Sonntag, 18. Februar 2018

Rezension zu "Iskari - Der Sturm naht" von Kristen Ciccarelli, übersetzt von Astrid Finke, Heyne fliegt, Fantasy

Titel: Iskari - Der Sturm naht
Autorin: Kristen Ciccarelli
Übersetzt von: Astrid Finke
Seitenzahl: 416 Seiten, gebundenes Buch,  (2.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3-641-20785-4
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 16,99 Euro 

 Verlagsinfo:
 "Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks …"

Über die Autorin:
Kristen Ciccarelli wuchs in einer großen kanadisch-slowenischen Familie auf. Die weitläufigen Wälder der Niagara-Halbinsel waren der Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit. Heute erinnert sie sich in ihren Geschichten an die Wildnis der Natur und lässt ihre Helden gegen gefährliche Drachen kämpfen.

Eigene Meinung:
Von Anfang an ist man Mitten im Geschehen und lernt Asha, die Iskari, das ist eine gefürchtete Drachentöterin, kennen.

Gut gefällt mir, dass die Autorin Begriffe dieser Fantasy-Welt nicht ausführlich erklärt, man bekommt nach und nach mit, was genau gemeint ist.

Die Story ist sehr spannend und sehr fesselnd erzählt, mit sehr vielen Kampf-Szenen.

Asha führt ein schweres Leben. Ständig versucht sie ihren Vater zufrieden zu stellen und schafft es doch nicht. Sie sträubt sich dagegen, den unsympathischen Jarek, der sehr viel Macht geniesst und bei ihrem Vater sehr angesehen ist, heiraten zu müssen. Ob ihr das wohl gelingen wird? Die Zeit rennt und es stellen sich ihr immer mehr Hindernisse in den Weg.

Doch Asha hat auch Verbündete, die ihr weiterhelfen. Allen voran der persönliche Sklave Jareks, Torwin.

Kristen Ciccarelli hat hier eine interessante, von der ersten Seite an spannende Fantasy-Geschichte rund um die Drachentöterin mit vielen Wendungen und einer Liebesgeschichte erschaffen.  Ich bin schon total gespannt auf den zweiten Band. 



Freitag, 16. Februar 2018

Rezension zu "Tanz, meine Seele" von Kira Mintuu, Ink Rebels, Liebesroman, eBook

Titel: Tanz, meine Seele
Autorin: Kira Minttu
Seitenzahl: ca. 360 Seiten (eBook, 5.2.18)
Isbn Nr. 13-978-3958693234
Verlag: Ink Rebels
Preis: 3,99 Euro bei Amazon
Taschenbuch 12,90 Euro

 Verlagsinfo:
"Aber womöglich existiert dieser Teil in mir einfach nicht. Vielleicht bin ich Harper-ohne-diesen-Teil, einfach nur Harper, ein empfindungsarmes Tiefseewesen.«
Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert.
Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt?
Einen gäbe es vielleicht, der ihr helfen könnte. Doch vor ihm hält Harper ihr Herz erst recht unter Verschluss …"

Über die Autorin:
Angefangen hat alles mit vernichtend traurigen Kurzgeschichten. Da war Kira etwa zehn. Sie waren so traurig, dass sie beim Schreiben weinen musste (sie war ein empfindsames Gemüt). Glücklicherweise rettete sie zwei Jahre später ihr bedingungsloses Eintauchen in die Welt der Rockmusik vor einer drohenden Werther-Karriere.
Viele, viele Konzerte später schreibt sie überwiegend für Jugendliche und junge Erwachsene und ihre  Geschichten enden längst nicht mehr so niederschmetternd wie früher.
Wenn sie gerade mal nicht vor einem Manuskript sitzt, tobt sie entweder mit ihrer Familie samt Hund durch die Welt oder sitzt irgendwo und denkt darüber nach wie es wäre, in Schottland zu leben (sobald sie fertig mit Nachdenken ist, wird sie die Koffer packen).

Kira Minttu lebte und lebt mit ihrer Familie in New York und München.
Sie ist Mitglied des Autorenlabels INK REBELS (ink-rebels.de).

Eigene Meinung: 
Durch ein Gewinnspiel bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden. Ich habe in die Leseprobe reingelesen, mich festgelesen und es war klar, dass ich die Story lesen muss, egal ob ich das Buch gewinnen würde oder nicht. Gewonnen habe ich zwar nicht, aber das eBook ist ja erschwinglich und landete daher schnell auf meinem Reader (Prints lese ich eigentlich viel lieber).

Die Story hat gehalten, was die Leseprobe versprochen hat, die Geschichte um die tanzbegeisterte Harper, hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mitgenommen.

Kira Mintuu hat einen frischen, witzigen Erzählstil. Ihre Charaktere sind sehr gut gezeichnet, so dass man meint, man sitze in der Kneipe zwischen Harper, Andra und Sandro.

Wenn dann noch ein Song von einer meiner Lieblingsbands "Band of horses" auftaucht, "The Funeral", ist die Story perfekt. Ich kann Harper vor mir sehen, wie sie tanzt, wie sie Whisky trinkt, habe mitgelitten und mich mit ihr gefreut.

5/5 Sterne für diese humorvolle Liebesgeschichte über Freundschaft, Liebe, tiefe Gefühle und Träume. Ich will unbedingt mehr lesen über Harper und ihre Freunde!



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Sonntag, 11. Februar 2018

Rezension zu "Der Stimmentöter" von Hans J. Muth, Thriller, Stephan Moll Verlag

Titel: Der Stimmentöter
Autor: Hans J. Muth
Seitenzahl: 478 Seiten, (TB, 30.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3947470013
Verlag: Stephan Moll Verlag
Preis: 10,00


    Verlagsinfo:
     "An einer Staustufe der Mosel wird eine weibliche Leiche gefunden. Hauptkommissar Julian Thalbach kann schnell herausfinden, dass die Frau nicht ertrunken, sondern durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen ist. Er, sein Kollege Alexander Laufenberg und Dr. Wackershausen machen eine grauenvolle Entdeckung. Der Mund der Toten ist zugenäht. Bei der anschließenden Obduktion sieht Pathologe Habermann noch ein zweites, ebenso erschreckendes Detail. Die Stimmbänder des Opfers sind durchtrennt. In die Ermittlungen hinein erstattet Krankenhaus-Arzt Dr. Brunner eine Vermisstenmeldung. Er behauptet, seine Frau sei entführt worden. Diese Annahme bestätigt sich und Thalbach glaubt Parallelen zum Todesfall der Unbekannten zu sehen. Als dann weitere gleichgelagerte Todesfälle bekanntwerden, sieht sich Thalbach einer brutalen Mordserie gegenüber, deren Motive er im psychologischen Bereich des Täters zu erkennen glaubt."

    Über den Autor:
    Hans J. Muth, *1944, war sechs Jahre Beamter der Schutzpolizei und anschließend 30 Jahre lang Kriminalbeamter im Trier und im Kreis Trier-Saarburg. Er schreibt als freier Journalist für den "Trierischen Volksfreund" und unter anderem Krimis, Thriller, Lyrik und regionalgeschichtliche Abhandlungen.

    Er ist Verfasser der Rom-Thriller Reihe "Die Fälle des Commissario Sparacio". "Nahtlos" und "Tränen der Rache" aus dieser Reihe sind bereits im Handel.
    Der AKW-Thriller "FALLOUT-mit dem Westwind kommt der Tod" war sein letzter Roman.
    Hinzugekommen ist nun der Thriller "Der Stimmentöter".

    www.hans-muth.de

    Unter dem Pseudonym Hannes Wildecker verfasst Hans Muth unter anderem die Krimi-Reihe? "Tatort Hunsrück". Seine Kriminalromane spielen? im Hunsrück und beschreiben neben dem eigentlichen Fall die Eigenarten der Natur und den natürlichen bodenständigen Charme der Bewohner von Hunsrück und Hochwald mit ihren Besonderheiten und Problemen.

    www.hanneswildecker.de

    Unter Hans Muth hat der Autor ein Buch mit biografischem Inhalt herausgegeben. Der Titel lautet: "Ein Kind des Hochwalds"

    Hans Muth ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er lebt im Landkreis Trier-Saarburg, in der Nähe von Trier. 

    Eigene Meinung:

    In "Der Stimmentöter", dem ersten Fall des Ermittlers Julian Thorbach, treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der seinem ersten Opfer die Stimmbänder fachmännisch entfernt hat und den Mund der Frau zugenäht hat. 
    Spuren hinterlässt dieser Mörder keine, so dass das Ermittlungsteam nur einen Anhaltspunkt hat um nach dem Mörder zu suchen. Der Täter muss anatomische Kenntnisse haben, da er die Stimmbänder chirurgisch einwandfrei entfernt hat.
    So beschränken sich die Ermittler bei ihren Recherchen erst einmal auf die Ärzteschaft. Die Zeit drängt jedoch, denn Vera, die Ehefrau des Arztes Gruber ist verschwunden und die Ermittler vermuten, dass sie sich in den Händen des "Stimmentöters" befindet. 

    Hans J. Muth erzählt seinen Thriller über verschiedene Handlungsstränge. Wir begleiten das Ermittlungsteam und raten kräftig mit. Der Ermittler Julian Thorbach erzählt aus der Ich-Perspektive. Neben der Polizeiarbeit, erhalten wir auch einen Einblick in Julians Privatleben. In einem weiteren Erzählstrang nehmen wir Anteil an dem Märtyrium der entführten Vera, eine weitere Perspektive gewährt einen Blick auf die Kindheit des Mörders und wir erfahren, was Dr. Gruber unternimmt, um seine Ehefrau zu retten.

    Hans J. Muth schafft es, viele verschiedene Verdächtige ins Visier des Ermittlungsteams und des Lesers zu bringen. Er führt den Leser und die Ermittler gekonnt in die Irre. Kommissar Zufall spielt jedoch auch bei den Ermittlungen eine große Rolle und bringt einen entscheidenden Hinweis. 

    Julian und sein Ermittlungsteam sind sympathische, autenthische Charaktere. 

    "Der Stimmentöter" ist ein spannender, rasanter Thriller, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Dass Hans J. Muth vom Fach ist, merkt man. 

    Von mir bekommt dieser spannende und fesselnde Thriller 5/5 Sterne. 


    Dienstag, 6. Februar 2018

    Rezension zu "In eisiger Nacht" von Tony Parsons, übersetzt von Dietmar Schmidt,Bastei Lübbe Verlag, Krimi

    Titel: In eisiger Nacht
    Autor: Tony Parsons
    Übersetzt von: Dietmar Schmidt
    Seitenzahl: 334 Seiten (Paperack, 26.1.18)
    Isbn Nr. 13-978-3-404-17621-2
    Verlag: Bastei Lübbe Verlag
    Preis: 15,00 Euro
     
    Verlagsinfo: "
    Ein Schicksal, schlimmer als der Tod
    London, an einem frostigen Wintermorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen.  Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien – vergeblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie vielleicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Menschenhandels ein – und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren ...
    Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautor Tony Parsons"
    Über den Autor:
    Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre lang für den Daily Mirror. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Werke schafften es auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. 1974 schrieb er seinen ersten Roman The Kids der im Jahr 1976 bei New English Library Ltd. erschien. Der gewünschte Erfolg trat nicht mit der ersten Buchveröffentlichung ein und so bewarb sich Tony Parsons 1976 bei NME, um in der Folge drei Jahre über neue Musikerscheinungen und Bands zu schreiben (darunter The Clash, Sex Pistols, Blondie, David Bowie, u.v.m.). In den 1980er Jahren schlug sich Parsons als freiberuflicher Autor durch, bis er 1990 Bare (Penguin Books Ltd), eine Autobiographie über den Sänger Goerge Michael veröffentlichte. In den 90er Jahren begann er für einige britische TV-Formate zu arbeiten und startete bei The Daily Telegraph als Kolumnist. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London. Sein erster Kriminalroman Dein finsteres Herz mit Detective Constable Max Wolfe wurde von der Presse frenetisch gefeiert.
    Eigene Meinung: 
    Natürlich war ich auf den vierten Fall von Max Wolfe total gespannt, da mir der Ermittler, ein alleinerziehender Vater mit Hund, sehr sympathisch ist und die bisherigen Fälle von Max Wolfe auch sehr spannend und fesselnd waren. Auch in diesem Krimi erfahren wir viel über seine Tochter und sein Privatleben.  

    Der Epilog beginnt sehr spannend und sehr grauenvoll. Zwölf Frauen sind auf der Flucht. Hinten in einem Laster, den sie von innen nicht öffnen können, werden sie von Schleppern über die Grenze gebracht. Aus der Sicht einer Frau schildert Tony Parsons sehr eindrucksvoll, was hier schief läuft und warum elf der Frauen erfrieren, die Erzählerin im Sterben liegt.  Es werden jedoch dreizehn Pässe in der Kabine des Fahrers gefunden. Die Suche nach der dreizehnten Frau beginnt. 
    Max Wolfe erzählt aus der Ich-Perspektive von den Ermittlungen seines Teams in diesem Fall. Er wird über die Grenze nach Calais geführt und erlebt so manch eine brenzlige Situation. Manche Entscheidungen seiner Vorgesetzten sind allerdings nicht nachvollziehbar und enden in einem Desaster.
    Tony Parsons behandelt in diesem Krimi einige brisante Themen, Flucht, Schlepper, das Elend in dem Flüchtlingscamp in Calais, selbsternannte Weltverbesserer, die genau so brutal und geldgierig sind, wie die Schlepper und das scheinbar "bessere Leben" der Geflüchteten in der neuen Welt. 
    Der Autor stimmt den Leser nachdenklich und spart auch nicht an Kritik, was die Aufnahme von so vielen Menschen aus ganz anderen Gesellschaften, für die westliche Welt bedeutet.

    Die Thematik in diesem Krimi ist zwar sehr interessant und hochbrisant, für einen Krimi hat mir hier jedoch die Spannung etwas gefehlt. 
    So richtig gefesselt hat mich die Handlung nicht und die Ermittlungsarbeit war hier etwas gewöhnungsbedürftig. Mir war auch relativ schnell klar, wer hinter allem steckt.






     

    Freitag, 2. Februar 2018

    Rezension zu "Milchkaffee - Das Glück der Liebe" von Susanna Ernst, Droemer Knaur Feelings,Ebook

    Titel: Milchkaffee - Das Glück der Liebe
    Autorin: Susanna Ernst
    Seitenzahl: 350 Seiten, TB (1.12.17)
    Isbn Nr. 13-978-3-426-21646-0
    Verlag: Droemer Knaur Feelings
    Preis:12,99 Euro

    Verlagsinfo:
     "Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
    Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint.
    Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst."

    Über die Autorin:
    Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitete siebzehn Jahre lang eine eigene Musicalgruppe, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!

    Eigene Meinung: 
    Der neunjährige Erik Hansen lebt in Erfurt kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Der Junge möchte Stiefel eintauschen und wird dabei schwer verletzt. Sam, ein aforamerikanischer Soldat, rettet ihm das Leben. Doch Erik hat seinen Lebensmut verloren. Sam trifft zufällig auf die kleine Sophie, die so gerne tanzt und nur so sprüht vor Lebensfreude. Sam überredet das siebenjährige Mädchen, für Erik zu tanzen, um seinen Lebensmut zu wecken. Sams Rechnung geht auf, die beiden Kinder freunden sich an. Mehr wird nicht verraten!

    Susanna Ernst hat mit "Milchkaffee - Das Glück der Liebe" einen sehr berührenden, wunderschönen und auch traurigen Roman geschaffen.

    Die kleine Sophie ist eine sehr sympathische, sehr lebhafte Figur, obwohl auch Sophie ein schreckliches Leiden hat.

    Alle Charaktere in der Geschichte sind sehr gelungen dargestellt, man kann sich Erik, Sophie und Sam richtig gut vorstellen. Die Figuren handeln alle authentisch.

    Das Nachkriegsdeutschland bietet dieser Liebesgeschichte eine sehr interessante Kulisse. Die Autorin  behandelt sehr viele Themen in ihrer Geschichte, Rassismus, das harte Leben nach dem Krieg, Vorurteile gegenüber behinderten Menschen, genauso wie bedingungslose Liebe und Freundschaft, die ein Leben lang hält.

    Ein wunderschönes Buch, das meine absolute Leseempfehlung erhält.    



    Welttag des Buches Überraschungspäckchen zu gewinnen

    Heute ist Welltag des Buches. Das muss gefeiert werden. Ich spendiere ein Überraschungspäckchen. Was ist denn in dem Päckchen drin? Ein ...