tag in ihrer Pension den Charmeur Sébastien kennen und verliebt sich. Doch Sébastien hält vor ihr etwas geheim. Hat er noch mehrere Liebschaften? Marie Luise beendet diese Liebesbeziehung nicht, sie reist in den nächsten Jahren immer wieder nach Paris, was wohl von Leipzig aus bis 1958 noch unproblematisch zu sein scheint und hofft auf ein gemeinsames Leben mit ihrem Liebsten.

Ein weiterer Erzählstrang spielt in der Gegenwart. Marie-Luise ist bereits Oma. Ihre Enkelin Lara soll eine Reisegruppe nach Paris begleiten und möchte, dass Marie-Luise mitkommt. Doch diese sträubt sich dagegen. Lara möchte wissen, warum Marie-Luise nicht mit nach Paris will. Doch ihre Großmutter schweigt und die Enkelin wittert ein Geheimnis und ist neugierig geworden. Doch ihre Mutter kann ihre Fragen nicht beantworten und Hanna schweigt.

Malu ist eine sympathische, junge Frau und ich habe gehofft, dass ihre Liebesbeziehung sich postiv entwickeln würde.
Sébastien ist ein Charmeur und ich weiß noch nicht so richtig, was ich von ihm halten soll. Sympathisch ist er mir nicht so richtig.

Der Roman endet leider damit, dass weder die Enkelin von Malus Geheimnis etwas erfährt, noch wir Leser. Viele Fragen über Malus Liebe und ihr Geheimnis bleiben offen und werden wohl im zweiten Band beantwortet und gelöst. 

Wir dürfen zusammen mit Malu und Sébastien viele Sehenswürdigkeiten in Paris besuchen. 

4/5 Sterne für diesen romantischen und etwas traurigen Roman, der schnell gelesen ist und am Ende sehr viel offen lässt.






Sonntag, 18. Februar 2018

Rezension zu "Iskari - Der Sturm naht" von Kristen Ciccarelli, übersetzt von Astrid Finke, Heyne fliegt, Fantasy

Titel: Iskari - Der Sturm naht
Autorin: Kristen Ciccarelli
Übersetzt von: Astrid Finke
Seitenzahl: 416 Seiten, gebundenes Buch,  (2.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3-641-20785-4
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 16,99 Euro 

 Verlagsinfo:
 "Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks …"

Über die Autorin:
Kristen Ciccarelli wuchs in einer großen kanadisch-slowenischen Familie auf. Die weitläufigen Wälder der Niagara-Halbinsel waren der Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit. Heute erinnert sie sich in ihren Geschichten an die Wildnis der Natur und lässt ihre Helden gegen gefährliche Drachen kämpfen.

Eigene Meinung:
Von Anfang an ist man Mitten im Geschehen und lernt Asha, die Iskari, das ist eine gefürchtete Drachentöterin, kennen.

Gut gefällt mir, dass die Autorin Begriffe dieser Fantasy-Welt nicht ausführlich erklärt, man bekommt nach und nach mit, was genau gemeint ist.

Die Story ist sehr spannend und sehr fesselnd erzählt, mit sehr vielen Kampf-Szenen.

Asha führt ein schweres Leben. Ständig versucht sie ihren Vater zufrieden zu stellen und schafft es doch nicht. Sie sträubt sich dagegen, den unsympathischen Jarek, der sehr viel Macht geniesst und bei ihrem Vater sehr angesehen ist, heiraten zu müssen. Ob ihr das wohl gelingen wird? Die Zeit rennt und es stellen sich ihr immer mehr Hindernisse in den Weg.

Doch Asha hat auch Verbündete, die ihr weiterhelfen. Allen voran der persönliche Sklave Jareks, Torwin.

Kristen Ciccarelli hat hier eine interessante, von der ersten Seite an spannende Fantasy-Geschichte rund um die Drachentöterin mit vielen Wendungen und einer Liebesgeschichte erschaffen.  Ich bin schon total gespannt auf den zweiten Band. 



Freitag, 16. Februar 2018

Rezension zu "Tanz, meine Seele" von Kira Mintuu, Ink Rebels, Liebesroman, eBook

Titel: Tanz, meine Seele
Autorin: Kira Minttu
Seitenzahl: ca. 360 Seiten (eBook, 5.2.18)
Isbn Nr. 13-978-3958693234
Verlag: Ink Rebels
Preis: 3,99 Euro bei Amazon
Taschenbuch 12,90 Euro

 Verlagsinfo:
"Aber womöglich existiert dieser Teil in mir einfach nicht. Vielleicht bin ich Harper-ohne-diesen-Teil, einfach nur Harper, ein empfindungsarmes Tiefseewesen.«
Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert.
Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt?
Einen gäbe es vielleicht, der ihr helfen könnte. Doch vor ihm hält Harper ihr Herz erst recht unter Verschluss …"

Über die Autorin:
Angefangen hat alles mit vernichtend traurigen Kurzgeschichten. Da war Kira etwa zehn. Sie waren so traurig, dass sie beim Schreiben weinen musste (sie war ein empfindsames Gemüt). Glücklicherweise rettete sie zwei Jahre später ihr bedingungsloses Eintauchen in die Welt der Rockmusik vor einer drohenden Werther-Karriere.
Viele, viele Konzerte später schreibt sie überwiegend für Jugendliche und junge Erwachsene und ihre  Geschichten enden längst nicht mehr so niederschmetternd wie früher.
Wenn sie gerade mal nicht vor einem Manuskript sitzt, tobt sie entweder mit ihrer Familie samt Hund durch die Welt oder sitzt irgendwo und denkt darüber nach wie es wäre, in Schottland zu leben (sobald sie fertig mit Nachdenken ist, wird sie die Koffer packen).

Kira Minttu lebte und lebt mit ihrer Familie in New York und München.
Sie ist Mitglied des Autorenlabels INK REBELS (ink-rebels.de).

Eigene Meinung: 
Durch ein Gewinnspiel bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden. Ich habe in die Leseprobe reingelesen, mich festgelesen und es war klar, dass ich die Story lesen muss, egal ob ich das Buch gewinnen würde oder nicht. Gewonnen habe ich zwar nicht, aber das eBook ist ja erschwinglich und landete daher schnell auf meinem Reader (Prints lese ich eigentlich viel lieber).

Die Story hat gehalten, was die Leseprobe versprochen hat, die Geschichte um die tanzbegeisterte Harper, hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mitgenommen.

Kira Mintuu hat einen frischen, witzigen Erzählstil. Ihre Charaktere sind sehr gut gezeichnet, so dass man meint, man sitze in der Kneipe zwischen Harper, Andra und Sandro.

Wenn dann noch ein Song von einer meiner Lieblingsbands "Band of horses" auftaucht, "The Funeral", ist die Story perfekt. Ich kann Harper vor mir sehen, wie sie tanzt, wie sie Whisky trinkt, habe mitgelitten und mich mit ihr gefreut.

5/5 Sterne für diese humorvolle Liebesgeschichte über Freundschaft, Liebe, tiefe Gefühle und Träume. Ich will unbedingt mehr lesen über Harper und ihre Freunde!



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Sonntag, 11. Februar 2018

Rezension zu "Der Stimmentöter" von Hans J. Muth, Thriller, Stephan Moll Verlag

Titel: Der Stimmentöter
Autor: Hans J. Muth
Seitenzahl: 478 Seiten, (TB, 30.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3947470013
Verlag: Stephan Moll Verlag
Preis: 10,00


    Verlagsinfo:
     "An einer Staustufe der Mosel wird eine weibliche Leiche gefunden. Hauptkommissar Julian Thalbach kann schnell herausfinden, dass die Frau nicht ertrunken, sondern durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen ist. Er, sein Kollege Alexander Laufenberg und Dr. Wackershausen machen eine grauenvolle Entdeckung. Der Mund der Toten ist zugenäht. Bei der anschließenden Obduktion sieht Pathologe Habermann noch ein zweites, ebenso erschreckendes Detail. Die Stimmbänder des Opfers sind durchtrennt. In die Ermittlungen hinein erstattet Krankenhaus-Arzt Dr. Brunner eine Vermisstenmeldung. Er behauptet, seine Frau sei entführt worden. Diese Annahme bestätigt sich und Thalbach glaubt Parallelen zum Todesfall der Unbekannten zu sehen. Als dann weitere gleichgelagerte Todesfälle bekanntwerden, sieht sich Thalbach einer brutalen Mordserie gegenüber, deren Motive er im psychologischen Bereich des Täters zu erkennen glaubt."

    Über den Autor:
    Hans J. Muth, *1944, war sechs Jahre Beamter der Schutzpolizei und anschließend 30 Jahre lang Kriminalbeamter im Trier und im Kreis Trier-Saarburg. Er schreibt als freier Journalist für den "Trierischen Volksfreund" und unter anderem Krimis, Thriller, Lyrik und regionalgeschichtliche Abhandlungen.

    Er ist Verfasser der Rom-Thriller Reihe "Die Fälle des Commissario Sparacio". "Nahtlos" und "Tränen der Rache" aus dieser Reihe sind bereits im Handel.
    Der AKW-Thriller "FALLOUT-mit dem Westwind kommt der Tod" war sein letzter Roman.
    Hinzugekommen ist nun der Thriller "Der Stimmentöter".

    www.hans-muth.de

    Unter dem Pseudonym Hannes Wildecker verfasst Hans Muth unter anderem die Krimi-Reihe? "Tatort Hunsrück". Seine Kriminalromane spielen? im Hunsrück und beschreiben neben dem eigentlichen Fall die Eigenarten der Natur und den natürlichen bodenständigen Charme der Bewohner von Hunsrück und Hochwald mit ihren Besonderheiten und Problemen.

    www.hanneswildecker.de

    Unter Hans Muth hat der Autor ein Buch mit biografischem Inhalt herausgegeben. Der Titel lautet: "Ein Kind des Hochwalds"

    Hans Muth ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er lebt im Landkreis Trier-Saarburg, in der Nähe von Trier. 

    Eigene Meinung:

    In "Der Stimmentöter", dem ersten Fall des Ermittlers Julian Thorbach, treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der seinem ersten Opfer die Stimmbänder fachmännisch entfernt hat und den Mund der Frau zugenäht hat. 
    Spuren hinterlässt dieser Mörder keine, so dass das Ermittlungsteam nur einen Anhaltspunkt hat um nach dem Mörder zu suchen. Der Täter muss anatomische Kenntnisse haben, da er die Stimmbänder chirurgisch einwandfrei entfernt hat.
    So beschränken sich die Ermittler bei ihren Recherchen erst einmal auf die Ärzteschaft. Die Zeit drängt jedoch, denn Vera, die Ehefrau des Arztes Gruber ist verschwunden und die Ermittler vermuten, dass sie sich in den Händen des "Stimmentöters" befindet. 

    Hans J. Muth erzählt seinen Thriller über verschiedene Handlungsstränge. Wir begleiten das Ermittlungsteam und raten kräftig mit. Der Ermittler Julian Thorbach erzählt aus der Ich-Perspektive. Neben der Polizeiarbeit, erhalten wir auch einen Einblick in Julians Privatleben. In einem weiteren Erzählstrang nehmen wir Anteil an dem Märtyrium der entführten Vera, eine weitere Perspektive gewährt einen Blick auf die Kindheit des Mörders und wir erfahren, was Dr. Gruber unternimmt, um seine Ehefrau zu retten.

    Hans J. Muth schafft es, viele verschiedene Verdächtige ins Visier des Ermittlungsteams und des Lesers zu bringen. Er führt den Leser und die Ermittler gekonnt in die Irre. Kommissar Zufall spielt jedoch auch bei den Ermittlungen eine große Rolle und bringt einen entscheidenden Hinweis. 

    Julian und sein Ermittlungsteam sind sympathische, autenthische Charaktere. 

    "Der Stimmentöter" ist ein spannender, rasanter Thriller, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Dass Hans J. Muth vom Fach ist, merkt man. 

    Von mir bekommt dieser spannende und fesselnde Thriller 5/5 Sterne. 


    Dienstag, 6. Februar 2018

    Rezension zu "In eisiger Nacht" von Tony Parsons, übersetzt von Dietmar Schmidt,Bastei Lübbe Verlag, Krimi

    Titel: In eisiger Nacht
    Autor: Tony Parsons
    Übersetzt von: Dietmar Schmidt
    Seitenzahl: 334 Seiten (Paperack, 26.1.18)
    Isbn Nr. 13-978-3-404-17621-2
    Verlag: Bastei Lübbe Verlag
    Preis: 15,00 Euro
     
    Verlagsinfo: "
    Ein Schicksal, schlimmer als der Tod
    London, an einem frostigen Wintermorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen.  Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien – vergeblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie vielleicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Menschenhandels ein – und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren ...
    Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautor Tony Parsons"
    Über den Autor:
    Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre lang für den Daily Mirror. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Werke schafften es auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. 1974 schrieb er seinen ersten Roman The Kids der im Jahr 1976 bei New English Library Ltd. erschien. Der gewünschte Erfolg trat nicht mit der ersten Buchveröffentlichung ein und so bewarb sich Tony Parsons 1976 bei NME, um in der Folge drei Jahre über neue Musikerscheinungen und Bands zu schreiben (darunter The Clash, Sex Pistols, Blondie, David Bowie, u.v.m.). In den 1980er Jahren schlug sich Parsons als freiberuflicher Autor durch, bis er 1990 Bare (Penguin Books Ltd), eine Autobiographie über den Sänger Goerge Michael veröffentlichte. In den 90er Jahren begann er für einige britische TV-Formate zu arbeiten und startete bei The Daily Telegraph als Kolumnist. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London. Sein erster Kriminalroman Dein finsteres Herz mit Detective Constable Max Wolfe wurde von der Presse frenetisch gefeiert.
    Eigene Meinung: 
    Natürlich war ich auf den vierten Fall von Max Wolfe total gespannt, da mir der Ermittler, ein alleinerziehender Vater mit Hund, sehr sympathisch ist und die bisherigen Fälle von Max Wolfe auch sehr spannend und fesselnd waren. Auch in diesem Krimi erfahren wir viel über seine Tochter und sein Privatleben.  

    Der Epilog beginnt sehr spannend und sehr grauenvoll. Zwölf Frauen sind auf der Flucht. Hinten in einem Laster, den sie von innen nicht öffnen können, werden sie von Schleppern über die Grenze gebracht. Aus der Sicht einer Frau schildert Tony Parsons sehr eindrucksvoll, was hier schief läuft und warum elf der Frauen erfrieren, die Erzählerin im Sterben liegt.  Es werden jedoch dreizehn Pässe in der Kabine des Fahrers gefunden. Die Suche nach der dreizehnten Frau beginnt. 
    Max Wolfe erzählt aus der Ich-Perspektive von den Ermittlungen seines Teams in diesem Fall. Er wird über die Grenze nach Calais geführt und erlebt so manch eine brenzlige Situation. Manche Entscheidungen seiner Vorgesetzten sind allerdings nicht nachvollziehbar und enden in einem Desaster.
    Tony Parsons behandelt in diesem Krimi einige brisante Themen, Flucht, Schlepper, das Elend in dem Flüchtlingscamp in Calais, selbsternannte Weltverbesserer, die genau so brutal und geldgierig sind, wie die Schlepper und das scheinbar "bessere Leben" der Geflüchteten in der neuen Welt. 
    Der Autor stimmt den Leser nachdenklich und spart auch nicht an Kritik, was die Aufnahme von so vielen Menschen aus ganz anderen Gesellschaften, für die westliche Welt bedeutet.

    Die Thematik in diesem Krimi ist zwar sehr interessant und hochbrisant, für einen Krimi hat mir hier jedoch die Spannung etwas gefehlt. 
    So richtig gefesselt hat mich die Handlung nicht und die Ermittlungsarbeit war hier etwas gewöhnungsbedürftig. Mir war auch relativ schnell klar, wer hinter allem steckt.






     

    Freitag, 2. Februar 2018

    Rezension zu "Milchkaffee - Das Glück der Liebe" von Susanna Ernst, Droemer Knaur Feelings,Ebook

    Titel: Milchkaffee - Das Glück der Liebe
    Autorin: Susanna Ernst
    Seitenzahl: 350 Seiten, TB (1.12.17)
    Isbn Nr. 13-978-3-426-21646-0
    Verlag: Droemer Knaur Feelings
    Preis:12,99 Euro

    Verlagsinfo:
     "Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
    Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint.
    Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst."

    Über die Autorin:
    Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitete siebzehn Jahre lang eine eigene Musicalgruppe, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!

    Eigene Meinung: 
    Der neunjährige Erik Hansen lebt in Erfurt kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Der Junge möchte Stiefel eintauschen und wird dabei schwer verletzt. Sam, ein aforamerikanischer Soldat, rettet ihm das Leben. Doch Erik hat seinen Lebensmut verloren. Sam trifft zufällig auf die kleine Sophie, die so gerne tanzt und nur so sprüht vor Lebensfreude. Sam überredet das siebenjährige Mädchen, für Erik zu tanzen, um seinen Lebensmut zu wecken. Sams Rechnung geht auf, die beiden Kinder freunden sich an. Mehr wird nicht verraten!

    Susanna Ernst hat mit "Milchkaffee - Das Glück der Liebe" einen sehr berührenden, wunderschönen und auch traurigen Roman geschaffen.

    Die kleine Sophie ist eine sehr sympathische, sehr lebhafte Figur, obwohl auch Sophie ein schreckliches Leiden hat.

    Alle Charaktere in der Geschichte sind sehr gelungen dargestellt, man kann sich Erik, Sophie und Sam richtig gut vorstellen. Die Figuren handeln alle authentisch.

    Das Nachkriegsdeutschland bietet dieser Liebesgeschichte eine sehr interessante Kulisse. Die Autorin  behandelt sehr viele Themen in ihrer Geschichte, Rassismus, das harte Leben nach dem Krieg, Vorurteile gegenüber behinderten Menschen, genauso wie bedingungslose Liebe und Freundschaft, die ein Leben lang hält.

    Ein wunderschönes Buch, das meine absolute Leseempfehlung erhält.    



    Montag, 29. Januar 2018

    Rezension zu "Von Elise" von Verena Maria Kalmann, Tinte und Feder Verlag, historischer Roman

    Titel: Von Elise
    Autorin:Verena Maria Kalmann
    Seitenzahl: 444 Seiten, TB (12.6.17)
    Isbn Nr. 13-978- 1542046190
    Verlag: Tinte und Feder Verlag
    Preis: 9,99 Euro

    Verlagsinfo:
    "Ein historischer Liebesroman über zwei Musikerinnen, die in unterschiedlichen Zeiten um ihre Existenz kämpfen.
    Im Januar 2014 zieht die Geigerin Valerie Mollwitz von München nach Paris, um den Posten der zweiten Konzertmeisterin in einem Orchester anzutreten und die gescheiterte Beziehung zu ihrem Exfreund zu verarbeiten. Doch der Neuanfang in Paris entpuppt sich als wahre Katastrophe: Madame Prokova, die erste Konzertmeisterin, begegnet ihr feindselig, Freunde hat sie nicht und aufgrund mangelhafter Sprachkenntnisse kann sie den Alltag kaum bewältigen.
    In dieser verfahrenen Situation findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßtante Elise in den Hohlräumen ihres geerbten Biedermeiersofas. Die Lektüre führt Valerie in das beschauliche Bonn des Jahres 1914, wo sich die junge Pianistin Elise in den attraktiven Geiger Karl verliebt. Die beiden Musiker schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung. Tief berührt von Elises Geschichte, nimmt Valerie ihr Schicksal entschlossen selbst in die Hand und gibt der Liebe eine Chance."

    Über die Autorin: 
    Verena Maria Kalmann, geboren und aufgewachsen in der Nähe von Bonn, ist Diplom-Übersetzerin für Italienisch, Französisch und Englisch. Nach ihrem Studium an der Universität Mainz arbeitete sie zunächst als Übersetzerin und Lektorin in Bonn und im norditalienischen Modena. Heute lebt sie am Bodensee und ist für einen Schweizer Sprachdienstleister tätig.
    Sie spielt Geige und Klavier und ist in mehreren Kammermusikensembles und Orchestern aktiv. Ihre Leidenschaft für Musik prägt auch ihren Debütroman „Von Elise“, dessen Protagonistinnen Musikerinnen sind.
    Weitere Informationen zur Autorin finden Sie unter www.verena-maria-kalmann.de

    Eigene Meinung:
    Die Geigerin Valerie verlässt ihren Freund um eine Anstellung als stellvertretende Konzertmeisterin in Paris anzunehmen. Sie findet beim Umzug das Tagebuch ihrer Urgroßtante Elise, die 1914 in Bonn gelebt hat und Pianistin war. 

    Valerie hat es nicht leicht im Orchester. Die Konzertmeisterin Prokova und der Maestro sind ihr feindselig gesinnt, im Orchester herrscht eine angespannte Atmosphäre und Valerie beherrscht die französische Sprache nicht so richtig. Als Valerie erkrant, stellt sie fest, dass sie auch Freunde im Orchester hat, die ihr helfen, das Mobbing der Prokova und des Maestros zu ertragen. Auch das Tagebuch ihrer Urgroßtante hilft ihr, ihren Weg zu finden und nicht zu verzweifeln. 

    Von Anfang an war ich gefesselt von der Geschichte. Die beiden Handlungsstränge wechseln sich ab, so dass die Seiten nur so fliegen, man möchte ja wissen, wie es weitergeht bei der jeweilig anderen Musikerin.

    Auch der Erzählstrang, der uns Elises hartes Leben nahebringt, ist sehr fesselnd, gefühlvoll und spannend erzählt.  

    Beide Frauen sind sehr sympathisch und sehr lebendig gezeichnet. 

    Dieser historische Liebesroman ist voller Musik zwischen den Zeilen und bietet spannende Einblicke in den Alltag von Musikern.

    Dieser Debütroman von Verena Maria Kalmann erhält meine absolute Leseempfehlung.
     
     



    Sonntag, 21. Januar 2018

    Rezension zu "Das Hexenzeichen" von Nora Berger, Tinte und Feder Verlag, historischer Roman

    Titel: Das Hexenzeichen
    Autorin: Nora Berger
    Seitenzahl: 475 Seiten, TB (September 17)

    Isbn Nr.: 13-978-1542047357
    Verlag: Tinte und Feder Verlag
    Preis: 9,99 Euro

    Verlagsinfo:
     "Ein packender historischer Roman von der Erfolgsautorin Nora Berger: Dramatisch und voller Atmosphäre führt die Geschichte durch das finstere Mittelalter.
    Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen." 

    Über die Autorin:
    Nora Berger lebt seit vielen Jahren in Bayern. Sie studierte in Paris und hat seitdem eine Vorliebe für französische Literatur und Geschichte. Dies spiegelt sich vor allem in ihren historischen Romanen mit Schwerpunkt Frankreich wider.
    Die Erinnerungen ihrer Eltern und diverse Zeitzeugenberichte veranlassten sie dann zu ihren beiden Romanen über die schwere Zeit des Zweiten Weltkriegs. "Bratkartoffeln und Rote Beete" und "Königsberger Klopse mit Champagner".
    In "Der Fluch der Zuckerinsel" entführt sie den Leser auf die Insel Martinique und in das Paris des 19. Jahrhunderts.
    Die unvergleichliche Pariser Atmosphäre wird in "Ein verhängnisvoller Abend in Paris" lebendig und ihr neuester Roman "Sturmwind über Auprèsmont" ist eine Familiensaga, die am Vorabend des Zweiten Weltkriegs beginnt.
    Umfangreiche Recherchen erforderte der Roman "Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq Mars". Geschichtlicher Hintergrund ist Venedig und Frankreich um 1640 unter Ludwig XIII und Kardinal Richelieu.
    Ihr neues Buch "Das Hexenzeichen" ist ein packender und dramatischer Roman, der die Leser durch das finstere Mittelalter führt. Historischer Hintergrund: Das Konzil zu Konstanz und der Feuertod des Reformers Jan Hus. 

    Eigene Meinung:
    Baby Emma wurde 1415 auf den Stufen eines Klosters ausgesetzt. Die Burgherrin von Schrockenstein nimmt sich Emma an und erzieht sie zusammen mit ihrem Sohn Ekart. Das Mädchen erhält sehr viele Freiheiten für die damalige Zeit.
    Als ihr Halbbruder Ekart zusammen mit ihrem Vater Ethelbert zu einer Pilgerreise nach Jerusalem aufbrechen, bekommen Mutter und Tochter einige Probleme. Wolfram, ein Ritter, der den Ketzer Jan Hus beisteht, darf bei den beiden Frauen auf seiner Durchreise übernachten und Emma und Wolfram verlieben sich in einander. Doch Wolfram muss weiterreisen und Emma gerät durch ihre Schönheit und durch ein Schönheitsmal, das ein "Hexenzeichen" sein soll, in Gefahr.


    Nora Berger hat mit "Das Hexenzeichen" einen von der ersten Seite an fesselnden, sehr spannenden, stimmigen, historischen Roman erschaffen. Die Protagonistin Emma ist sehr sympathisch und lebendig dargestellt. Allerdings geht die Autorin mit ihr nicht zimperlich um. Emma muss unglaublich viel erdulden und ertragen. Wolfram ist ein junger Mann, der für seine Überzeugungen eintritt.

    Ein gelungener temporeicher, historischer Roman rund um das Konzil zu Konstanz und den Reformer Jan Hus, der meine absolute Leseempfehlung erhält.





    Mittwoch, 10. Januar 2018

    Rezension zu "Die Oleanderfrauen" von Teresa Simon, Heyne Verlag, Roman

    Titel: Die Oleanderfrauen
    Autorin: Teresa Simon
    Seitenzahl: 544 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 9.1.2018)
    Isbn Nr: 13-978-3-453-42115-8
    Verlag: Heyne Verlag
    Preis: 9,99 Euro

    Verlagsinfo:
    "Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?
    Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen."

    Über die Autorin:
    Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

    Eigene Meinung:
    Der erste Erzählstrang spielt in der Gegenwart. Jule Weisbach unterhält ein kleines Café in Hamburg. Der Erhalt ihres Cafés ist durch eine Mieterhöhung gefährdet. Jule lernt eine ältere Dame, Johanna Martens, kennen, die ein altes Tagebuch beim Entrümpeln auf dem Dachboden gefunden hat. Die beiden Frauen freunden sich an und Jule hilft ihr dabei, einige Rätsel aus den Tagebucheintragungen zu recherchieren.

    Der zweite Handlungsstrang betrifft dieses Tagebuch, das Sophie Terhoven führte. Das Mädchen ist 17 Jahre alt und Tochter eines Kaffeebarons. Sie lebte mit ihrer Familie in einer schönen Villa in Hamburg und genießt das Leben. Sophie verbringt viel Zeit mit ihren Freunden Malte Voss und Hannes Kröger. Während Malte, der sich für Literatur interessiert, ihr Vertrauter ist, verliebt sie sich in Hannes, den Sohn der Köchin der Terhovens. Heimlich treffen sich die Liebenden im Gewächshaus.

    Die beiden Erzählstränge wechseln sich ab, was dazu führt, dass die Seiten nur so dahinfliegen, weil man ja wissen möchte, wie es weitergeht bei den Terhovens oder bei Jule und Johanna.


    Die Protagonisten in diesem Roman sind alle sehr lebendig gezeichnet. Entsprechend hofft und leidet man mit den Figuren.
    Sophie Terhoven ist eine starke Frau, die sich gegen ihre Familie auflehnt und die mit ihrer großen Liebe leben möchte, gegen alle Hindernisse, die ihr im Weg stehen. Auch Jule ist eine starke Persönlichkeit, die ihren Eltern beweisen möchte, dass sie Erfolg im Beruf hat.

    Die Figur des Malte Voss gefällt mir besonders gut. Er ist der gute Freund von Sophie, auf den sie immer zählen kann. Dabei interessiert er sich für Musik und Literatur und hat einiges zu erleiden in der Geschichte.
    Eine weitere sehr interessante, aber unsympathische Figur ist der SS-Offizier Hellmuth Moers, der bei den Terhovens ein- und ausgeht und dessen Rolle anfangs nicht so ganz klar ist. Dieser Mann ist ein sehr gefährlicher, eiskalter Mensch, der immer wieder auf Sophie und ihr Umfeld trifft.

    Nebenbei bekommt der Leser Einblick in die Zeit, während die Nazis in Deutschland an die Macht kamen, in die Ereignisse vor und während des Krieges. Der Hass auf Juden und Andersdenkende wird zum Thema, der Überlebenskampf der Frauen, die die Familie ernähren müssen und der Bürgerkrieg in Spanien wird angeschnitten.

    Sehr interessant zu lesen sind auch die Infos über Kaffee, die verschiedenen Sorten und die Zubereitung, die man über Jule bekommt.

    Die Tagebucheintragungen sind zwar schön anzuschauen und wirken autenthisch, sie sind aber anstrengend zu lesen, da die Schriftart kursiv, sehr eng und sehr blas ist.

    Teresas Simon hat mit dieser spannenden Familiensaga einen von der ersten Seite an fesselnden Roman mit vielen Wendungen und Überraschungen erschaffen. Er bekommt meine absolute Leseempfehlung.







    Montag, 1. Januar 2018

    Neujahrswünsche





    Ich wünsche euch ein frohes, gesundes, glückliches, erfolgreiches und friedvolles neues Jahr!
    Mögen sich eure Wünsche und Pläne erfüllen und das neue Jahreuch  viel spannende Begegnungen und Ereignisse bringen.

    Ich habe kurz nach Mitternacht bereits mein erstes Buch gewonnen in einer meiner Lieblingsbüchergruppen, dem Crime and Thrill Wohnzimmer. Ich habe mich total gefreut darüber. So darf das neue Jahr gerne beginnen.  Was es wohl Neues bringen wird? Ich bin gespannt darauf.

    2017 hat für uns sehr viel Neues gebracht. Wir sind nach über 15 Jahren in einem kleinen Reihenhaus Mitten in der Stadt aufs Land in ein Dorf gezogen, in ein großes Haus mit viel Platz und einem großen Garten. Die Fahrt zur Arbeit ist jetzt zwar viel länger, aber dabei kann ich dann ganz gut Hörbücher oder eine schöne Playliste anhören. Wir hatten das gar nicht geplant, es kam einfach so dazwischen und hat unsere Urlaubspläne ganz schön durcheinandergebracht. Anstatt Urlaub im Wohnmobil in den USA zu verbringen, haben wir renoviert und sind umgezogen.

    2017 durfte ich viele meiner Freunde, die ich durch Facebook kennengelernt habe, auf der Büchermesse treffen. Ich genieße diese Treffen total und hoffe, dass ich 2018 wieder nach Frankfurt fahren kann.

    Ich wünsche euch viele tolle Leseerlebnisse in 2018.

    Wir lesen uns!

    Liebe Grüße
    Biggi






    Rezension zu "Was bleibt, sind wir" von Jill Santopolo, übersetzt von Carola Fischer, Heyne Verlag, Liebesroman

    Titel: Was bleibt, sind wir Autorin: Jill Santopolo Übersetzt von: Carola Fischer Seitenzahl: 384 Seiten , (12.2.18)Paperback, Klapp...